Posted by: Anonymous
Re: Auto weg, nur noch Rad - 05/22/05 06:15 PM
Hallo,
vor Jahren stand ich vor einer ähnlichen Entscheidung, zwar waren die Umständen nicht die gleichen wie bei Felis, insofern kann ich ihn nicht direkt helfen. Aber meine Entscheidung habe ich nie bereut. Hier die Vorgeschichte: eine junge Frau fuhr in meinem Kleinbus an einer roten Ampel hinten rein, sie war etwas betrunken. Mein beschädigtes Auto brachte ich zum Händler. Ich traf ein Geselle ausserhalb des Firmengeländes und er guckte sich den Schaden an. Ergebnis: Wirtschaftstotalschaden, die Hinteraxel sei verzogen. Ich bekam etwas Geld von ihm und war nun ohne Auto. Den gleichen Wagen wollte ich nicht nochmal kaufen, aber fand auch nichts auf Anhieb was mir sehr gefiel. Unter Kaufdruck stand ich auch nicht. Ich kaufte mein erstes Fahrrad und war erstaunt, dass im Nahverkehr, das Fahrrad völlig ausreichte. Im Fernverkehr hatte ich plötzlich mehrere Optionen, wie Bahn, Flug oder Mitfahrgelegenheit. Ich zögerte mit dem Kauf eines neuen PKW.
In einer Kneipe erzählte ich einem Freund, warum ich mein Auto nicht mehr habe. Er sagte mir: "Der Geselle hat Dich angelogen, von wegen Wirtschaftstotalschaden" Er wollte dein Auto nur billig haben, um es dann teuer zu verkaufen. Das wird wohl die Wahrheit sein! Ich war sauer, dass ich mich habe so einfach reinlegen lassen!
Andererseits merkte ich, eigentlich brauche ich gar kein Auto, Radfahren machte mir Spaß und ich wurde Mitglied im ADFC. Seitdem ist Fahrrad mein Lifestyle geworden. Mit den Radreisen fing ich dann erst an, als ich große Verluste auf Wertpapierbörsen machte. From rags to riches and back to rags! Was soll's? Ich habe ein neues Reiserad (Giant Tourer Lite) und Zelt gekauft - und habe viel Spaß damit! Inzwischen bin ich Stolz kein Auto zu haben und freue mich auf jede Radtour - wie heute durch die Felder mit meiner Lebensgefährtin <schreckliches Wort>, die auch gerne Rad fährt!
Wahrscheinlich wird mein Bericht aber Felis auch nicht weiter helfen? Ich wollte aber meine Geschichte auch erzählen.
Gruss,
Bernd
vor Jahren stand ich vor einer ähnlichen Entscheidung, zwar waren die Umständen nicht die gleichen wie bei Felis, insofern kann ich ihn nicht direkt helfen. Aber meine Entscheidung habe ich nie bereut. Hier die Vorgeschichte: eine junge Frau fuhr in meinem Kleinbus an einer roten Ampel hinten rein, sie war etwas betrunken. Mein beschädigtes Auto brachte ich zum Händler. Ich traf ein Geselle ausserhalb des Firmengeländes und er guckte sich den Schaden an. Ergebnis: Wirtschaftstotalschaden, die Hinteraxel sei verzogen. Ich bekam etwas Geld von ihm und war nun ohne Auto. Den gleichen Wagen wollte ich nicht nochmal kaufen, aber fand auch nichts auf Anhieb was mir sehr gefiel. Unter Kaufdruck stand ich auch nicht. Ich kaufte mein erstes Fahrrad und war erstaunt, dass im Nahverkehr, das Fahrrad völlig ausreichte. Im Fernverkehr hatte ich plötzlich mehrere Optionen, wie Bahn, Flug oder Mitfahrgelegenheit. Ich zögerte mit dem Kauf eines neuen PKW.
In einer Kneipe erzählte ich einem Freund, warum ich mein Auto nicht mehr habe. Er sagte mir: "Der Geselle hat Dich angelogen, von wegen Wirtschaftstotalschaden" Er wollte dein Auto nur billig haben, um es dann teuer zu verkaufen. Das wird wohl die Wahrheit sein! Ich war sauer, dass ich mich habe so einfach reinlegen lassen!
Andererseits merkte ich, eigentlich brauche ich gar kein Auto, Radfahren machte mir Spaß und ich wurde Mitglied im ADFC. Seitdem ist Fahrrad mein Lifestyle geworden. Mit den Radreisen fing ich dann erst an, als ich große Verluste auf Wertpapierbörsen machte. From rags to riches and back to rags! Was soll's? Ich habe ein neues Reiserad (Giant Tourer Lite) und Zelt gekauft - und habe viel Spaß damit! Inzwischen bin ich Stolz kein Auto zu haben und freue mich auf jede Radtour - wie heute durch die Felder mit meiner Lebensgefährtin <schreckliches Wort>, die auch gerne Rad fährt!
Wahrscheinlich wird mein Bericht aber Felis auch nicht weiter helfen? Ich wollte aber meine Geschichte auch erzählen.
Gruss,
Bernd