Posted by: DeusXMachina
Re: bloß nicht mit dem rad nach wien - 07/16/03 02:28 PM
hi elisabeth,
wenn ich von der spittelau aus komme, muss ich das erste mal am westbahnhof, also nach ca. 4,5 km, den gürtel queren. der radweg zur wien hinunter ist (meiner unmaßgeblichen meinung nach) ausgesprochen leicht zu finden, und der weg zum südbahnhof ist vorbildlich ausgeschildert, auch wenn er durch wohngebiete führt und nicht über radwege.
genau das will ich nicht so stehen lassen. du tust ja gerade so, als würde man sich bei jeder fahrt in lebensgefahr begeben, und sowohl alle anderen verkehrsteilnehmer als auch alle stadträte hätten die fröhliche fahrradfahrerjagd aus purem sadismus zum nationalsport erklärt. ich fahre vielleicht nicht seit jahrzehnten hier rum, aber dafür seit jahrzehnten in anderen großstädten, kann also vergleichen, und bin immerhin seit einigen jahren in wien mit dem rad, zu fuß, mit den öffis und ab und zu sogar mit dem auto unterwegs. und ja, es gibt jede menge stellen, die unübersichtlich sind und wo man sich gegenseitig behindert. die ecke an der kärntner straße kreuze ich jeden tag, und ich ärger mich jeden tag über die horden, die aus der ubahn völlig blind auf den radweg rennen, und über die enge dort. aber dann pass ich halt etwas mehr auf und bremse auch mal ab... man könnte natürlich auch die oper abreißen, dann wär reichlich platz für alle.
ich fordere gar keine radwege, wo du das gelesen haben willst, ist mir schleierhaft. ich sage nur, dass die wiener radwege besser sind als der ruf, der in diesem artikel verbreitet wird, und die meinung lasse ich mir auch nicht nehmen. gerade am gürtel (der gerade auch wieder durch diverse baustellen aufgestaut wird) ist mir der radweg tausendmal lieber als die fahrbahn, auch wenn er oft genug verbotenerweise von fußgängern und deren hunden mitbenutzt wird.
im übrigen: wenn ich mir so anschaue, was für "gesocks" teilweise auf diesen radwegen unterwegs ist - entweder raser, die meinen, nur weil sie ach so umweltfreundlich auf zwei rädern unterwegs sind, haben sie jetzt die eingebaute vorfahrt, oder leute, die ihr rad eindeutig überhaupt nicht beherrschen - dann graut es mir bei der vorstellung, diese verkehrschaoten auf den straßen fahren zu lassen.
grüße, nantke
Zitat:
Dass der Radweg am Gürtel im Zick-Zack geführt wird
wenn ich von der spittelau aus komme, muss ich das erste mal am westbahnhof, also nach ca. 4,5 km, den gürtel queren. der radweg zur wien hinunter ist (meiner unmaßgeblichen meinung nach) ausgesprochen leicht zu finden, und der weg zum südbahnhof ist vorbildlich ausgeschildert, auch wenn er durch wohngebiete führt und nicht über radwege.
Zitat:
Die Radwege sind mehrheitlich schlicht eine Katastrophe und (gemein-)gefährlich
genau das will ich nicht so stehen lassen. du tust ja gerade so, als würde man sich bei jeder fahrt in lebensgefahr begeben, und sowohl alle anderen verkehrsteilnehmer als auch alle stadträte hätten die fröhliche fahrradfahrerjagd aus purem sadismus zum nationalsport erklärt. ich fahre vielleicht nicht seit jahrzehnten hier rum, aber dafür seit jahrzehnten in anderen großstädten, kann also vergleichen, und bin immerhin seit einigen jahren in wien mit dem rad, zu fuß, mit den öffis und ab und zu sogar mit dem auto unterwegs. und ja, es gibt jede menge stellen, die unübersichtlich sind und wo man sich gegenseitig behindert. die ecke an der kärntner straße kreuze ich jeden tag, und ich ärger mich jeden tag über die horden, die aus der ubahn völlig blind auf den radweg rennen, und über die enge dort. aber dann pass ich halt etwas mehr auf und bremse auch mal ab... man könnte natürlich auch die oper abreißen, dann wär reichlich platz für alle.
Zitat:
Du kannst dann gerne auf den von Dir geforderten Radwegen
ich fordere gar keine radwege, wo du das gelesen haben willst, ist mir schleierhaft. ich sage nur, dass die wiener radwege besser sind als der ruf, der in diesem artikel verbreitet wird, und die meinung lasse ich mir auch nicht nehmen. gerade am gürtel (der gerade auch wieder durch diverse baustellen aufgestaut wird) ist mir der radweg tausendmal lieber als die fahrbahn, auch wenn er oft genug verbotenerweise von fußgängern und deren hunden mitbenutzt wird.
im übrigen: wenn ich mir so anschaue, was für "gesocks" teilweise auf diesen radwegen unterwegs ist - entweder raser, die meinen, nur weil sie ach so umweltfreundlich auf zwei rädern unterwegs sind, haben sie jetzt die eingebaute vorfahrt, oder leute, die ihr rad eindeutig überhaupt nicht beherrschen - dann graut es mir bei der vorstellung, diese verkehrschaoten auf den straßen fahren zu lassen.
grüße, nantke