Posted by: Frank DD
Re: Anspruch an Unterkünfte - 08/04/04 12:04 AM
Hallo Uli,
mit den ganzen Sollkriterien für eine für mich perfekte Radreise-Unterkunft sehe ich das theoretisch ähnlich wie Du:
-Sauberkeit, reichhaltiges Frühstück, DU/WC auf dem Zimmer, keine Hängematten-Betten, Restaurant in der Nähe und sicherer Radabstellplatz. Das alles ist auch wichtig für mich. Nur wenn dies alles k.o.-Kriterien wären, dann würde ich sicher nicht über Mitteleuropa hinauskommen. Ich hatte auf meinen zahlreichen Radreisen noch nie ein Zelt benötigt und mußte erst zweimal unter freiem Himmel schlafen, weil alle Hotels voll waren, ein Weiterfahren nicht möglich war und sich auch sonst keiner der Einheimischen uns "erbarmte" (das eine Mal war im ehemals kommunist. Bulgarien und das andere Mal im kapitalistischen Kalifornien). Früher hatte ich meine Route so gelegt, dass die Etappe immer an einer JH enden konnte. Inzwischen spielt das keine Rolle mehr und die Routen sind so, daß ich häufig im ersten (und einzigen) Haus am Platze nächtigen muß - nur haben diese z.B.jenseits des Bosporus kein Warmwasser zwischen 16.00-8.00 Uhr, Grundreinigung ist schon mind. ein Jahr her und ein Frühstück wurde noch nie gesichtet - also was soll man machen, wenn man nicht zelten möchte und trotzdem was von der Welt sehen will? Und irgendwie muss man als ausgepowerter Radtourist am Ende des Tages, doch irgendwie wieder seine Unterkunftsansprüche in den Hintergrund stellen, da oft Alternativen in nicht mehr erradelbarer Entfernung liegen.
Da fällt mir doch noch ein K.O.-Kriterium für USA/CDN-Unterkünfte ein: Radelfreundliche Motels ermöglichen das Vorfahren an die Bettkante ohne auch nur ansatzweise eine Radtasche vom Gepäckträger nehmen zu müssen. Dies wird auch in 98% der Fälle toleriert, bzw. es wird von mir gar nicht mehr danach gefragt
, ansonsten wäre ja die Konkurrenz ja gleich nebenan. (gilt zumindest für die Häufung von Ketten-Motels an manchen Autobahnausfahrten)
Grüsse
Frank
mit den ganzen Sollkriterien für eine für mich perfekte Radreise-Unterkunft sehe ich das theoretisch ähnlich wie Du:
-Sauberkeit, reichhaltiges Frühstück, DU/WC auf dem Zimmer, keine Hängematten-Betten, Restaurant in der Nähe und sicherer Radabstellplatz. Das alles ist auch wichtig für mich. Nur wenn dies alles k.o.-Kriterien wären, dann würde ich sicher nicht über Mitteleuropa hinauskommen. Ich hatte auf meinen zahlreichen Radreisen noch nie ein Zelt benötigt und mußte erst zweimal unter freiem Himmel schlafen, weil alle Hotels voll waren, ein Weiterfahren nicht möglich war und sich auch sonst keiner der Einheimischen uns "erbarmte" (das eine Mal war im ehemals kommunist. Bulgarien und das andere Mal im kapitalistischen Kalifornien). Früher hatte ich meine Route so gelegt, dass die Etappe immer an einer JH enden konnte. Inzwischen spielt das keine Rolle mehr und die Routen sind so, daß ich häufig im ersten (und einzigen) Haus am Platze nächtigen muß - nur haben diese z.B.jenseits des Bosporus kein Warmwasser zwischen 16.00-8.00 Uhr, Grundreinigung ist schon mind. ein Jahr her und ein Frühstück wurde noch nie gesichtet - also was soll man machen, wenn man nicht zelten möchte und trotzdem was von der Welt sehen will? Und irgendwie muss man als ausgepowerter Radtourist am Ende des Tages, doch irgendwie wieder seine Unterkunftsansprüche in den Hintergrund stellen, da oft Alternativen in nicht mehr erradelbarer Entfernung liegen.

Da fällt mir doch noch ein K.O.-Kriterium für USA/CDN-Unterkünfte ein: Radelfreundliche Motels ermöglichen das Vorfahren an die Bettkante ohne auch nur ansatzweise eine Radtasche vom Gepäckträger nehmen zu müssen. Dies wird auch in 98% der Fälle toleriert, bzw. es wird von mir gar nicht mehr danach gefragt

Grüsse
Frank