Posted by: irg
Re: Welche Regenbekleidung für Liegeradeln? - 07/04/16 01:50 PM
Hallo!
Danke für eure Erfahrungen!
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es also wirklich nicht, logisch. Aber die Anforderungen werden klarer.
Heute habe ich wegen einer Regenhose in den zwei guten Bergsportgeschäften bei uns gesucht und nichts Brauchbares gefunden. Fazit: Die Regenhose werde ich wohl selbst nähen müssen. Meine Vorstellungen dabei: Keine Reißverschlüsse, im Bund höher als üblich, ich möchte auch Laschen am Bund annähen, die so etwas wie Hosenträger aufnehmen können. Damit sollte die Hose halbwegs hinkommen. Ich muss damit rechnen, dass ich Hosenträger tragen muss. Die Regenhose muss schließlich weit genug sein, um auch eine warme Jacke hinein stecken zu können. Vielleicht finde ich aber auch eine Lösung für einen Gürtel o.Ä..
Der Anorak: Das wird schwierig. Ich neige zu Hals-Nasen-Ohren-Infektionen, wenn es nass und kalt wird. Daher brauche ich eine Kapuze, die am Anorak angeschnitten ist. Einen Schirm könnte ich bei dem Schnitt, den ich von einem vor Langem genähten Berganorak her noch habe, dran bekommen. Ich muss nur noch herausfinden, wie ich ihn steif genug machen kann, damit er im Fahrtwind stabil bleibt, aber noch gut verpackbar ist.
Reißverschluss am Anorak: Da stehe ich vor einem Dilemma: Der Anorak dient ja v.a. als Kälte- und Windschutz, deshalb sollten die Temperatur und die Lüftung gut regelbar sein. Das spricht alles für einen durchgehenden, teilbaren Reißverschluss.
Eine mögliche Lösung könnte ein "wasserdichter" RV unter einer Abdecklasche sein, ob sie funktioniert, bin ich mir gar nicht sicher. Vielleicht wäre es besser, den RV asymmetrisch, also zur Seite versetzt ein zu setzen. Dann ist die Mitte gut geschützt, und die Abdecklasche sollte das schräg ablaufende Wasser gut ableiten. Dafür flattert die längere Seite des Anoraks, wenn er offen ist, stark im Wind.
Dass ich im Regen eine Brille brauche, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Kompliziert dabei: Ich bin Brillenträger.
Lösung 1 wäre, die optische Brille ab zu nehmen und nur zum Karte lesen, etc. auf zu setzen. Manchmal ist das kaum machbar.
Lösung 2: Eine kleine Lesebrille unter der "Regenbrille". Meine Fernsicht ist brillenlos nicht umwerfend, aber brauchbar. In der Werkstatt mit Flex & Co funktioniert das. Aber auch beim Radeln?
Welche Brillen nehmt ihr dafür? Eine einfache, gewöhnliche Radbrille, die seitlich auch ziemlich viel abdeckt?
Es bleibt mir also noch ausreichend Stoff zum Grübeln und Tüfteln!
lg! georg
Danke für eure Erfahrungen!
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es also wirklich nicht, logisch. Aber die Anforderungen werden klarer.
Heute habe ich wegen einer Regenhose in den zwei guten Bergsportgeschäften bei uns gesucht und nichts Brauchbares gefunden. Fazit: Die Regenhose werde ich wohl selbst nähen müssen. Meine Vorstellungen dabei: Keine Reißverschlüsse, im Bund höher als üblich, ich möchte auch Laschen am Bund annähen, die so etwas wie Hosenträger aufnehmen können. Damit sollte die Hose halbwegs hinkommen. Ich muss damit rechnen, dass ich Hosenträger tragen muss. Die Regenhose muss schließlich weit genug sein, um auch eine warme Jacke hinein stecken zu können. Vielleicht finde ich aber auch eine Lösung für einen Gürtel o.Ä..
Der Anorak: Das wird schwierig. Ich neige zu Hals-Nasen-Ohren-Infektionen, wenn es nass und kalt wird. Daher brauche ich eine Kapuze, die am Anorak angeschnitten ist. Einen Schirm könnte ich bei dem Schnitt, den ich von einem vor Langem genähten Berganorak her noch habe, dran bekommen. Ich muss nur noch herausfinden, wie ich ihn steif genug machen kann, damit er im Fahrtwind stabil bleibt, aber noch gut verpackbar ist.
Reißverschluss am Anorak: Da stehe ich vor einem Dilemma: Der Anorak dient ja v.a. als Kälte- und Windschutz, deshalb sollten die Temperatur und die Lüftung gut regelbar sein. Das spricht alles für einen durchgehenden, teilbaren Reißverschluss.
Eine mögliche Lösung könnte ein "wasserdichter" RV unter einer Abdecklasche sein, ob sie funktioniert, bin ich mir gar nicht sicher. Vielleicht wäre es besser, den RV asymmetrisch, also zur Seite versetzt ein zu setzen. Dann ist die Mitte gut geschützt, und die Abdecklasche sollte das schräg ablaufende Wasser gut ableiten. Dafür flattert die längere Seite des Anoraks, wenn er offen ist, stark im Wind.
Dass ich im Regen eine Brille brauche, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Kompliziert dabei: Ich bin Brillenträger.
Lösung 1 wäre, die optische Brille ab zu nehmen und nur zum Karte lesen, etc. auf zu setzen. Manchmal ist das kaum machbar.
Lösung 2: Eine kleine Lesebrille unter der "Regenbrille". Meine Fernsicht ist brillenlos nicht umwerfend, aber brauchbar. In der Werkstatt mit Flex & Co funktioniert das. Aber auch beim Radeln?
Welche Brillen nehmt ihr dafür? Eine einfache, gewöhnliche Radbrille, die seitlich auch ziemlich viel abdeckt?
Es bleibt mir also noch ausreichend Stoff zum Grübeln und Tüfteln!
lg! georg