Posted by: Karl der Bergische
Re: Mongolei August/September 2-4 Wochen - 01/27/13 03:20 PM
Hallo,
bin kein potentieller Partner, kann aber etwas zu den Pistenverhältnissen sage, da ich letzten Sommer dort 800 km mit MTB im Rahmen einer eine Pauschalreise mit Gepäcktransport gefahren bin. Route ging zunächst von Erdenet nach Tsetserleg; 1,5 Tage guter Asphalt, dann etwa 4 Tage Lehmpisten, auf denen wir Schnitte von 15 bis 20 km/h erzielten (ohne Gepäck). Weiter von Tsetserleg nach Bayankhongor zunächst auch gute Lehmpiste, dann kam kaum noch fahrbares Geröll und zahlereiche Bach-Flussquerungen, wo wir schließlich im Begleitfahrzeug weitergefahren sind. Ein Problem war, dass Starkregen kurz vorher Pisten zerstört und für hohe Wasserstände gesorgt hatten. In manchen Regionen, z. B. im Süden Richtung Gobi, kann sicher Sand ein Problem sein. Nicht einfach ist auch die Orientierung. Oft gabelten sich Pisten/Fahrspuren in der Steppe; und ich hätte kaum abschätzen können, welche weiter und welche nur zu einigen Yurten führt, so dass ich froh war, mit Guide unterwegs zu sein. Wegweiser gibt's - außer auf den wenigen Asphaltstraßen - fast keine. Über Qualität von Karten und GPS-Tracks kann ich leider nichts sagen. Die Pistenqualität ist offensichtlich sehr variabel.
Zum Schluss der Reise waren wir für 1,5 Tage (mit Auto) im Terelj-Nationalpark: Landschaftlich sehr schön, als Naherholungsgebiet von U.B mit zahlreichen Yurtencamps erschlossen. Straßenverkehr in U.B. ist übrigens, außer vielleicht in den Sommerferien Chaos mit endlosen Staus.
Gruß Karl
bin kein potentieller Partner, kann aber etwas zu den Pistenverhältnissen sage, da ich letzten Sommer dort 800 km mit MTB im Rahmen einer eine Pauschalreise mit Gepäcktransport gefahren bin. Route ging zunächst von Erdenet nach Tsetserleg; 1,5 Tage guter Asphalt, dann etwa 4 Tage Lehmpisten, auf denen wir Schnitte von 15 bis 20 km/h erzielten (ohne Gepäck). Weiter von Tsetserleg nach Bayankhongor zunächst auch gute Lehmpiste, dann kam kaum noch fahrbares Geröll und zahlereiche Bach-Flussquerungen, wo wir schließlich im Begleitfahrzeug weitergefahren sind. Ein Problem war, dass Starkregen kurz vorher Pisten zerstört und für hohe Wasserstände gesorgt hatten. In manchen Regionen, z. B. im Süden Richtung Gobi, kann sicher Sand ein Problem sein. Nicht einfach ist auch die Orientierung. Oft gabelten sich Pisten/Fahrspuren in der Steppe; und ich hätte kaum abschätzen können, welche weiter und welche nur zu einigen Yurten führt, so dass ich froh war, mit Guide unterwegs zu sein. Wegweiser gibt's - außer auf den wenigen Asphaltstraßen - fast keine. Über Qualität von Karten und GPS-Tracks kann ich leider nichts sagen. Die Pistenqualität ist offensichtlich sehr variabel.
Zum Schluss der Reise waren wir für 1,5 Tage (mit Auto) im Terelj-Nationalpark: Landschaftlich sehr schön, als Naherholungsgebiet von U.B mit zahlreichen Yurtencamps erschlossen. Straßenverkehr in U.B. ist übrigens, außer vielleicht in den Sommerferien Chaos mit endlosen Staus.
Gruß Karl