Posted by: JaH
Re: Kleidung für Kurztour bei 2-6 Grad C - 01/23/11 01:36 PM
Meine letzte Mehrtagesfahrt bei niedrigen einstelligen Graden war letzten Februar. Leider schon solange her, wollte noch im Dezember ne Runde nach Baden, aber das Wetter, der Schnee, die Straßenverhältnisse... seufz.
Wichtig für mich ist, ich darf mich nicht zu warm bzw. dich anziehen, aber es darf auch nur begrenzt der Wind durch die Klamotten pfeifen dürfen. Ist nicht immer leicht das jeweils passend abzustimmen, aber meist konnte ich ausreichend warm fahren. Ist man erstmal warmgefahren, geht es meist sowieso recht gut, solange man nicht länger als 2-3 Minuten anhält und der Kreislauf wieder zu sehr runterkommt.
Beim losfahren ist einem oft reichlich kalt und es macht dann Sinn sich auch dicker anzuziehen. Läuft der "Ofen" aber dann erstmal, kommt man auch mit weniger aus. Hatte ich im November so mit den Händen. Bin kalt in Aachen wieder losgefahren und meine Hände kühlten immer mehr aus, während dem restlichen Körper ausreichend warm war. Ich musste echt anhalten und die Hände erst wieder warm pusten, dann Handschuhe wieder drüber und ab da ging es.
Die Sache ist also die, der Körper darf insbesondere bei Extremitäten nicht in den Wärme-Extremsparmodus schalten, denn dann kühlen einem die Hände/Füße usw. immer weiter aus, obwohl der Kreislauf ansonsten gut feuert. - Okay, die Menschen sind da verschieden und es gibt da auch Krankheitsbilder, da funktioniert das so wie ich es beschrieben habe, auch nicht.
Kopf - warmgefahren reicht mir mein normales Baumwollkopftuch, sofern kein deutlicher Wind von vorn pfeift. Bei zunehemder Erschöpfung, Wind oder deutlich unter Null muss ich aber auch auf eine Kopfhaube zurückgreifen.
Handschuhe - mal so und mal so. Wichtig ist, dass die Hände auch irgendwie Arbeit leisten, damit der Körper da freiwillig ausreichend Blut durchpumpt. Hier hilft nur ausprobieren, was zu einem selber passt.
Schuhe - ebenso wie bei Handschuhen. Sigma7 meinte dazu mal wenn die Füße kalt sind, dann geht er einen Kilometer zu Fuß und dann gehts wieder. Hab ich ausprobiert und hat auch bei mir funktioniert. War anstrengend 10 Min (= etwa ein Kilometer auf ebenen Wegen) flott und mit aktiver (übertrieben erscheinender Abrollbewegung) Fußbeteiligung zu gehen, aber die Treter wurden wieder warm. Mit Seal Skinz ist die Isoolation aber deutlich besser, noch fehlt mir aber da die Langstrecke mit den neuen Socken.
Hose - ich nehme dafür die normale lange Radhose mit Trägern, die vorne winddicht ist. Bei Erschöpfung, zuviel Wind oder große Kälte ziehe ich noch eine zweite einfache Radhose (trägerlos) drüber.
Oberkörper - Funktionsunterziehhemd - 1 oder auch 2 Langarmtrikots, oder Kurzarm + evtl. Armlinge und dann ein etwas weites Langarmtrikot drüber - Weste. Bei Wind muss eine windstoppende Jacke her. Mein Problem ist aber der Schweiss, ich schwitze mich in Jacken recht schnell nass und das bedeutet irgendwann Probleme.
Im Februar habe ich meist auf 2 Trikots gesetzt und dann einen schweren Wollmischgewebe-Strickpulli mit Stehkragen drüber. Der Wind ging da zwar noch etwas durch, aber die Feuchtigkeit konnte gut genug raus und es blieb genügend Wärme drin.
Unterm Strich läuft es für mich auf "Zwiebel total" hinaus und die Mitnahme von genügend Wechselklamotten, damit man halt was zum passend machen an die jeweiligen Bedingungen (sowohl Körper als auch Wetter betreffend) dabei hat.
Ich habe inzwischen eine sehr funktional benutzbare leichte Jacke von Jeantex, die ich aber noch nicht ausreichend testen konnte und ich muss auch erstmal ncoh weiter den Oberkörperumfang reduzieren, um sie optimal einsetzen zu können. Ich verspreche mir von den Möglichkeiten dieser Jacke aber einiges. Dennoch bleibe ich auf der Suche nach einer wärmenden, gut "atmungsfähigen" und halbwegs winddichten und nicht zu sehr Wasser aufnehmenden Jacke.
Wichtig für mich ist, ich darf mich nicht zu warm bzw. dich anziehen, aber es darf auch nur begrenzt der Wind durch die Klamotten pfeifen dürfen. Ist nicht immer leicht das jeweils passend abzustimmen, aber meist konnte ich ausreichend warm fahren. Ist man erstmal warmgefahren, geht es meist sowieso recht gut, solange man nicht länger als 2-3 Minuten anhält und der Kreislauf wieder zu sehr runterkommt.
Beim losfahren ist einem oft reichlich kalt und es macht dann Sinn sich auch dicker anzuziehen. Läuft der "Ofen" aber dann erstmal, kommt man auch mit weniger aus. Hatte ich im November so mit den Händen. Bin kalt in Aachen wieder losgefahren und meine Hände kühlten immer mehr aus, während dem restlichen Körper ausreichend warm war. Ich musste echt anhalten und die Hände erst wieder warm pusten, dann Handschuhe wieder drüber und ab da ging es.
Die Sache ist also die, der Körper darf insbesondere bei Extremitäten nicht in den Wärme-Extremsparmodus schalten, denn dann kühlen einem die Hände/Füße usw. immer weiter aus, obwohl der Kreislauf ansonsten gut feuert. - Okay, die Menschen sind da verschieden und es gibt da auch Krankheitsbilder, da funktioniert das so wie ich es beschrieben habe, auch nicht.
Kopf - warmgefahren reicht mir mein normales Baumwollkopftuch, sofern kein deutlicher Wind von vorn pfeift. Bei zunehemder Erschöpfung, Wind oder deutlich unter Null muss ich aber auch auf eine Kopfhaube zurückgreifen.
Handschuhe - mal so und mal so. Wichtig ist, dass die Hände auch irgendwie Arbeit leisten, damit der Körper da freiwillig ausreichend Blut durchpumpt. Hier hilft nur ausprobieren, was zu einem selber passt.
Schuhe - ebenso wie bei Handschuhen. Sigma7 meinte dazu mal wenn die Füße kalt sind, dann geht er einen Kilometer zu Fuß und dann gehts wieder. Hab ich ausprobiert und hat auch bei mir funktioniert. War anstrengend 10 Min (= etwa ein Kilometer auf ebenen Wegen) flott und mit aktiver (übertrieben erscheinender Abrollbewegung) Fußbeteiligung zu gehen, aber die Treter wurden wieder warm. Mit Seal Skinz ist die Isoolation aber deutlich besser, noch fehlt mir aber da die Langstrecke mit den neuen Socken.
Hose - ich nehme dafür die normale lange Radhose mit Trägern, die vorne winddicht ist. Bei Erschöpfung, zuviel Wind oder große Kälte ziehe ich noch eine zweite einfache Radhose (trägerlos) drüber.
Oberkörper - Funktionsunterziehhemd - 1 oder auch 2 Langarmtrikots, oder Kurzarm + evtl. Armlinge und dann ein etwas weites Langarmtrikot drüber - Weste. Bei Wind muss eine windstoppende Jacke her. Mein Problem ist aber der Schweiss, ich schwitze mich in Jacken recht schnell nass und das bedeutet irgendwann Probleme.
Im Februar habe ich meist auf 2 Trikots gesetzt und dann einen schweren Wollmischgewebe-Strickpulli mit Stehkragen drüber. Der Wind ging da zwar noch etwas durch, aber die Feuchtigkeit konnte gut genug raus und es blieb genügend Wärme drin.
Unterm Strich läuft es für mich auf "Zwiebel total" hinaus und die Mitnahme von genügend Wechselklamotten, damit man halt was zum passend machen an die jeweiligen Bedingungen (sowohl Körper als auch Wetter betreffend) dabei hat.
Ich habe inzwischen eine sehr funktional benutzbare leichte Jacke von Jeantex, die ich aber noch nicht ausreichend testen konnte und ich muss auch erstmal ncoh weiter den Oberkörperumfang reduzieren, um sie optimal einsetzen zu können. Ich verspreche mir von den Möglichkeiten dieser Jacke aber einiges. Dennoch bleibe ich auf der Suche nach einer wärmenden, gut "atmungsfähigen" und halbwegs winddichten und nicht zu sehr Wasser aufnehmenden Jacke.