Posted by: cyclist
Re: GPS für Einsteiger - 07/08/08 09:10 PM
Hallo Chris!
In der Theorie gut, in der Praxis nicht immer gut..
Du kannst dir am Rechner eine schöne Route, so wie sie dir gefällt, erstellen, dann übertragen, über die Menüseiten --> Routen --> diese Route auswählen --> Navigation starten. Genau letzteres ist das Problem bei allen Garmin-Outdoorgeräten: Die Route wird beim Start der Route neu berechnet und zwar nach den Vorgaben (Routingeinstellungen im Gerät und nicht am Rechner!), falls du im Gerät "Auto" statt wie am Rechner "Fahrrad" eingestellt hast, dann kann es sein, das du direkt zur nächsten Autobahnauffahrt gelotst wirst... Wenn du schnell fahren kannst + möchtest (>60km/h
), dann ists ja kein Thema, aber ansonsten...
Du solltest also vor dem Start einer Route die Routingeinstellungen mit deinen Wünschen bzw. mit den Einstellungen am Rechner abgleichen und entsprechend anpassen.
Was die Zwischenpunkte angeht, du beginnst ja beim Erstellen einer Route mit einem Startpunkt, der 1. Zwischenpunkt ist für die Software erstmal dein Ziel (die SW weiß ja nirgendwoher wo du hin möchtest - wäre ja noch schöner...
- und berechnet den Weg dorthin automatisch, dasselbe passiert auch beim 2. Zwischenpunkt (Zwischenziel wäre da eigentlich passender), dito beim 3., beim 57. usw. (beim 60CSX sind es max. 250 Routenpunkte (incl. Start + Ziel)). Derselbe Weg zur Erstellung einer Route kann man auch am Gerät machen, bzw. beim Start der Route wird jeweils vom Zwischenziel zum nächsten Zwischenziel eine Route automatisch errechnet.
In Schweden letztes Jahr habe ich es so gemacht, das ich mich abends hingesetzt hatte, auf die Papierkarte geschaut habe, mir eine passende Strecke (innerhalb von <10 Min.) ausgesucht habe, am Gerät dann einmal eine direkte Route zum Ziel habe errechnen lassen, so diese denn mit der von mir gedachten Strecke übereinstimmte, hab ich es dabei belassen, wenn nicht, dann habe ich in der Karte auf dem Gerät an entsprechenden neuralgischen Punkten quasi einen Zwangszwischenpunkt (-ziel) gesetzt, was dann wiederum die ausgedachte Strecke ergab.
Hierbei kam es immer mal wieder zu interessanten Routenvorschlägen (das da eine Route im Gerät angezeigt wird, heißt ja noch lange nicht, das ich dieser auch folge, sonst wäre ich ja schon der Technik Untertan bzw. der Technik hörig...
, sprich letztendlich entscheide immer noch ich als Fahrer, wohin die Reise führt!), z.B. bei Einstellung im Gerät Radfahrer, kürzere Strecke, unbefestigte Straßen nicht vermeiden, wurde mir auf einer bereits nicht geteerten Straße die noch schlechtere Straße (die aber auch meist länger war) parallel zur "Haupt"straße vorgeschlagen, auch wenn es nur ein Feldweg für 500m hinter 3 Häusern her war und dieser Weg eingezeichnet war. Andererseits habe ich mich mit dieser Methode getraut, Strecken zu fahren, die auf der Papierkarte nicht oder nicht genau eingezeichnet waren, aber auf der Karte im Gerät schon. Ich wusste daher immer genau auf welcher Straße ich bin, bzw. wann ich abbiegen muss, oder wann ich wieder eine größere Straße oder einen Ort erreichen würde.
Diese Methode werde ich auch wieder in diesem Jahr nutzen, wenn es durch PL, SK, UA (?) und / oder RO gehen wird. Speziell bei nicht genauen bzw. nicht vorhandenen genauen Papierkarten kann es eine große Hilfe sein, auf die man sich allerdings nicht allein verlassen sollte + darf!
Zitat:
nungut, dann werde ich die routen eben schon zuhause erstellen.
In der Theorie gut, in der Praxis nicht immer gut..
Du kannst dir am Rechner eine schöne Route, so wie sie dir gefällt, erstellen, dann übertragen, über die Menüseiten --> Routen --> diese Route auswählen --> Navigation starten. Genau letzteres ist das Problem bei allen Garmin-Outdoorgeräten: Die Route wird beim Start der Route neu berechnet und zwar nach den Vorgaben (Routingeinstellungen im Gerät und nicht am Rechner!), falls du im Gerät "Auto" statt wie am Rechner "Fahrrad" eingestellt hast, dann kann es sein, das du direkt zur nächsten Autobahnauffahrt gelotst wirst... Wenn du schnell fahren kannst + möchtest (>60km/h



Du solltest also vor dem Start einer Route die Routingeinstellungen mit deinen Wünschen bzw. mit den Einstellungen am Rechner abgleichen und entsprechend anpassen.
Was die Zwischenpunkte angeht, du beginnst ja beim Erstellen einer Route mit einem Startpunkt, der 1. Zwischenpunkt ist für die Software erstmal dein Ziel (die SW weiß ja nirgendwoher wo du hin möchtest - wäre ja noch schöner...


In Schweden letztes Jahr habe ich es so gemacht, das ich mich abends hingesetzt hatte, auf die Papierkarte geschaut habe, mir eine passende Strecke (innerhalb von <10 Min.) ausgesucht habe, am Gerät dann einmal eine direkte Route zum Ziel habe errechnen lassen, so diese denn mit der von mir gedachten Strecke übereinstimmte, hab ich es dabei belassen, wenn nicht, dann habe ich in der Karte auf dem Gerät an entsprechenden neuralgischen Punkten quasi einen Zwangszwischenpunkt (-ziel) gesetzt, was dann wiederum die ausgedachte Strecke ergab.
Hierbei kam es immer mal wieder zu interessanten Routenvorschlägen (das da eine Route im Gerät angezeigt wird, heißt ja noch lange nicht, das ich dieser auch folge, sonst wäre ich ja schon der Technik Untertan bzw. der Technik hörig...


Diese Methode werde ich auch wieder in diesem Jahr nutzen, wenn es durch PL, SK, UA (?) und / oder RO gehen wird. Speziell bei nicht genauen bzw. nicht vorhandenen genauen Papierkarten kann es eine große Hilfe sein, auf die man sich allerdings nicht allein verlassen sollte + darf!