Posted by: fghpw
Re: Erfahrungen mit Zelt-Hängematten? - 12/21/14 02:28 PM
"Hängematten mit Moskitonetz und darüber dann ein Tarp" ist etwas für einen speziellen Zeltplatz, wo du dir sicher sein kannst, das Teil auch aufstellen zu können oder wenn du überwiegend im waldreichen Gegenden unterwegs bist, wobei die Förster das auch nicht gern sehen.
Es wird dir leider nicht viel bringen, da du auf der Suche nach dem richtigen Standort vermutlich mehr Zeit verbraten wirst, als bei einem normalen Zelt. Es gibt Luftmatratzen und Zelte die zusammen leichter als manche Hängematte sind, zu mal man wegen der unklaren Ausgangslage vermutlich ein paar Meter extra an Seil mitschleppen muss.
Da man in der Hängematte weiter vom Boden entfernt ist, spielen Steine und Bodentemperatur kaum eine Rolle. Dafür bist du dann ggf. stärker Wind und Regen ausgesetzt, wobei Bodennässe entfällt, aber die Ausrichtung von Hängematte und Tarp vom Baumbestand abhängig ist, davon hängt also die Zuverlässigkeit deines Regenschutzes ab.
Einen brauchbaren Moskitoschutz mit einer Hängematte in der Wildniss zu kombinieren, dürfte schwierig werden. In einer Wohnung oder auf einen Schiff kann man das Moskitonetz bis auf den Boden runter fallen lassen, im Wald mit Gras oder Buschwerk drunter wird der Schutz eher unzureichend sein. Und ein Moskitonetz um die Hängematte zu schlingen, während man selbst drin liegt, wird etwas umständlich werden.
Ich habe mit einer selbstgeknoteten Hängematte und einer PE-Plane drüber Ende der 80er Jahre auf einen Vereinszeltplatz in der Nähe von Stralsund einige male übernachtet und dabei gut geschlafen. Nur für unterwegs ist dies mangels geeigneter Aufstellmöglichkeit in der Regel unpraktisch. Wir hatten 1989 bei der NVA auf der Fahrt von und zur Parade in Berlin nicht mehr die üblichen Abteilwagen der Reichsbahn bekommen. Aus Decken habe da einige von uns sich dann Hängematten geknotet und diese dort aufgespannt. Diejenigen in den improvisierten Hängematten konnten besser schlafen, als alle anderen. Vielleicht kannst du dein Tarp sowohl als Hängematte als auch als Abdeckung nutzen, wenn die Umstände für ein Zelt eher unpraktisch sind.
Tschüs Guido!
Es wird dir leider nicht viel bringen, da du auf der Suche nach dem richtigen Standort vermutlich mehr Zeit verbraten wirst, als bei einem normalen Zelt. Es gibt Luftmatratzen und Zelte die zusammen leichter als manche Hängematte sind, zu mal man wegen der unklaren Ausgangslage vermutlich ein paar Meter extra an Seil mitschleppen muss.
Da man in der Hängematte weiter vom Boden entfernt ist, spielen Steine und Bodentemperatur kaum eine Rolle. Dafür bist du dann ggf. stärker Wind und Regen ausgesetzt, wobei Bodennässe entfällt, aber die Ausrichtung von Hängematte und Tarp vom Baumbestand abhängig ist, davon hängt also die Zuverlässigkeit deines Regenschutzes ab.
Einen brauchbaren Moskitoschutz mit einer Hängematte in der Wildniss zu kombinieren, dürfte schwierig werden. In einer Wohnung oder auf einen Schiff kann man das Moskitonetz bis auf den Boden runter fallen lassen, im Wald mit Gras oder Buschwerk drunter wird der Schutz eher unzureichend sein. Und ein Moskitonetz um die Hängematte zu schlingen, während man selbst drin liegt, wird etwas umständlich werden.
Ich habe mit einer selbstgeknoteten Hängematte und einer PE-Plane drüber Ende der 80er Jahre auf einen Vereinszeltplatz in der Nähe von Stralsund einige male übernachtet und dabei gut geschlafen. Nur für unterwegs ist dies mangels geeigneter Aufstellmöglichkeit in der Regel unpraktisch. Wir hatten 1989 bei der NVA auf der Fahrt von und zur Parade in Berlin nicht mehr die üblichen Abteilwagen der Reichsbahn bekommen. Aus Decken habe da einige von uns sich dann Hängematten geknotet und diese dort aufgespannt. Diejenigen in den improvisierten Hängematten konnten besser schlafen, als alle anderen. Vielleicht kannst du dein Tarp sowohl als Hängematte als auch als Abdeckung nutzen, wenn die Umstände für ein Zelt eher unpraktisch sind.
Tschüs Guido!