Re: "Wilde" und "zahme" Campingplätze

Posted by: Anonymous

Re: "Wilde" und "zahme" Campingplätze - 04/10/08 09:39 AM


In Antwort auf: MajaM

1.) Klebrig verschwitzt in den Schlafsack zu kriechen finde ich eklig. Mich aber in nicht gänzlich unbevölkerter Gegend komplett mit Waschlappen und Wasser aus der Trinkflasche zu waschen ist mir nicht geheuer - zumal meine Wasservorräte i.A. nicht für ernsthafte "Klebfreiheit" reichen. Wie macht Ihr Wildzelter das mit dem "entkleben" am Abend?


Am späten Nachmittag ein Frei- oder Hallenbad zum Duschen aussuchen. Wenns warm ist, kann man natürlich auch in einem See oder Fluß baden, wenn einer da ist.

Zitat:

2.) Vielleicht bin ich zu doof dazu, aber wirklich abgelegene Ecken mit weichem Boden finde ich nicht mal eben so pünktlich am abend.


Schon beim einrollen ins "Zielgebiet" nach einem Platz schauen und sich den Ort merken. Dann in den nächsten Ort zum Einkaufen und ggf. duschen fahren und dann später am Abend zu dem ausgekundschafteten Platz zurückkehren.

Zitat:

3.) Wenn ich allein reise freue ich mich abends oder morgens auf ein bißchen Gesellschaft. Auf einem Campingplatz in der Zeltecke ergeben sich immer nette Gespräche. Braucht Ihr das nicht?


Man kann ja wählen. Manche Tage will ich meine Ruhe haben und dann brauche ich auch mal wieder Gespräche. Es gibt ja auch nette Campingplätze, wo nicht viel los ist. Gute Erfahrungen habe ich mit Kanu-Zeltplätzen gemacht. Man fährt eben zum Campingplatz, wenn er schön ist, bleibt man dort, wenn er schlecht ist, sucht man sich einen ruhigen Ort in Wald und Feld.

Gut ist da auch die Frage beim Bauern, ob man auf der Wiese zelten darf. Da ergeben sich auch oft nette Gespräche - und nachts hat man trotzdem seine Ruhe.