Posted by: roul1
Re: Filme für Island: ISO 100 oder ISO 200 ? - 06/20/07 12:54 PM
Hallo Alex,
war neulich (Februar) paar Tage zum Fotografieren auf der Insel. Habe 30 St. 135-Filme (ausschließlich Velvia 50 und 100) belichtet. Wobei ich naturgemäß viel mit Stativ gearbeitet habe. Auch aus der Hand habe ich knackig-scharfe, projezierbare Bilder (Leinwand 3x4m) mitgebracht.
Ich kann Dir aber nicht sagen, wozu Du Dich ISO-mäßig entscheiden sollst, da dies abhängig von
a) dem Verwendungszweck der Bilder (Erinnerungsfoto für Erinnerungsalbum oder Großprojektion)
b) dem Gestaltungszweck des Bildes (available Ligth mit minimaler Tiefenschärfe oder tiefenscharfe Bilder bei Blende 64)
c) der Leistungsfähigkeit der Objektive (Lichtstärke, Auflösungsvermögen, Stabilisatoren, etc.)
d) der Leistungsfähigkeit der Kamera (Spiegelvorauslösung),
e) den verwendete Hilfsmittel (Stativ),
f) der eigene körperlichen Verfassung, wegen der mind. notwendigen Belichtungszeit bei Freihandaufnahmen (Verwacklungsgefahr).
Was das LIcht auf Island angeht, so hast Du bei klarem Wetter ein eher hartes Licht (hier gibt es kaum Luftverunreinigungen - Vulkanausbruch mal abgesehen - die zu einer Brechnung des Lichtes führen). Bei Regen wirst Du in 80 % der Fälle ohne Blimp oder UW-Schutzanzug für die Kamera, keine Bilder machen. Selbiges gilt für Sandsturm in den Sandern. Es sei denn, Dir kommt es auf ne Kamera mehr oder weniger nicht an.
Bei den restlichen 20 % "Schlechtwetter"-Lichtverhältnissen kannst Du von mitteleuropäischen Werten ausgehen.
So dann wünsch ich Dir viel Spass bei der Reise und nimmt gerade auf Island das 1 1/2-fache der geplanten Filmmenge mit (Filme sind hier s..teuer, Du hast nur eine dünnes Vetriebsnetz und außer in Reykjavik ne bescheidene Auswahl).
Gruß
Roul
war neulich (Februar) paar Tage zum Fotografieren auf der Insel. Habe 30 St. 135-Filme (ausschließlich Velvia 50 und 100) belichtet. Wobei ich naturgemäß viel mit Stativ gearbeitet habe. Auch aus der Hand habe ich knackig-scharfe, projezierbare Bilder (Leinwand 3x4m) mitgebracht.
Ich kann Dir aber nicht sagen, wozu Du Dich ISO-mäßig entscheiden sollst, da dies abhängig von
a) dem Verwendungszweck der Bilder (Erinnerungsfoto für Erinnerungsalbum oder Großprojektion)
b) dem Gestaltungszweck des Bildes (available Ligth mit minimaler Tiefenschärfe oder tiefenscharfe Bilder bei Blende 64)
c) der Leistungsfähigkeit der Objektive (Lichtstärke, Auflösungsvermögen, Stabilisatoren, etc.)
d) der Leistungsfähigkeit der Kamera (Spiegelvorauslösung),
e) den verwendete Hilfsmittel (Stativ),
f) der eigene körperlichen Verfassung, wegen der mind. notwendigen Belichtungszeit bei Freihandaufnahmen (Verwacklungsgefahr).
Was das LIcht auf Island angeht, so hast Du bei klarem Wetter ein eher hartes Licht (hier gibt es kaum Luftverunreinigungen - Vulkanausbruch mal abgesehen - die zu einer Brechnung des Lichtes führen). Bei Regen wirst Du in 80 % der Fälle ohne Blimp oder UW-Schutzanzug für die Kamera, keine Bilder machen. Selbiges gilt für Sandsturm in den Sandern. Es sei denn, Dir kommt es auf ne Kamera mehr oder weniger nicht an.
Bei den restlichen 20 % "Schlechtwetter"-Lichtverhältnissen kannst Du von mitteleuropäischen Werten ausgehen.
So dann wünsch ich Dir viel Spass bei der Reise und nimmt gerade auf Island das 1 1/2-fache der geplanten Filmmenge mit (Filme sind hier s..teuer, Du hast nur eine dünnes Vetriebsnetz und außer in Reykjavik ne bescheidene Auswahl).
Gruß
Roul