Einen ersten Testbericht zu den Taschen gibts bei
mtb-news.de Oje. Was mir zuletzt auffällt, das Rad ist an den typischen Stellen eingesaut, die Taschen aber ... blitzeblank. Wäre ja nett, wenn bei dem "
Test" die Taschen auch am Rad gefahren worden wären. Na ja, vielleicht hat man das ja auch, wollte - oder durfte? - das aber dem potentiellen Kunden drecktechnisch nicht zumuten? Mir kommt das jedenfalls Spanisch vor.
Die Satteltasche krankt nach meiner Erfahrung, an den gleichen KOnstruktionsfehlern wie auch meine kleineren Werkzeugtqasche und die deutlich größeren Carradice Saddlebag Type C, einmal mehr an einer fehlenden Aufhängung im Bereich des Sattelrohres hoch zum Sattel. Bei mir sind die Taschen
immer nach unten gerutscht, kamen so dann in den Wirkbereich der Oberschenkel und .. doof! Seit ich meine Taschen entsprechend mit Fixierungen nachgerüstet habe, bleiben sie oben.
Zudem verstehe ich nicht, weshalb Ortlieb die Gummizüge auf der Oberseite bis
unter den Sattel laufen läßt. Frage: Ist der/die/das Konstrukeursmensch überhaupt Radfahrer, oder wird sowas von autofahrenden Büromenschen "designed"?
Auf den dritten Blick frage ich mich nun auch, ob die Klettstrapse am Sattelrohr nicht doch zu kurz sind. Ich hätte sie länger gemacht und evtl. noch dafür gesorgt, daß sie um die Ecke unter die Tasche geführt werden. Zu groß sonst die Möglichkeit mit dem Bein die Verschlüsse, zumindest den unteren, zu öffnen. Dazu kommt dass Risiko sich die Hose an der Kante des unteren Klettstrapses zu beschädigen (Scheuern). - Ich persönlich hätte den Teil dort wohl anders gelöst und muss mir das mal merken für zukünftige Bastelprojekte.
Von der Lenkertasche habe ich wenig Ahnung, da ich so etwas selber nicht verwende. Mir fällt jedoch auf, daß solch eine Tasche nur dann halbwegs "funktionieren" kann, wenn sämtliche Brems- und Schaltzughüllen wirklich sehr eng zum Rahmen hin verlegt sind und das auch bitte sehr fest. Wie gut oder schlecht sowas dann funktioniert, läßt sich womöglich nur im Einzelfall wirklich klären.