Posted by: Giulia
Re: Euer skurrilstes Erlebniss auf Radreisen - 02/07/09 05:40 PM
Hallo Thomas,
ich war alleine unterwegs. An einem Bahnsteig auf der Rückreise war ich auf Hilfe angewiesen, mein voll beladenes Rad in den Zug zu bekommen. Ich sprach einen jungen Mann mit Rad am Bahnsteig an, ob er mir helfen würde. Er sagte: er wusste, dass ich auf ihn zukommen würde, so wie ich bepackt sei, bräuchte ich Hilfe.
Im Abteil begann er laut zu erzählen, dass ER gerade aus dem Knast entlassen wurde und zeigte mir seinen Entlassungsschein. Er erzählte Geschichten aus dem Knast...gut höhrbar nicht nur für mich, sondern für die anderen Fahrgäste auch.
Er hatte gerade seine erste Knast-Nacht hinter sich, die er in einem Bordell verbrachte und sein gesamtes Verdientes (ca. 1000 Euro) im Knast "verspielt" hat.
Im Abteil wurde es zusehends leerer...zu dem Zeitpunkt wollte ich mich den Flüchtenden anschließen. Dann blieb ich doch! Über den Grund seines Knast-Aufenthaltes von drei Jahren, werde ich hier nicht berichten, weil es eine BRD-Sicherheitssache war.
Angekommen in München beschloß er mich nach Hause zu begleiten...er hatte über Knast-Beziehungen eine Bahncard 100. Einen Zwischenstopp verbrachten wir in München in der Bahn-Lounge...es war ein Erlebnis meines Lebens, das ich niemals vergessen werde. Alle Menschen verließen unsere Gesellschaft, in der Lounge, im Abteil, überall, wo er mit mir zugegen war, nur weil er frisch aus dem Knast entlassen war und nicht flüsternd
seine Erlebnisse erzählte.
Gruss Giulia
ich war alleine unterwegs. An einem Bahnsteig auf der Rückreise war ich auf Hilfe angewiesen, mein voll beladenes Rad in den Zug zu bekommen. Ich sprach einen jungen Mann mit Rad am Bahnsteig an, ob er mir helfen würde. Er sagte: er wusste, dass ich auf ihn zukommen würde, so wie ich bepackt sei, bräuchte ich Hilfe.
Im Abteil begann er laut zu erzählen, dass ER gerade aus dem Knast entlassen wurde und zeigte mir seinen Entlassungsschein. Er erzählte Geschichten aus dem Knast...gut höhrbar nicht nur für mich, sondern für die anderen Fahrgäste auch.
Er hatte gerade seine erste Knast-Nacht hinter sich, die er in einem Bordell verbrachte und sein gesamtes Verdientes (ca. 1000 Euro) im Knast "verspielt" hat.
Im Abteil wurde es zusehends leerer...zu dem Zeitpunkt wollte ich mich den Flüchtenden anschließen. Dann blieb ich doch! Über den Grund seines Knast-Aufenthaltes von drei Jahren, werde ich hier nicht berichten, weil es eine BRD-Sicherheitssache war.
Angekommen in München beschloß er mich nach Hause zu begleiten...er hatte über Knast-Beziehungen eine Bahncard 100. Einen Zwischenstopp verbrachten wir in München in der Bahn-Lounge...es war ein Erlebnis meines Lebens, das ich niemals vergessen werde. Alle Menschen verließen unsere Gesellschaft, in der Lounge, im Abteil, überall, wo er mit mir zugegen war, nur weil er frisch aus dem Knast entlassen war und nicht flüsternd
seine Erlebnisse erzählte.
Gruss Giulia