Re: Radfahrphilosopie? Tourplanung? Schweinehund?

Posted by: kettenraucher

Re: Radfahrphilosopie? Tourplanung? Schweinehund? - 12/29/16 03:50 PM

Zitat:
... Ich will grob so 100km fahren, also teile ich die Gesamtstrecke auf und schau halt, wo ich dann lande. ...an dem ich die geplante Etappe nicht erreicht habe, sofort angefangen habe darüber nachzudenken, wie hole ich das versäumte wieder rein. ... Ich weiß klingt total irre, aber so ist es. ...
Ich kann nicht erkennen, was daran irre sein sollte. Du willst auf Tour möglichst viel Rad fahren und misst das an den absolvierten Kilometern. Was ist denn daran irre, wenn du dieses Ziel verfolgst und dabei Freude empfindest? Aber grundsätzlich hätte ich mal ne Anmerkung: Die halbe Welt macht sich ja über uns Deutsche lustig, dass wir ständig einen Plan haben (müssen) und diesen ständig und zwanghaft erfüllen oder übererfüllen müssen. Das Gespotte und Gelächter zu dieser Eigenart fängt spätestens in Holland an und zieht sich quer über den Globus von A wie Australien über U wie USA bis Z wie Zimbabwe. Ich sehe das lockerer und schließe mich denjenigen an, die gerade das Unverhergesehene und Nichtplanbare an einer Radreise schätzen. Wenn ich das nicht wollte, könnte ich ... zum Beispiel auch zuhause bleiben....