Posted by: danielr
Re: Fehlende Knautschzone = Lebensgefahr? - 10/24/04 07:18 PM
Hallo,
Viele Risiken kann man wahrscheinlich durch geeignete Materialwahl, regelmäßige Kontrolle und vorsorglichen Austausch besonders kritischer Teile (Lenker!) minimieren. Fast alle Materialermüdungen hier im Bekanntenkreis haben sich irgendwie angekündigt, ernste Probleme hat's nicht gegeben. Die MTB-Fraktion scheint viel mehr Probleme mit Rahmenbrüchen usw. zu haben, Stichwort "billiges Material an krassen Abfahrten"...
Richtig böse abgelegt habe ich mich nur einmal in 1999, als ich eine U-Kurve in einer Bergabfahrt nicht bekommen habe. Da das Rad schon schräg stand konnte ich nicht mehr vernünftig bremsen, also Notlandung im Unterholz. Letzter Tachostand 48 km/h, die Schneise, die ich da in die Botanik geschlagen habe, war fast 50 m lang. Effektiv ist's ohne Brüche abgegangen, aber bei der "Landung" habe ich deutlich gemerkt, wie es mir rechts das Becken hochgedrückt hat, da hat nicht mehr viel gefehlt. Der Kopf hat nichts abbekommen, kam weich auf Blättern zu liegen. Dennoch war erstmal 2 Monate Schluß mit Radfahren, die Summe der ganzen kleinen Blessuren hat mich den Sommer ziemlich aus der Bahn geworfen und ich bin die ersten paar Wochen ziemlich rumgehumpelt.
Letztendlich war's aber Eigenverschulden, unangepaßte Geschwindigkeit auf unbekannter Strecke. Man lernt daraus...
Daniel
In Antwort auf: LetItRoll
Wie ich einigen Beiträgen im Forum entnehmen kann, ist Rad fahren doch gefährlicher als gemeinhin angenommen wird.
Bei Vorliegen z. B. von Materialermüdung kann es zu lebensgefährlichen Verletzungen kommen (z. B. Lenkerbruch bei Bergabfahrt).
Bei Vorliegen z. B. von Materialermüdung kann es zu lebensgefährlichen Verletzungen kommen (z. B. Lenkerbruch bei Bergabfahrt).
Viele Risiken kann man wahrscheinlich durch geeignete Materialwahl, regelmäßige Kontrolle und vorsorglichen Austausch besonders kritischer Teile (Lenker!) minimieren. Fast alle Materialermüdungen hier im Bekanntenkreis haben sich irgendwie angekündigt, ernste Probleme hat's nicht gegeben. Die MTB-Fraktion scheint viel mehr Probleme mit Rahmenbrüchen usw. zu haben, Stichwort "billiges Material an krassen Abfahrten"...
In Antwort auf: LetItRoll
Vielleicht könnt Ihr ja mal Euere schlimmsten Unfälle, die ohne Einwirkung von Autofahrern verursacht wurden, schildern.
Richtig böse abgelegt habe ich mich nur einmal in 1999, als ich eine U-Kurve in einer Bergabfahrt nicht bekommen habe. Da das Rad schon schräg stand konnte ich nicht mehr vernünftig bremsen, also Notlandung im Unterholz. Letzter Tachostand 48 km/h, die Schneise, die ich da in die Botanik geschlagen habe, war fast 50 m lang. Effektiv ist's ohne Brüche abgegangen, aber bei der "Landung" habe ich deutlich gemerkt, wie es mir rechts das Becken hochgedrückt hat, da hat nicht mehr viel gefehlt. Der Kopf hat nichts abbekommen, kam weich auf Blättern zu liegen. Dennoch war erstmal 2 Monate Schluß mit Radfahren, die Summe der ganzen kleinen Blessuren hat mich den Sommer ziemlich aus der Bahn geworfen und ich bin die ersten paar Wochen ziemlich rumgehumpelt.
Letztendlich war's aber Eigenverschulden, unangepaßte Geschwindigkeit auf unbekannter Strecke. Man lernt daraus...
Daniel