Posted by: bowen
Re: Fundstück aus der Zeit - 05/30/06 12:34 PM
Also ich habe ja noch keine Ahnung von Weltumradlungen, habe aber in letzter Zeit viele Reiseberichte gelesen.
Sooo sehr unterscheidet sich das nicht von dem was bei Reisen in kritischen Gebieten berichtet wird.
Für meine Frau und mich wird der Traum einer großen Reise immer greifbarer. Ich muss allerdings sagen, dass unsere "Abenteuerlust" im Moment noch vor Ländern zurückschreckt wo Raub, Plünderung oder gar Krieg zur Tagesordnung gehören.
Letzte Woche kam ein Bericht im Radio, der die Situation der ärmsten Menschen in Afrika sehr gut und von allen Seiten beschrieben hat. Während des Berichtes wurde mir sehr bewusst, dass die Motive solcher Menschen durchaus nachvollziehbar sind.
An einem Beispiel hat se der Sprecher gut dargestellt: Manche Menschen dort besitzen nur einen Gegenstand! Die mit dem Topf kann Kochen, der mit der Harke kann Gräben ziehen und wer ein Hemd hat kann als Nachtwächter arbeiten.
Und dann kommen wir daher! Mit Ausrüstung in einem Wert, dass dort eine Familie 4 Jahre lang was zu Essen hat. Alleine die Kamera, die in dem Gepäck eines jeden Touristen zu wähnen ist!
Hunger ist nun mal eines der Grundbedürfnisse und führt eine zu den Urinstinkten zurück.
Von der angespannten Situation in Ländern mit Kriegen ganz zu schweigen.
Dazu kommt der geringe Stellenwert eines Menschenlebens in manchen Gebieten. Diese Menschen sehen regelmäßig Menschen an Krankheiten oder im Krieg sterben.
Alles das macht mich einfach nachdenklich.
Ist das der Reiz des Abenteuers? Ist man eher total bescheuert und Lebensmüde wenn man so was macht? Wird es evtl. aber auch überbewertet?
Es gibt ne schöne Story vom Tillmann. Da beschreibt er wie ihn zwei Kinder mit Maschinengewehren ausrauben wollen. Er findet einen Zugang zu ihnen, kocht für sie und am Schluss erzählen sie ihm mit einem kindlichen lächeln und weinen von ihren Erlebnissen
Sorry dass ich jetzt grad so einen Text hier reinhaue. Irgendwie geht mir das ein wenig im Kopf rum und es hat grad gepasst.
Grüße
Der Bowen
Sooo sehr unterscheidet sich das nicht von dem was bei Reisen in kritischen Gebieten berichtet wird.
Für meine Frau und mich wird der Traum einer großen Reise immer greifbarer. Ich muss allerdings sagen, dass unsere "Abenteuerlust" im Moment noch vor Ländern zurückschreckt wo Raub, Plünderung oder gar Krieg zur Tagesordnung gehören.
Letzte Woche kam ein Bericht im Radio, der die Situation der ärmsten Menschen in Afrika sehr gut und von allen Seiten beschrieben hat. Während des Berichtes wurde mir sehr bewusst, dass die Motive solcher Menschen durchaus nachvollziehbar sind.
An einem Beispiel hat se der Sprecher gut dargestellt: Manche Menschen dort besitzen nur einen Gegenstand! Die mit dem Topf kann Kochen, der mit der Harke kann Gräben ziehen und wer ein Hemd hat kann als Nachtwächter arbeiten.
Und dann kommen wir daher! Mit Ausrüstung in einem Wert, dass dort eine Familie 4 Jahre lang was zu Essen hat. Alleine die Kamera, die in dem Gepäck eines jeden Touristen zu wähnen ist!
Hunger ist nun mal eines der Grundbedürfnisse und führt eine zu den Urinstinkten zurück.
Von der angespannten Situation in Ländern mit Kriegen ganz zu schweigen.
Dazu kommt der geringe Stellenwert eines Menschenlebens in manchen Gebieten. Diese Menschen sehen regelmäßig Menschen an Krankheiten oder im Krieg sterben.
Alles das macht mich einfach nachdenklich.
Ist das der Reiz des Abenteuers? Ist man eher total bescheuert und Lebensmüde wenn man so was macht? Wird es evtl. aber auch überbewertet?
Es gibt ne schöne Story vom Tillmann. Da beschreibt er wie ihn zwei Kinder mit Maschinengewehren ausrauben wollen. Er findet einen Zugang zu ihnen, kocht für sie und am Schluss erzählen sie ihm mit einem kindlichen lächeln und weinen von ihren Erlebnissen
Sorry dass ich jetzt grad so einen Text hier reinhaue. Irgendwie geht mir das ein wenig im Kopf rum und es hat grad gepasst.
Grüße
Der Bowen