Posted by: juewe
Re: MTB langsamer als Trekking? - 05/02/07 11:34 AM
Hi Uwe,
als ich vor einigen Jahren wieder mit den Touren angefangen habe, kam auch gleich der "Respekt" vor jeglichen Steigungen. Wir haben/hatten da ähnliche Voraussetzungen was Trainingsstand und Gewicht angeht.
Eine der wesentlichen Einsichten, die ich mir "erradelt" habe, ist die, immer mein Tempo (hab's für mich "Wohlfühltempo" getauft) im Blick zu haben, bei Steigungen als auch bei flachen Strecken. Natürlich gibt's auch mal kämperfisch betonte Abschnitte (hechel, hechel....dem Tandem hinterher...die krieg ich doch...), aber meist falle ich nach kurzer Zeit in mein "Wohlfühltempo" zurück.
Anfangs habe ich gerne mal auch über 2-3 Tage einen Zahn zugelegt - und mich dann gewundert, wenn meine Muskulatur anschließend bei irgendeinem "unbedeutenden" Hügel nicht mehr so recht wollte - und die ganze Radelei damit ein erst recht kräfteraubender Kampf wurde.
Jetzt radle ich den Berg rauf und achte z.B. immer darauf, den "angenehmsten" und passendsten Gang zu finden. Gut, bei > 10 % gibt's irgendwann keinen "angenehmen" Gang mehr. In diesen Fällen mache ich auch mal ne Pause und reduziere die Tagesleistung im Kopf schon mal, denn diese fiesen Steigungen erkaufe ich immer (mit über die Ausdauer hinausgehender) Kraft, die Abends (zusätzlich) regeneriert werden will.
Gut, 'ne Berziege wird aus mir nicht mehr - höchstens ein langsam rollendes Hindernis - aber auf diese Art haben die Hügel (wie z.B. bei Euch oder auch im Harz) ein wenig an Schrecken verloren.
Früher gab' es Tourplanungen, in denen ich vermeidbare Hügel umfuhr, und unvermeidbaren schon Tage im voraus bange entgegen sah. Heute ertappe ich mich dagegen manchmal sogar schon, wie ich mit heimlicher kämpferischer Freude dem nächsten Hindernis entgegensehe.
Mein Fazit also: Wohlfühltempo mit Ausdauer und gelegentlichem Ehrgeiz verbinden!
ciao Jürgen
als ich vor einigen Jahren wieder mit den Touren angefangen habe, kam auch gleich der "Respekt" vor jeglichen Steigungen. Wir haben/hatten da ähnliche Voraussetzungen was Trainingsstand und Gewicht angeht.
Eine der wesentlichen Einsichten, die ich mir "erradelt" habe, ist die, immer mein Tempo (hab's für mich "Wohlfühltempo" getauft) im Blick zu haben, bei Steigungen als auch bei flachen Strecken. Natürlich gibt's auch mal kämperfisch betonte Abschnitte (hechel, hechel....dem Tandem hinterher...die krieg ich doch...), aber meist falle ich nach kurzer Zeit in mein "Wohlfühltempo" zurück.
Anfangs habe ich gerne mal auch über 2-3 Tage einen Zahn zugelegt - und mich dann gewundert, wenn meine Muskulatur anschließend bei irgendeinem "unbedeutenden" Hügel nicht mehr so recht wollte - und die ganze Radelei damit ein erst recht kräfteraubender Kampf wurde.
Jetzt radle ich den Berg rauf und achte z.B. immer darauf, den "angenehmsten" und passendsten Gang zu finden. Gut, bei > 10 % gibt's irgendwann keinen "angenehmen" Gang mehr. In diesen Fällen mache ich auch mal ne Pause und reduziere die Tagesleistung im Kopf schon mal, denn diese fiesen Steigungen erkaufe ich immer (mit über die Ausdauer hinausgehender) Kraft, die Abends (zusätzlich) regeneriert werden will.
Gut, 'ne Berziege wird aus mir nicht mehr - höchstens ein langsam rollendes Hindernis - aber auf diese Art haben die Hügel (wie z.B. bei Euch oder auch im Harz) ein wenig an Schrecken verloren.
Früher gab' es Tourplanungen, in denen ich vermeidbare Hügel umfuhr, und unvermeidbaren schon Tage im voraus bange entgegen sah. Heute ertappe ich mich dagegen manchmal sogar schon, wie ich mit heimlicher kämpferischer Freude dem nächsten Hindernis entgegensehe.
Mein Fazit also: Wohlfühltempo mit Ausdauer und gelegentlichem Ehrgeiz verbinden!
ciao Jürgen