Posted by: Andreas
Digitalfoto-Bilder unterwegs sichern - 05/23/06 06:18 PM
Hallo,
ich schreibe gerade den Foto-Tipp-Text meiner Homepage etwas um und stelle den folgenden Text zur Diskussion:
-------------------------------------------------
Digitales Fotografieren (ver)führt dazu, viele Bilder zu machen, und die wollen auch unterwegs gespeichert werden. Obwohl Speicherkarten immer billiger werden, ist es einfach zu teuer, so viele Speicherkarten zu kaufen, dass man einen längeren Urlaub damit auskommt. Man muss die Bilder schon unterwegs auf ein anderes Medium kopieren, um die Karten löschen und weiterverwenden zu können. Hier gibt es prinzipiell zwei praktikable Möglichkeiten: Festplatte oder CD-Brenner. Beide Gerätetypen kann man mit Schächten für Digitalkamera-Speicherkarten kaufen, sodass man die Fotos ohne Computer kopieren kann.
Festplattenbasierte Geräte bringen bis zu 120 GByte auf wenig Platz unter, verbrauchen wenig Energie (der Akku hält lang) und sind oft sehr schnell. Sie sind in der Anschaffung teuer, aber auf lange Sicht preiswert, weil man keine CDs kaufen muss. Brenner haben den Vorteil, dass man schon im Urlaub Fotos auf CD weitergeben und gebrannte CDs gefahrlos im Internetcafé benutzen kann; wenn man hingegen eine Festplatten an einen fremden (oder den eigenen) Computer anschließt, besteht die Gefahr, dass Viren oder defekte Treiber die Daten löschen. Der größte Vorteil von Brennern ist aber, dass man mit ihnen beliebig viele Kopien der Bilder machen kann. Denn gerade unterwegs ist ein Backup unverzichtbar, schließlich soll ein Gepäckdiebstahl oder eine heruntergefallene Festplatte nicht zu einem Verlust der Fotos führen. Es führt kein Weg daran vorbei, mehrere Kopien der Bilder anzufertigen, denn es ist nicht die Frage, ob Gepäck gestohlen wird oder eine Festplatte ausfällt, sondern wann. Man muss also entweder mehrere CDs brennen (und eine Kopie per Post nach Hause schicken oder jemandem zur Aufbewahrung geben) oder man benutzt zwei Festplattenspeichergeräte und bringt sie in unterschiedlichen Taschen unter. Wenn man in einer Gruppe verreist, ist das natürlich einfacher.
Ich habe im Urlaub einen Datenverlust mit einem Festplattengerät erlebt. Zwar konnte ich die Fotos retten, aber dazu waren eine achtstündige Sitzung im Internetcafé und EDV-Kenntnisse nötig. Das ist nicht das, was ich mir unter Urlaub vorstelle. Deswegen benutze ich inzwischen einen CD-Brenner. Ein Tipp dazu: Die CDs sollte man in einzelne Papierhüllen legen. Die Spindeln, in denen man leere CDs kauft, eignen sich nicht, weil die CDs bei der Rappelei auf der Straße aneinander reiben und verkratzen. Wichtig: Beim Brennen auf CD haben die Dateien später am Computer eine falsche Uhrzeit (das hängt mit der auf der CD gespeicherten Zeitzone zusammen). Mit dem kostenlosen Programm Exif Viewer lässt sich dieser Makel beheben.
Die Möglichkeit zum Akkubetrieb halte ich bei diesen Geräten für nicht so wichtig, denn irgendwann braucht man sowieso eine Steckdose, um Kamera-Akkus zu laden - und wenn bis dahin die Speicherkarten nicht voll sind, braucht man den Brenner oder die Festplatte erst dann, wenn man ohnehin Akkus laden muss. Mein Tipp daher: So viel Speicherkarten kaufen, dass sie etwas länger halten als die Kamera-Akkus. Als Anhaltspunkt: Bei Canon-Kameras knipst man mit einer Akku-Ladung etwa 1-2 Gbyte voll.
Gruß, Andreas
ich schreibe gerade den Foto-Tipp-Text meiner Homepage etwas um und stelle den folgenden Text zur Diskussion:
-------------------------------------------------
Digitales Fotografieren (ver)führt dazu, viele Bilder zu machen, und die wollen auch unterwegs gespeichert werden. Obwohl Speicherkarten immer billiger werden, ist es einfach zu teuer, so viele Speicherkarten zu kaufen, dass man einen längeren Urlaub damit auskommt. Man muss die Bilder schon unterwegs auf ein anderes Medium kopieren, um die Karten löschen und weiterverwenden zu können. Hier gibt es prinzipiell zwei praktikable Möglichkeiten: Festplatte oder CD-Brenner. Beide Gerätetypen kann man mit Schächten für Digitalkamera-Speicherkarten kaufen, sodass man die Fotos ohne Computer kopieren kann.
Festplattenbasierte Geräte bringen bis zu 120 GByte auf wenig Platz unter, verbrauchen wenig Energie (der Akku hält lang) und sind oft sehr schnell. Sie sind in der Anschaffung teuer, aber auf lange Sicht preiswert, weil man keine CDs kaufen muss. Brenner haben den Vorteil, dass man schon im Urlaub Fotos auf CD weitergeben und gebrannte CDs gefahrlos im Internetcafé benutzen kann; wenn man hingegen eine Festplatten an einen fremden (oder den eigenen) Computer anschließt, besteht die Gefahr, dass Viren oder defekte Treiber die Daten löschen. Der größte Vorteil von Brennern ist aber, dass man mit ihnen beliebig viele Kopien der Bilder machen kann. Denn gerade unterwegs ist ein Backup unverzichtbar, schließlich soll ein Gepäckdiebstahl oder eine heruntergefallene Festplatte nicht zu einem Verlust der Fotos führen. Es führt kein Weg daran vorbei, mehrere Kopien der Bilder anzufertigen, denn es ist nicht die Frage, ob Gepäck gestohlen wird oder eine Festplatte ausfällt, sondern wann. Man muss also entweder mehrere CDs brennen (und eine Kopie per Post nach Hause schicken oder jemandem zur Aufbewahrung geben) oder man benutzt zwei Festplattenspeichergeräte und bringt sie in unterschiedlichen Taschen unter. Wenn man in einer Gruppe verreist, ist das natürlich einfacher.
Ich habe im Urlaub einen Datenverlust mit einem Festplattengerät erlebt. Zwar konnte ich die Fotos retten, aber dazu waren eine achtstündige Sitzung im Internetcafé und EDV-Kenntnisse nötig. Das ist nicht das, was ich mir unter Urlaub vorstelle. Deswegen benutze ich inzwischen einen CD-Brenner. Ein Tipp dazu: Die CDs sollte man in einzelne Papierhüllen legen. Die Spindeln, in denen man leere CDs kauft, eignen sich nicht, weil die CDs bei der Rappelei auf der Straße aneinander reiben und verkratzen. Wichtig: Beim Brennen auf CD haben die Dateien später am Computer eine falsche Uhrzeit (das hängt mit der auf der CD gespeicherten Zeitzone zusammen). Mit dem kostenlosen Programm Exif Viewer lässt sich dieser Makel beheben.
Die Möglichkeit zum Akkubetrieb halte ich bei diesen Geräten für nicht so wichtig, denn irgendwann braucht man sowieso eine Steckdose, um Kamera-Akkus zu laden - und wenn bis dahin die Speicherkarten nicht voll sind, braucht man den Brenner oder die Festplatte erst dann, wenn man ohnehin Akkus laden muss. Mein Tipp daher: So viel Speicherkarten kaufen, dass sie etwas länger halten als die Kamera-Akkus. Als Anhaltspunkt: Bei Canon-Kameras knipst man mit einer Akku-Ladung etwa 1-2 Gbyte voll.
Gruß, Andreas