Posted by: Uwe2210
Re: MTB langsamer als Trekking? - 05/07/07 12:03 AM
Hallo Ingmar,
Du hast es Dir nicht leicht gemacht und mir ausführlich geantwortet. Das finde ich toll und deswegen möchte ich mir auch Zeit nehmen Dir zu antworten.
In einem Punkt hast Du absolut Recht. Für jeden Freiberufler, der nicht bereits vorher sehr viel Geld sparen konnte, ist es eine absolute Horrorvorstellung von heute auf morgen krank zu werden und nicht mehr arbeiten zu können. Eine solche Situation würde wirklich in die Armut führen und deswegen, und da hast Du Recht (!!!!!!!!), ist die eigene Gesundheit, physisch wie psychisch, das Kapital, auf dem die eigene Erwerbstätigkeit basiert. Das ist das Kapital und viele scheinen sich dessen nicht bewußt zu sein. Erst wenn es Dir dreckig geht, und sich Kunden abwenden, merkst Du, was los ist. Gesundheit ist für mich ein durchaus wichtiges Thema, weshalb ich auch in diesem Forum bin.
Ich muss nicht von 08.00 Uhr bis abends um 21:30 Uhr ohne Pause arbeiten. Meine Seminare verteilen sich vielmehr auf den Morgen und beginnen wieder am Spätnachmittag und gehen dann bis zum Abend. Es lohnt sich zeitlich nur nicht zwischendurch nach Hause zu fahren. Nun stellt sich die Frage, wie ich Gesundheit, sprich Bewegung, in diesen zerissenen Tag einbauen kann. Ich will ja was machen, sonst wäre ich, wie gesagt, nicht in diesem Forum. Deshalb spiele ich momentan mit dem Gedanken mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.
Würde ich meine Seminare auf die Hälfte verringern könnte ich davon nicht mehr leben - und wäre auch schnell abgemeldet. Glaub mir das jetzt bitte einfach.
Du bist Gesundheitsschüler. In absehbarer Zeit wirst Du diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Glaub bitte nicht, dass alle Freiberufler und Selbständige, wie ferngesteuert, mit dem Dollarzeichen im Auge ihren Tag gestalten. Ab einem gewissen Geburtstag stellen sich schon gesundheitliche Fragen, denn die jugendliche Robustheit ist irgendwann vorbei.
Dann tauchen Fragen auf wie:
Bringen mir Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine) was?
Welchen Sport soll ich treiben, wenn ich nicht so viel Zeit habe?
Was bringen Wellness-Wochenenden?
Wie soll ich meine Ernährung gestalten?
Was ist von alternativer Medizin zu halten (Akupunktur, Massage etc.)?
Wie kann ich mich entspannen? Was bringt Meditation, progressive Muskelrelaxation, autogenes Training?
Wie Du siehst könntest Du selbst Seminare in diesem Bereich machen. Der "Markt" dafür wäre bestimmt da.
Einfach kürzer treten kann ich aus oben genannten Gründen nicht. Das ganze letzte Jahr hab ich ständig befürchtet selbst zum Hartz 4-Fall zu werden. Ich bin froh jetzt wieder ein paar Euro verdienen zu können und meine Arbeit bereitet mir auch Freude.
Viele Grüße
Uwe
Du hast es Dir nicht leicht gemacht und mir ausführlich geantwortet. Das finde ich toll und deswegen möchte ich mir auch Zeit nehmen Dir zu antworten.
In einem Punkt hast Du absolut Recht. Für jeden Freiberufler, der nicht bereits vorher sehr viel Geld sparen konnte, ist es eine absolute Horrorvorstellung von heute auf morgen krank zu werden und nicht mehr arbeiten zu können. Eine solche Situation würde wirklich in die Armut führen und deswegen, und da hast Du Recht (!!!!!!!!), ist die eigene Gesundheit, physisch wie psychisch, das Kapital, auf dem die eigene Erwerbstätigkeit basiert. Das ist das Kapital und viele scheinen sich dessen nicht bewußt zu sein. Erst wenn es Dir dreckig geht, und sich Kunden abwenden, merkst Du, was los ist. Gesundheit ist für mich ein durchaus wichtiges Thema, weshalb ich auch in diesem Forum bin.
Ich muss nicht von 08.00 Uhr bis abends um 21:30 Uhr ohne Pause arbeiten. Meine Seminare verteilen sich vielmehr auf den Morgen und beginnen wieder am Spätnachmittag und gehen dann bis zum Abend. Es lohnt sich zeitlich nur nicht zwischendurch nach Hause zu fahren. Nun stellt sich die Frage, wie ich Gesundheit, sprich Bewegung, in diesen zerissenen Tag einbauen kann. Ich will ja was machen, sonst wäre ich, wie gesagt, nicht in diesem Forum. Deshalb spiele ich momentan mit dem Gedanken mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.
Würde ich meine Seminare auf die Hälfte verringern könnte ich davon nicht mehr leben - und wäre auch schnell abgemeldet. Glaub mir das jetzt bitte einfach.
Du bist Gesundheitsschüler. In absehbarer Zeit wirst Du diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Glaub bitte nicht, dass alle Freiberufler und Selbständige, wie ferngesteuert, mit dem Dollarzeichen im Auge ihren Tag gestalten. Ab einem gewissen Geburtstag stellen sich schon gesundheitliche Fragen, denn die jugendliche Robustheit ist irgendwann vorbei.
Dann tauchen Fragen auf wie:
Bringen mir Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine) was?
Welchen Sport soll ich treiben, wenn ich nicht so viel Zeit habe?
Was bringen Wellness-Wochenenden?
Wie soll ich meine Ernährung gestalten?
Was ist von alternativer Medizin zu halten (Akupunktur, Massage etc.)?
Wie kann ich mich entspannen? Was bringt Meditation, progressive Muskelrelaxation, autogenes Training?
Wie Du siehst könntest Du selbst Seminare in diesem Bereich machen. Der "Markt" dafür wäre bestimmt da.
Einfach kürzer treten kann ich aus oben genannten Gründen nicht. Das ganze letzte Jahr hab ich ständig befürchtet selbst zum Hartz 4-Fall zu werden. Ich bin froh jetzt wieder ein paar Euro verdienen zu können und meine Arbeit bereitet mir auch Freude.
Viele Grüße
Uwe