Posted by: elwoodianer
Re: Akku aufladen per Dynamo? - 06/22/06 12:53 PM
Ich verwende zur Zeit 5 NiMH-Zellen mit 1700mAh von Varta.
Die habe ich dann testweise mal aufgeladen, meine 5W-Sigma-Leuchte angeschlossen und regelmäßig die Spannung kontrolliert. Nach rund einer Stunde fiel die Gesamtspannung der 5 Zellen deutlich unter 6V, nicht viel später auf 5V, also 1V/Zelle = Entladeschlussspannung. Wegen der Spannungsverluste (Stecker, Kontakte) sollte die Batterie aber mindestens 6,3V liefern. Da NiMH-Zellen aber schon nach der halben Entladung unter 1,2V fallen, sind 5 Zellen eigentlich zu wenig. Darüber hinaus ist bei einer Entladung mit 0,5C wie in diesem Fall nur ein Teil der Kapazität nutzbar, nach meinen Beobachtungen etwa die Hälfte. Ich habe das noch mit 2x5 Zellen parallel wiederholt, so dass die Zellen mit ca 410mA belastet wurden, also 0,25C bei 1700mAh Gesamtkapazität. Es blieb bei 50% nutzbarer Kapazität.
Bei meinen Mssungen im vorigen Beitrag habe ich die Gleichspannung an den Zellen und den Gleichstrom direkt davor gemessen. Den Spannungsabfall im Gleichrichter habe ich mit einem Netzteil bestimmt und anschließend addiert. Der Spannungsverlauf auf der Wechselspannungsseite ist beinahe rechteckförmig und die Messungen damit recht brauchbar (Drehspulinstrument für den Strom, Digitalvoltmeter für die Spannung).
Ich habe 5 Zellen in den Lenker eingebaut, die ich per Dynamo auflade. Fahre ich mit Fernlicht (=Sigma), wird der Dynamo noch über einen Gleichrichter mit auf die Lampe aufgeschaltet. Je nach Geschwindigkeiten und Stopps lassen sich so 1,5-2h mit Fernlicht erreichen.
Zum Wirkungsgrad: der Aufwand mit den MOS-FETs lohnt sich sich nicht, jedenfalls nicht beim Aufladen von mehr als 4 Zellen in Reihe. Schottky-Dioden tun's auch.
Etwas OT: ich habe eine Standardleuchte plus die Sigma montiert und kann während der Fahrt umschalten. Sehr praktisch, wenn ein entgegenkommender Autofahrer das Abblenden vergisst. Kurzes Aufblenden wird von fast jedem Entgegenkommer verstanden - der blendet dann auch ab.
Ich will nun andere NiMH-Zellen einsetzen: der 2600mAh-Typ von GP, außerdem 6 Stück statt 5. Die Lampenspannung soll von einem einfachen Pulsbreitenmodulator mit nachgeschalteter Spule auf 6,3V stabilisiert werden. Die 6 Zellen würden die Lampe sonst mit bis zu 8V "befeuern", was diese natürlich kurzfristig durchbrennen ließe. So lässt sich die Kapazität besser nutzen, auch hoffe ich, auf wenigstens 2 Stunden Licht, bei zusätzlicher Dynamounterstützung auf wenigstens 3 Stunden zu kommen.
Ich habe mir überlegt, zum Laden der Akkus einen Mikrocontroller einzusetzen: der misst die Zellentemperatur. Wenn die Akkus warm werden, wird das Laden beendet. Dies ist die zuverlässigste Methode. Den Pulsbreitenmodulator könnte ich dann auch gleich in Software plus weniger externer Teile realisieren.
Mal kieken, wann ich dazu endlich Zeit finde....
Die habe ich dann testweise mal aufgeladen, meine 5W-Sigma-Leuchte angeschlossen und regelmäßig die Spannung kontrolliert. Nach rund einer Stunde fiel die Gesamtspannung der 5 Zellen deutlich unter 6V, nicht viel später auf 5V, also 1V/Zelle = Entladeschlussspannung. Wegen der Spannungsverluste (Stecker, Kontakte) sollte die Batterie aber mindestens 6,3V liefern. Da NiMH-Zellen aber schon nach der halben Entladung unter 1,2V fallen, sind 5 Zellen eigentlich zu wenig. Darüber hinaus ist bei einer Entladung mit 0,5C wie in diesem Fall nur ein Teil der Kapazität nutzbar, nach meinen Beobachtungen etwa die Hälfte. Ich habe das noch mit 2x5 Zellen parallel wiederholt, so dass die Zellen mit ca 410mA belastet wurden, also 0,25C bei 1700mAh Gesamtkapazität. Es blieb bei 50% nutzbarer Kapazität.
Bei meinen Mssungen im vorigen Beitrag habe ich die Gleichspannung an den Zellen und den Gleichstrom direkt davor gemessen. Den Spannungsabfall im Gleichrichter habe ich mit einem Netzteil bestimmt und anschließend addiert. Der Spannungsverlauf auf der Wechselspannungsseite ist beinahe rechteckförmig und die Messungen damit recht brauchbar (Drehspulinstrument für den Strom, Digitalvoltmeter für die Spannung).
Ich habe 5 Zellen in den Lenker eingebaut, die ich per Dynamo auflade. Fahre ich mit Fernlicht (=Sigma), wird der Dynamo noch über einen Gleichrichter mit auf die Lampe aufgeschaltet. Je nach Geschwindigkeiten und Stopps lassen sich so 1,5-2h mit Fernlicht erreichen.
Zum Wirkungsgrad: der Aufwand mit den MOS-FETs lohnt sich sich nicht, jedenfalls nicht beim Aufladen von mehr als 4 Zellen in Reihe. Schottky-Dioden tun's auch.
Etwas OT: ich habe eine Standardleuchte plus die Sigma montiert und kann während der Fahrt umschalten. Sehr praktisch, wenn ein entgegenkommender Autofahrer das Abblenden vergisst. Kurzes Aufblenden wird von fast jedem Entgegenkommer verstanden - der blendet dann auch ab.
Ich will nun andere NiMH-Zellen einsetzen: der 2600mAh-Typ von GP, außerdem 6 Stück statt 5. Die Lampenspannung soll von einem einfachen Pulsbreitenmodulator mit nachgeschalteter Spule auf 6,3V stabilisiert werden. Die 6 Zellen würden die Lampe sonst mit bis zu 8V "befeuern", was diese natürlich kurzfristig durchbrennen ließe. So lässt sich die Kapazität besser nutzen, auch hoffe ich, auf wenigstens 2 Stunden Licht, bei zusätzlicher Dynamounterstützung auf wenigstens 3 Stunden zu kommen.
Ich habe mir überlegt, zum Laden der Akkus einen Mikrocontroller einzusetzen: der misst die Zellentemperatur. Wenn die Akkus warm werden, wird das Laden beendet. Dies ist die zuverlässigste Methode. Den Pulsbreitenmodulator könnte ich dann auch gleich in Software plus weniger externer Teile realisieren.
Mal kieken, wann ich dazu endlich Zeit finde....