Posted by: veloträumer
Re: Radreiseanalyse 2018 - 11/21/17 01:16 PM
In Antwort auf: Keine Ahnung
Man muss aber schon sagen, dass die Unternehmungen der Forumsklientel nicht wirklich das widerspiegeln, was der durchschnittliche Deutsche unter Radurlaub versteht. Das merkt man doch daran, dass man entlang eines Flussradwegs ständig anderen Radfahrern begegnet, aber irgendwo in der Walachei oder in Albanien in abgelegenen Dörfern von den Kindern umringt wird, weil man dort ein Exot ist.
Jein. Grundsätzlich hast du recht, aber die Familien-etc-Klientel, die nicht im Forum repräsentiert ist, fährt auch nicht unbedingt immer auf einem Fernradweg. Es gab auch sehr viele Fragen zu Tagesausflügen, Radausleihe etc. In meinem letzten große Urlaub in Südfrankreich habe ich sehr viele ausgeschilderte Radrouten vorgefunden, mitnichten kann man das aber immer alles nur über offizielle Radrouten verbinden - sprich, es kommen verschiedene Radrouten zusammen und dazwischen auch noch nicht als Radroute gekennzeichnete Straßen etc. Ich glaube auch nicht, dass sich jeder die immer weiter verbreiteten Radroutennamen sich merken kann. Es mag zwar im Trend liegen, große Fernradwege zu beackern, aber das heißt noch lange nicht, ausschließlich. Man kann ja auch Rheinradweg ein Stück fahren, dann etwas Neckarradweg und vielleicht als Krönung noch ein bisschen Zabergäu-Radweg, ganz ohne an der Rheinquelle anzukommen. Zaber hat auch 'ne Quelle und quasi mit Bonanza-Rad gut erreichbar.
