Posted by: Polarfox
Re: Outdoor-Smartphones getestet - 01/14/13 12:39 PM
In Antwort auf: Freundlich
Die Hauptprobleme bei der Smartphone-Navigation sind derzeit die irrsinnigen Hardwareentwicklungen hin zu 8-Kern-CPU, der unverändert hohe Energiebedarf, die geringe Akkulaufzeit, fest eingebaute, nicht wechselbare Akkus, Akkus in Sonderbauform, riesige Displays mit hohem Energiebedarf und einer so hohen Auflösung, dass Rasterkarten nur mit Digitalzoom lesbar werden, zu dunkle Displays ohne Sonnenlichttauglichkeit, eine Bauweise, die selbst einfache Reparaturen sinnlos erschwert und wirtschaftlich unsinnig macht, fehlende Angaben zur Vibrationsfestigkeit, der Verzicht auf die externe Speicherkarte bei manchen Plattformen, der Mangel an sauber programmierten und einfach problemlos funktionierender Software, viel zu viel Rechenleistung und Speicherbedarf für Spielzeugfunktionen und Bedienoberfläche, fehlende Standardisierung bei der Ladestromversorgung (Kabelbelegung), Online-Datenverkehr statt reiner Offline-Modus, die teilweise mangelnde Funktion der aktuellen Touchdisplays bei Regen oder mit Handschuhen, eine sinnlose Vielfalt an gleichförmigen Modellen und die absurd kurze Erneuerungsrate zu Lasten der Umwelt und der sozialen Verhältnisse, Sicherheits- und Datenschutzprobleme...
Man kann sich die Smartphones auch schlecht reden.
Mein Defy+ hat zwar keine tolle Akkulaufzeit, aber ein Ersatzakku kostet 6 € damit kann man für wenig Geld viel Laufzeit rausholen.
64 GB SD Karte rein und man kann die ganze Welt als Karte speichern + Offline Navigationsdaten alles kein Problem.
Bisher hatte ich auch noch keine Probleme mit der Ablesbarkeit.
Für kleines Geld bekommt man damit ein Smartphone + GPS mit Bildschirm, was für alles in der Nähe zur Zivilisation ausreichend ist mit einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis und für 90% der Radreisen vollkommen ausreicht.
Bedienbarkeit ist auch um Welten besser als bei einem 300 € GPS Gerät.