Posted by: elwoodianer
Re: MTB langsamer als Trekking? - 05/01/07 09:39 PM
Hallo Uwe,
ich habe von einem mittelmäßigen Leistungsniveau ausgehend ein recht hohes erreicht, als ich vor 4 jahren meine eine Auslandsreise mit dem Rad machte: viel zu viel Trödel dabei, alles reichlich schwer: Rad + Ausrüstung + Werkzeug + Ersatzteile + Fresserei + sonstiger Kram wogen etwa 65kg. Dazu musste ich erst einmal lernen, angemessen zu fahren.
Als Flachländer aus Bremen waren längere Abfolgen von großen Bodenwellen (vulgo: "Hügel") für mich etwas....
ungewohnt. Ich fuhr also erst einmal in hohen Gängen, und das auch auf Steigungen, mit der schweren Fuhre und dazu noch bei freundlichen 28 Grad in der Sonne. Dabei brauchte ich große Mengen Wasser und Kalorien-Input. Als ich so meine Kniegelenke überrissen hatte und nicht sicher war, ob ich die Reise abbrechen müsste, stellte ich mich ganz langsam auf angemessenes Fahren um: schnell und leicht treten und immer mich selbst bremsen - immer sinnig. Ganz langsam lernte ich das und konnte schliesslich längere Tagestouren ohne Schlafpausen am Nachmittag fahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit belief sich dennoch nur auf etwa 18 km/h - mit einem Trekkingrad.
Ohne Gepäck in der Ebene fahre ich sonst mit ebendiesem Rad 23-25 km/h im Schnitt, je nach Temperatur, Wind, Reifendruck und anderem mehr. Wenn's kühl wird, so unter 10 Celsiusgraden, dann fällt mein Durchschnittstempo auf gerade noch 20 km/h. Am besten sind für mich 20-25 °C: da sind meine Leistung und auch meine Ausdauer einfach am besten.
Auf der erwähnten Reise nahm ich dank meiner Spezialdiät aus Keksen, Schokolade, 1-kg-Yoghurt-Paketen und Kuchen sowie einer gelegentlich körperlichen Betätigung durch Radfahren in 5 Wochen 6kg ab. Am Ende zog mich mit meiner dank gekaufter Bücher in Fremdsprachen und an skandinavischen Seen eingesammelter Steine noch etwas gewichtiger gewordenen Fuhre z.B. lange, einigermaßen steile Steigungen mit 8 km/h aufwärts, wobei der Puls bei gleichmäßig 130-150 lag. Auf der B-Seite des jeweiligen Berges gab es dann manchaml die Belohnung in Form von flotten Abfahrten; öfters reichte es trotz höheren Luftwiderstands manchmal bis fast 60 km/h auf etlichen hundert Metern.
Über den Winter habe ich mir dann die 6kg gleich wieder angefressen - zuckerhaltige Süßspeisen schätze ich nun mal auch bei der Arbeit am Computer.
Vor der Fahrt war ich übrigens nicht eben gut trainiert und zählte bereits 42 Lenze (was würde wohl Douglas Adams dazu sagen
Überhaupt habe ich erst mit 39 Jahren wieder richtig angefangen, Rad zu fahren. Davor war ich stets faul und benutzte Motorräder für die Fortbewegung.
ich habe von einem mittelmäßigen Leistungsniveau ausgehend ein recht hohes erreicht, als ich vor 4 jahren meine eine Auslandsreise mit dem Rad machte: viel zu viel Trödel dabei, alles reichlich schwer: Rad + Ausrüstung + Werkzeug + Ersatzteile + Fresserei + sonstiger Kram wogen etwa 65kg. Dazu musste ich erst einmal lernen, angemessen zu fahren.
Als Flachländer aus Bremen waren längere Abfolgen von großen Bodenwellen (vulgo: "Hügel") für mich etwas....
ungewohnt. Ich fuhr also erst einmal in hohen Gängen, und das auch auf Steigungen, mit der schweren Fuhre und dazu noch bei freundlichen 28 Grad in der Sonne. Dabei brauchte ich große Mengen Wasser und Kalorien-Input. Als ich so meine Kniegelenke überrissen hatte und nicht sicher war, ob ich die Reise abbrechen müsste, stellte ich mich ganz langsam auf angemessenes Fahren um: schnell und leicht treten und immer mich selbst bremsen - immer sinnig. Ganz langsam lernte ich das und konnte schliesslich längere Tagestouren ohne Schlafpausen am Nachmittag fahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit belief sich dennoch nur auf etwa 18 km/h - mit einem Trekkingrad.
Ohne Gepäck in der Ebene fahre ich sonst mit ebendiesem Rad 23-25 km/h im Schnitt, je nach Temperatur, Wind, Reifendruck und anderem mehr. Wenn's kühl wird, so unter 10 Celsiusgraden, dann fällt mein Durchschnittstempo auf gerade noch 20 km/h. Am besten sind für mich 20-25 °C: da sind meine Leistung und auch meine Ausdauer einfach am besten.
Auf der erwähnten Reise nahm ich dank meiner Spezialdiät aus Keksen, Schokolade, 1-kg-Yoghurt-Paketen und Kuchen sowie einer gelegentlich körperlichen Betätigung durch Radfahren in 5 Wochen 6kg ab. Am Ende zog mich mit meiner dank gekaufter Bücher in Fremdsprachen und an skandinavischen Seen eingesammelter Steine noch etwas gewichtiger gewordenen Fuhre z.B. lange, einigermaßen steile Steigungen mit 8 km/h aufwärts, wobei der Puls bei gleichmäßig 130-150 lag. Auf der B-Seite des jeweiligen Berges gab es dann manchaml die Belohnung in Form von flotten Abfahrten; öfters reichte es trotz höheren Luftwiderstands manchmal bis fast 60 km/h auf etlichen hundert Metern.
Über den Winter habe ich mir dann die 6kg gleich wieder angefressen - zuckerhaltige Süßspeisen schätze ich nun mal auch bei der Arbeit am Computer.
Vor der Fahrt war ich übrigens nicht eben gut trainiert und zählte bereits 42 Lenze (was würde wohl Douglas Adams dazu sagen
