Posted by: trubby
Re: Kfz-Tagesfahrlicht und Radverkehr - 03/01/06 07:17 AM
In Antwort auf: Flachfahrer
In Antwort auf: HeinzH.
Möglicherweise können wir dieser nur mit technischen Mitteln auf dem Beleuchtungssektor begegnen, denn als einzige Unbeleuchtete werden wir sicherlich noch schlechter wahrgenommen als bisher schon.
äh ... optimisten sehen ja alles halb so schlimm und doppelt so gut, soll mal ein schlauer kopf gesagt haben ...
demzufolge wäre endlich eine faktenlage geschaffen, die den radfahrer NÖTIGT, nicht stvo-zugelassene beleuchtungen zu betreiben.

MfG
Eine Faktenlage zum zivilen ungehorsam gegen die StVZO ist doch eh gegeben.
Oft genug werde ich bei dunkelfahrten auf Landstr. angehupt und geblinkt. Ergibt sich dann ab und an mal die Gelegenheit, den "Motzer" zur Rede zu stellen, bekomme ich immer nur zu hören "Sie sind ganz schlecht zu sehen".

Mögliche Ursachen für meine anscheinende Tarnkappe sind dann also:
a) Verstoß der Fahrer gegen §3.1 (...Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen....). IMO einer jener Paragrafen, die quasi immer mißachtet werden. (Zu dichtes Auffahren in Kolonnen impliziert eine geringere Sichtweite)
b) Bei Lichtquellen fokusiert das Auge immer auf die hellste Lichtquelle (allgemein: auf den hellsten Punkt).
Technische Konsequenz wäre also, heller und mit größerer Fläche zu leuchten, als die Autos, um wahrgenommen zu werden. Was auch für das TFL gelten würde. Von der technischen Aufrüstung halte ich aber im Prinzip nicht allzu viel. Es genügt mir, wenn ich bei Strassenfahrten von den Scheinwerfern und Rücklichtern der KfZs geblendet werde, daß brauch ich nicht auch noch auf Wald- und Radwanderwegen!
Logische Konsequenz wäre, die Autofahrer besser zu aufzuklären und zu "Erziehen".
Grüße,
André