Re: "Für das Geld hättest Du Dir....."

Posted by: Martina

Re: "Für das Geld hättest Du Dir....." - 06/21/06 11:13 AM

In Antwort auf: webmantz


vergleichst Du hier nicht Äpfel mit Birnen?


Doch natürlich, so ganz ernst gemeint war der Vergleich auch nicht. Wahrscheinlich wäre der Betriebsstundenpreis sachlich korrekter.

Zitat:

wir reden ja hier nicht von 08/15 Fahrrädern von der Stange. Bei den hier diskutierten Preisen handelt es sich ja eher um die Oberklasse, zumindest aber um die gehobene Mittelklasse von Fahrrädern.
Also wenn schon den Kilometerpreis vergleichen, dann aber auch fair. Also mit dem einer Mercedes S-Klasse, eines BMW 7er, eines Audi A8 oder eines vergleichbaren Fahrzeuges. Und gegen die sind 50 Pfg/km spottbillig.


Wie bereits im Beitrag heute morgen geschrieben handelte es sich nach Tandemmaßsstäben eben nicht um die Oberklasse. So gesehen ist die Rechnung eher ein Beleg dafür, dass es sich zumindest bei Tandems für uns nicht gelohnt hat, in der Golfklasse einzusteigen.

Zitat:

mit einem Fahrrad fährt man viel weniger unnütze Kilometer. Fürs reine Vorwärtskommen (z.B. den morgendlichen Arbeitsweg) sucht man sich eine möglichst direkte Verbindung, wo man beim Auto auch schon mal einen Umweg z.B. über eine Autobahn oder Schnellstraße in Kauf nimmt. Besorgungsfahrten (Einkaufen etc.) werden viel effizienter geplant. Mit dem Auto fährt man da auch gerne mal zu oft und zu weit.
Und ganz wichtig: man fährt mit dem Rad nicht in den Urlaub, sondern der Urlaub besteht bereits aus dem Radfahren.
Somit sollte jeder gefahrene Kilometer kostenmäßig mit mehreren gefahrenen Autokilometern verglichen werden
  • eher ungünstig für die Kostenbilanz des Rades wirkt sich aus, daß man zusätzlich meist noch Kosten für andere Verkehrsmittel wie z.B. die Bahn mit einrechnen muß.

  • Genau bei diesem Punkt weiß ich nicht, wie ich ihn sinnvoll in der Preisrechnung unterbringen soll. Die Diskussion hat sich ja an Reiserädern aufgehängt und mit denen sind wahrscheinlich die meisten gefahrenen Kilometer Reisen also im Grunde genommen überflüssige Kilometer.
    Andererseits ist das Radfahren wie du richtig sagst ein wichtiger Urlaubsbestandteil, das Autofahren längst nicht in dem Maß ('gar nicht' würde ich nicht sagen, ich geb ja zu, dass mir auch eine Autofahrt auf schönen Straßen Spaß macht). So gesehen sind es natürlich keine unnützen Kilometer, die man fährt. Allerdings müsste man dann fairerweise die Kosten fürs Rad in die Urlaubskosten einrechnen, was widerum dazu führt, dass Rad*urlaub* nicht so billig ist, wie gerne behauptet wird.

    Zitat:

    Grundsätzlich denke ich aber, daß diejenigen unter den "nichtradlern", welche die Preise für gute Fahrräder nicht nachvollziehen können, auch gar nicht an den Vergleich zum Auto denken.


    Das sehe ich auch so. Auch in meiner Vorstellungswelt ist ein Fahrrad im übrigen keine Alternative zum Auto. Ich benutze das Fahrrad doch ganz überwiegend zur Freizeitgestaltung. Ob ich ein Auto brauche oder nicht hat nur sehr wenig bzw. eigentlich gar nichts damit zu tun, dass ich ein teures Fahrrad habe.

    Martina