Posted by: Konrad Krause
Re: Kfz-Tagesfahrlicht und Radverkehr - 02/28/06 11:10 PM
Das spannende an der Debatte ist das Typische daran: es wird nicht diskutiert, mit welchen Mitteln man etwas lösen könnte, sondern eine möglichst populäre (= BLÖD-und Massenkompatible) Lösung propagert, anstatt über ein Problem und dessen Lösung etwas ergebnisoffen zu reden oder gar Forschungsergebnisse einfließen zu lassen.
Das ist genau der Modus, nach dem an Gefahrenstellen ein Schild hingestellt wird, mit der Erwartung, die Gefahr nun wirksam beseitigt wurde. (Dazu gibt es einen tollen ZEITungsartikel )
Mit der Lichtpflicht wird die Aufmerksamkeit für alles unbeleuchtete natürlich abnehmen, das trifft mehr als die Radfahrer (die sich ein bissel beleuchten können) noch die Fußgänger. Aber die sind in Verkehrsministerien scheinbar sowieso keine Größe mehr, mit der gerechnet wird. Mobilität muß was mit Benzin und Diesel zu tun haben... Sonst isses nur Kinderkram.
Eigenartige Entwicklung...
Konrad
Das ist genau der Modus, nach dem an Gefahrenstellen ein Schild hingestellt wird, mit der Erwartung, die Gefahr nun wirksam beseitigt wurde. (Dazu gibt es einen tollen ZEITungsartikel )
Mit der Lichtpflicht wird die Aufmerksamkeit für alles unbeleuchtete natürlich abnehmen, das trifft mehr als die Radfahrer (die sich ein bissel beleuchten können) noch die Fußgänger. Aber die sind in Verkehrsministerien scheinbar sowieso keine Größe mehr, mit der gerechnet wird. Mobilität muß was mit Benzin und Diesel zu tun haben... Sonst isses nur Kinderkram.
Eigenartige Entwicklung...
Konrad