Posted by: Peter Lpz
Re: Peter XTR seit Oktober verschollen - 01/01/14 03:40 PM
In den Bergen weiß kein Mensch immer, was er macht bzw. ob er es gerade richtig macht. Für mich ist das Weisshorn ein Traum, der sich nicht erfüllen lässt. Der Berg ist äußerst reizvoll und wunderschön, ein IV-er Schwierigkeitsgrad ist aber kein Spaß. Ihn Mitte Oktober alleine zu gehen, braucht aus meiner Sicht mehr als Mut. In der Jahreszeit unterstelle ich Neuschnee. Der ist an vergletscherten Bergen ohne Seilschaft immer kreuzgefährlich, weil man die Spalten nicht mehr sehen kann und so auf der trügerischen weißen Pracht auch schnell mal weg ist.
Egal wie gut man als Bergsteiger ist, man trägt das Risiko, als Opfer zu enden. So ist auch die Bergsteigerlegende Günter Hauser am recht leichten Vulkan Osorno, in Chile tödlich verunglückt, während ich relativer Laie, ihn bei traumhaften Bedingungen als größten Genuss in Erinnerung habe.
Ich kannte den Peter nicht, mochte aber seine Beiträge und auch seine verrückten Touren sehr. So eine Nachricht ist ja zum Jahresanfang schlimm und sehr bedrückend. Man erinnert sich, wie vergänglich man selbst ist. Fakt ist aber auch, dass man nicht alles richtig gemacht hat, wenn man nicht heil vom Berg wieder runterkommt. Ich denke, dass ein Nachruf keine Glorifizierung sein muss und ich meine, sie wäre auch nicht in des Peters Sinne. Mir geht es gerade so, dass ich ein wenig auf Holz klopfe - für das Glück, dass mir bisher beschieden war. Bewaren wir also dem Peter auch im Bewusstsein seiner Schwächen, ein ehrendes Gedenken. Vielleicht nutzen wir die Gelegenheit auch, uns mal mit unseren eigenen zu beschäftigen?
Meint ein anderer Peter und wünscht allen ein gesundes neues Jahr - und möglichst nicht nur eins.
Egal wie gut man als Bergsteiger ist, man trägt das Risiko, als Opfer zu enden. So ist auch die Bergsteigerlegende Günter Hauser am recht leichten Vulkan Osorno, in Chile tödlich verunglückt, während ich relativer Laie, ihn bei traumhaften Bedingungen als größten Genuss in Erinnerung habe.
Ich kannte den Peter nicht, mochte aber seine Beiträge und auch seine verrückten Touren sehr. So eine Nachricht ist ja zum Jahresanfang schlimm und sehr bedrückend. Man erinnert sich, wie vergänglich man selbst ist. Fakt ist aber auch, dass man nicht alles richtig gemacht hat, wenn man nicht heil vom Berg wieder runterkommt. Ich denke, dass ein Nachruf keine Glorifizierung sein muss und ich meine, sie wäre auch nicht in des Peters Sinne. Mir geht es gerade so, dass ich ein wenig auf Holz klopfe - für das Glück, dass mir bisher beschieden war. Bewaren wir also dem Peter auch im Bewusstsein seiner Schwächen, ein ehrendes Gedenken. Vielleicht nutzen wir die Gelegenheit auch, uns mal mit unseren eigenen zu beschäftigen?
Meint ein anderer Peter und wünscht allen ein gesundes neues Jahr - und möglichst nicht nur eins.