Posted by: BikerBernd
Re: Radreisen - Lebensart? - 10/16/06 10:07 AM
Hallo Micky,
so ganz kann ich Deine Auffassung nicht teilen. Uns ist noch niemand mit mitleidigen Blicken begegnet, weder auf unseren Touren, noch vorher oder nachher. Im Gegenteil, meist erfahren wir Bewunderung von denjenigen, für die aufgrund ihrer körperlichen Verfassung (Fitness) oder ihrer Bequemlichkeit ein solcher Urlaub unvorstellbar ist.
Letztes Jahr, als wir die letzten Meter von Meran kommend die Passhöhe des Timmelsjochs erklommen hatten, stoppte plötzlich ein BMW-Cabrio-Fahrer, der von einem Segelturn in der Adria zurück kam, und war fassungslos, wie es es meine zierlich aussehende Frau mit Fahrrad und Gepäck schaffen konnte, dieses Anstieg zu bewältigen. Dass wir ob dieser Leistung sogar noch Glücksgefühle empfunden haben, war für ihn nicht unvorstellbar.
Mir würde es auch Spaß machen mit einem Cabrio bei schönem Wetter durch die Landschaft zu düsen, aber 1. würde ich viel weniger sehen und riechen, 2. könnte ich nicht stolz auf mich und meine Frau sein und 3. würde ich meiner Gesundheit keinen Gefallen tun.
Die Lebensphilosophie oder Lebenseinstellung die als Motoivation für Radreisen dient, hängt m. E. sehr stark mit der Lust auf den unmittelbaren Kontakt zur Natur, der Freude an Bewegung und einer gewissen zeitlichen und örtlichen Unabhängigkeit ab.
Inwieweit eine bestimmte Weltanschauung oder ein bestimmtes öklogisches/ökonomisches Bewusstsein für diese Motivation verantwortlich ist, vermag ich nicht abzuschätzen.
so ganz kann ich Deine Auffassung nicht teilen. Uns ist noch niemand mit mitleidigen Blicken begegnet, weder auf unseren Touren, noch vorher oder nachher. Im Gegenteil, meist erfahren wir Bewunderung von denjenigen, für die aufgrund ihrer körperlichen Verfassung (Fitness) oder ihrer Bequemlichkeit ein solcher Urlaub unvorstellbar ist.
Letztes Jahr, als wir die letzten Meter von Meran kommend die Passhöhe des Timmelsjochs erklommen hatten, stoppte plötzlich ein BMW-Cabrio-Fahrer, der von einem Segelturn in der Adria zurück kam, und war fassungslos, wie es es meine zierlich aussehende Frau mit Fahrrad und Gepäck schaffen konnte, dieses Anstieg zu bewältigen. Dass wir ob dieser Leistung sogar noch Glücksgefühle empfunden haben, war für ihn nicht unvorstellbar.
Mir würde es auch Spaß machen mit einem Cabrio bei schönem Wetter durch die Landschaft zu düsen, aber 1. würde ich viel weniger sehen und riechen, 2. könnte ich nicht stolz auf mich und meine Frau sein und 3. würde ich meiner Gesundheit keinen Gefallen tun.
Die Lebensphilosophie oder Lebenseinstellung die als Motoivation für Radreisen dient, hängt m. E. sehr stark mit der Lust auf den unmittelbaren Kontakt zur Natur, der Freude an Bewegung und einer gewissen zeitlichen und örtlichen Unabhängigkeit ab.
Inwieweit eine bestimmte Weltanschauung oder ein bestimmtes öklogisches/ökonomisches Bewusstsein für diese Motivation verantwortlich ist, vermag ich nicht abzuschätzen.