Posted by: Spargel
Re: Der Große GPS-Anfänger-Test - 08/13/09 05:43 PM
Meine Alpenbogen-Tour eben (die zweite GPS-Tour nach einer Woche La Palma mit Tagentouren) bin ich zweigleisig gefahren: Am Lenker durchaus das GPS (60 CSx) mit openmtbmap und für Lücken ne alte Metroguide, die üblicherweise ausgeschaltet war sowie mit ein paar wenigen kopierten Tracks (vom Stuntzi), die ich aber kaum gebraucht habe, und am Rucksackgurt die ummara 40 Topokarten aus Papier ohne Papier
- soll heißen ich habe die einfach abfotographiert. Für gescheite eigene Tracks bzw. eine ursprünglich geplante eigene transparente Karte zum überlagern über die openmtbmap, wo die noch Lücken hat, reichte irgendwie die Zeit, aber auch die Lust nicht mehr.
Der TZ7 Foto mit dem 3" Display mit halber VGA-Auflösung dh das doppelte des üblichen stellt die Karten sehr gut dar, schon ohne Vergrößerung kann man was erkennen, für Details bietet sich v.a. 4X an, d.h. 1/16 der Karte. Bei 8X wirds leicht unscharf und außer bei Übersichtskarten sieht man eigentlich schon zu wenig Kilometer. Trotzdem gut wenn man ein Backup hat, das GPS oder ein paar Papierkopien, auch ein Foto kann kaputtgehen. Meine TZ7 ließ nach der Halbzeit bzw. nicht mal 1 Monat im Besitz kein "Herauszoomen" in der Wiedergabe mehr zu, hängt sich auf dabei, d.h. man kann sich nur noch durchklicken, hat aber keine Überblickfunktion mehr. Auch beim Fotographieren ist es ein wenig lästig, wenns Richtung Weitwinkel nicht mehr kontrolliert geht, aber es ging wenigstens noch. Naja, wird umgetauscht. Wenn ich mich entscheiden müßte zwischen Vektor-GPS und klassischer Karte, ob Papier oder digital (Foto bzw. PDA), würde ich klar zweiteres wählen. Aus Robustheits- und Akkustandzeit-Gründen habe ich mich aber für ein klassisches GPS statt dem PDA entschieden. Und die Karten auf dem Foto wiegen ja 0,0 Gramm.
So, nun zur Planung. Zunächst mal habe ich mir überlegt, was ich so grob will. Die Südalpentour eines Spezl nachfahren, entweder Matterhorn oder Grand Jorasse anschauen, den Eiger anschauen, an Schluß gemütlich den Lech raus. Dann gehts an die Details: man schaut sich die Übersichtskarten a la 200k, 300k an, was sich so anbieten könnte, man liest sich durch die Foren wie das IBC Forum, wenn man nicht mit dem Rennrad oder klassischen Reiserad fährt sondern mit dem trailtauglichen Mounty und auch nach den holy trails sucht. Das zieht sich. Dann besorge man sich Detailkarten, als Mitglied einer großen DAV-Sektion kann man für lau leihen - ich tät mit Pixelkarten am PC narrisch werden. Sieht man ja nix. Und teurer sinds auch, wenn sie was taugen, auf Torrent-Geschichten laß ich mich nicht ein...
Ich brauch' die Karten dann schon fast nimmer auf Tour nach dem ganzen Kartenstudium, bei meinem guten Kartengedächtnis.
Nö, ohne Scheiß, Karte brauchts schon noch, grad die Topos auf dem Foto, aber einen eigenen Track für die gedachte(n) Linie(n) hielt ich dann für völlig unnötig: was ich da so vor hatte auf grad mal 1300km war komplett im Kopf und die eine Variation gibts eh wegen den Verhältnissen, Tipps von Einheimischen oder warum auch immer (bei mir am Schluß wegen Unlust ein Tag früher auf Flußwandern umgestiegen). Und wenn ich die Linie kenne, dann finde ich sie auch wieder auf der GPS-Karte oder erst recht auf der Papierkarte. Bloß 'ner Linie hinterherdackeln, naja. Ganz nett bei einer flotten Rennradtour, aber so viele Winkel gibts beim Mountainbiken nicht und manchmal ists ja ganz gut, ne Ausrede für ne Halbminutenpause zu haben. 
ciao Christian

Der TZ7 Foto mit dem 3" Display mit halber VGA-Auflösung dh das doppelte des üblichen stellt die Karten sehr gut dar, schon ohne Vergrößerung kann man was erkennen, für Details bietet sich v.a. 4X an, d.h. 1/16 der Karte. Bei 8X wirds leicht unscharf und außer bei Übersichtskarten sieht man eigentlich schon zu wenig Kilometer. Trotzdem gut wenn man ein Backup hat, das GPS oder ein paar Papierkopien, auch ein Foto kann kaputtgehen. Meine TZ7 ließ nach der Halbzeit bzw. nicht mal 1 Monat im Besitz kein "Herauszoomen" in der Wiedergabe mehr zu, hängt sich auf dabei, d.h. man kann sich nur noch durchklicken, hat aber keine Überblickfunktion mehr. Auch beim Fotographieren ist es ein wenig lästig, wenns Richtung Weitwinkel nicht mehr kontrolliert geht, aber es ging wenigstens noch. Naja, wird umgetauscht. Wenn ich mich entscheiden müßte zwischen Vektor-GPS und klassischer Karte, ob Papier oder digital (Foto bzw. PDA), würde ich klar zweiteres wählen. Aus Robustheits- und Akkustandzeit-Gründen habe ich mich aber für ein klassisches GPS statt dem PDA entschieden. Und die Karten auf dem Foto wiegen ja 0,0 Gramm.

So, nun zur Planung. Zunächst mal habe ich mir überlegt, was ich so grob will. Die Südalpentour eines Spezl nachfahren, entweder Matterhorn oder Grand Jorasse anschauen, den Eiger anschauen, an Schluß gemütlich den Lech raus. Dann gehts an die Details: man schaut sich die Übersichtskarten a la 200k, 300k an, was sich so anbieten könnte, man liest sich durch die Foren wie das IBC Forum, wenn man nicht mit dem Rennrad oder klassischen Reiserad fährt sondern mit dem trailtauglichen Mounty und auch nach den holy trails sucht. Das zieht sich. Dann besorge man sich Detailkarten, als Mitglied einer großen DAV-Sektion kann man für lau leihen - ich tät mit Pixelkarten am PC narrisch werden. Sieht man ja nix. Und teurer sinds auch, wenn sie was taugen, auf Torrent-Geschichten laß ich mich nicht ein...
Ich brauch' die Karten dann schon fast nimmer auf Tour nach dem ganzen Kartenstudium, bei meinem guten Kartengedächtnis.



ciao Christian