Posted by: rolf7977
Re: Komoot Premium zu empfehlen? Vers.schutz? - 03/15/20 09:23 PM
Hallo Jan,
das sehe ich durchaus anders. Das liegt vielleicht daran, dass ich selbst bei einer Versicherung arbeite (gesetzliche Krankenversicherung). Zuerst einmal lohnt es sich, das Kleingedruckte selbst zu lesen. Ich bin immer wieder überrascht, dass das selbst viele Versicherungsvertreter nicht tun und dementsprechend ahnungslos sind. Die meisten Versicherungen basieren nicht auf dem Solidaritätsprinzip. Können sie auch nicht. Zuerst werden deine Risiken gecheckt. Wenig Risiken = gerne gesehen und wenig Beitrag. Ich habe selbst genutztes Wohneigentum, Garage, verheiratet, Kinder, öffentlicher Dienst... das gibt fast überall "Bonuspunkte". Ich habe mir das nicht unbedingt so ausgesucht, nehme es aber billigend zur Kenntnis. Die Versicherung will und muss Geld mit verdienen. Wenn sie es auf Dauer nicht tut, geht sie Pleite. Da steht dann auch keine Bundesregierung dahinter, die mit Steuergeldern aushilft. Einen kleinen Unterschied empfinde ich zwischen Versicherungen auf Gegenseitigkeit und denen, welche börsennotiert sind oder sonst irgendwelche Anteilseigner befriedigen sollen. Letztere scheinen mir etwas gieriger zu sein. Solidarisch sind die gesetzlichen Versicherungen gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit sowie für Rente und Pflege. OK, ein paar Haken gibt's auch hier, aber grundsätzlich stimmt das noch. Hier zahlst du nämlich deinen Beitrag nicht nach Risiko, sondern nach Einkommen. Das ständige Schielen auf: "ich will das rauskriegen, was ich eingezahlt habe", ist m. E. in den letzen Jahren schlimmer geworden. Damit kann keine Versicherung, weder die solidarische noch die mit Äquivalenzprinzip lange arbeiten.
das sehe ich durchaus anders. Das liegt vielleicht daran, dass ich selbst bei einer Versicherung arbeite (gesetzliche Krankenversicherung). Zuerst einmal lohnt es sich, das Kleingedruckte selbst zu lesen. Ich bin immer wieder überrascht, dass das selbst viele Versicherungsvertreter nicht tun und dementsprechend ahnungslos sind. Die meisten Versicherungen basieren nicht auf dem Solidaritätsprinzip. Können sie auch nicht. Zuerst werden deine Risiken gecheckt. Wenig Risiken = gerne gesehen und wenig Beitrag. Ich habe selbst genutztes Wohneigentum, Garage, verheiratet, Kinder, öffentlicher Dienst... das gibt fast überall "Bonuspunkte". Ich habe mir das nicht unbedingt so ausgesucht, nehme es aber billigend zur Kenntnis. Die Versicherung will und muss Geld mit verdienen. Wenn sie es auf Dauer nicht tut, geht sie Pleite. Da steht dann auch keine Bundesregierung dahinter, die mit Steuergeldern aushilft. Einen kleinen Unterschied empfinde ich zwischen Versicherungen auf Gegenseitigkeit und denen, welche börsennotiert sind oder sonst irgendwelche Anteilseigner befriedigen sollen. Letztere scheinen mir etwas gieriger zu sein. Solidarisch sind die gesetzlichen Versicherungen gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit sowie für Rente und Pflege. OK, ein paar Haken gibt's auch hier, aber grundsätzlich stimmt das noch. Hier zahlst du nämlich deinen Beitrag nicht nach Risiko, sondern nach Einkommen. Das ständige Schielen auf: "ich will das rauskriegen, was ich eingezahlt habe", ist m. E. in den letzen Jahren schlimmer geworden. Damit kann keine Versicherung, weder die solidarische noch die mit Äquivalenzprinzip lange arbeiten.