Posted by: Anonymous
Re: MTB langsamer als Trekking? - 05/02/07 07:08 AM
hallo Pingu,
Richtig, es gibt keinen Fettverbrennungsbereich.
Wer sich mehr anstrengt, verbraucht mehr Kalorien, auch aus dem Fettvorrat.
Aber:
Es zählt die Zeit, die jemand tätig ist. Gerade beim Radfahren. Für jede Stunde laufen, muß man für den gleichen Effekt 3-4 Stunden radeln.
Untrainierte geraten vor lauter Eifer, endlich und schnell Erfolge zu sehen, praktisch bei jeder nennenswerten Steigung, in den roten Bereich und der Stoffwechsel geht sehr schnell eine Sauerstoffschuld ein. Das heißt, sie brechen sehr früh ein, nach ca 1-1,5 Stunden ist Schluß, mit allen Folgen für die Motivation. Es macht wirklich keinen Spaß mit Schmerzen und fürchterlich brennenden Beinen kraftlos heimzuritzen.
Deswegen ist der Rat, mit Puls max. 130 zu fahren gar nicht dumm. Es ist nicht verkehrt auch eine Schippe Sand mal im Kriechgang zu bewältigen, solange es hilft, eben mal 3-4 Stunden oder länger im Sattel zu bleiben.
Die zweite, immer unterschätzte, Sache ist, sich Ziele zu setzen für die Motivation.
Und zwar neben dem generellen Ziel, schlank, durchtrainiert und attraktiv zu sein, kleine überschaubare Ziele.
z,B. Am Sonntag will ich die Kirche in .... in 60 km Entfernung besichtigen. Da fahr ich mit dem Rad, hin und zurück.
Gleichgesinnte suchen! Keine Angst vor Blamage, anderen gehts genauso!
Nicht ständig die Gedanken um Gewichtsverlust und Temposteigerung kreisen lassen, das demotiviert, weil lange angefressenes eben auch lange zum Abbau braucht.
variatio delectat: Gymnastik, Dehnübungen, Schwimmen,etc.
Gruß
Theodor
P.S.Die Geschwindigeitsunterschiede zwischen "schnellem" Rennrad und "langsamem" MTB sind wesentlich geringer, als zwischen trainiert und untrainiert. Also erstmal Training, egal mit welchem ( technisch einwandfreiem!) Rad.
Richtig, es gibt keinen Fettverbrennungsbereich.
Wer sich mehr anstrengt, verbraucht mehr Kalorien, auch aus dem Fettvorrat.
Aber:
Es zählt die Zeit, die jemand tätig ist. Gerade beim Radfahren. Für jede Stunde laufen, muß man für den gleichen Effekt 3-4 Stunden radeln.
Untrainierte geraten vor lauter Eifer, endlich und schnell Erfolge zu sehen, praktisch bei jeder nennenswerten Steigung, in den roten Bereich und der Stoffwechsel geht sehr schnell eine Sauerstoffschuld ein. Das heißt, sie brechen sehr früh ein, nach ca 1-1,5 Stunden ist Schluß, mit allen Folgen für die Motivation. Es macht wirklich keinen Spaß mit Schmerzen und fürchterlich brennenden Beinen kraftlos heimzuritzen.
Deswegen ist der Rat, mit Puls max. 130 zu fahren gar nicht dumm. Es ist nicht verkehrt auch eine Schippe Sand mal im Kriechgang zu bewältigen, solange es hilft, eben mal 3-4 Stunden oder länger im Sattel zu bleiben.
Die zweite, immer unterschätzte, Sache ist, sich Ziele zu setzen für die Motivation.
Und zwar neben dem generellen Ziel, schlank, durchtrainiert und attraktiv zu sein, kleine überschaubare Ziele.
z,B. Am Sonntag will ich die Kirche in .... in 60 km Entfernung besichtigen. Da fahr ich mit dem Rad, hin und zurück.
Gleichgesinnte suchen! Keine Angst vor Blamage, anderen gehts genauso!
Nicht ständig die Gedanken um Gewichtsverlust und Temposteigerung kreisen lassen, das demotiviert, weil lange angefressenes eben auch lange zum Abbau braucht.
variatio delectat: Gymnastik, Dehnübungen, Schwimmen,etc.
Gruß
Theodor
P.S.Die Geschwindigeitsunterschiede zwischen "schnellem" Rennrad und "langsamem" MTB sind wesentlich geringer, als zwischen trainiert und untrainiert. Also erstmal Training, egal mit welchem ( technisch einwandfreiem!) Rad.