Posted by: amucante
Re: Porto - Münster Mai 2008 - 02/07/08 05:44 PM
Saludos, Don Kai,
meine spaete Antwort sei mir bitte verziehen. Ebenso mein langsames Radeln der Kueste entlang - von Irun bis Porto brauchte ich volle vierzehn Tage. Und dabei hatte ich nur drei regnerische Tage in Galizien dabei, ansonsten wettermaessig nahezu Idealbedingungen. Die Laenge dieses Teilabschnitts betrug ganz grob 1500 km, muss die genauen Daten erstmal zusammenzaehlen.
Der Wind war nicht schlimm, mal kam er von vorn, mal von der Seite, und durchaus auch mal von hinten. Am Schlimmsten warn mir die vielen Steigungen auf der N-634 mit dem schrecklichen Verkehr dazu und haeufig keinem Seitenstreifen. An Deiner Stelle wuerde ich die Kueste dennoch besuchen, einfach auch, um sie gesehen zu haben, z.B. in Ribadeo oder Zumaia. Diese Steilabbrueche ins tosende Meer sind fuer uns Binnenlaendler auf alle Faelle beeindruckend. Willst Du das Kap Finisterre besuchen? Dies wuerd ich auf alle Faelle tun, zumal es nur ein kleiner Abstecher von der Route sein duerfte, sofern Du von Porto weg nicht gleich ins Inland radeln willst. Allerdings laesst sich von Porto viel schoener nach Sueden entradeln als nach Norden; im Sueden hast einen wunderbaren Radweg entlang der Atlantikkueste von Vila Nova de Gaia, waehrend Du nach Norden durch Wohngebiete mit reichlich Verkehr und miserablen Strassen Deinen Weg suchen darfst. Moeglicherweise bietet auch das Tal des Dourobachs eine Radlmoeglichkeit aus Porto raus.
Zur Gelaendebeschaffenheit im Inland kann ich Dir leider nur wenig sagen. Fuer meine kurze Inlandspassage {(Bilbao -) Balmaseda (BI-636) - Valle de Mena - am Ebro-Quellgebiet suedlich vorbei - Reinosa (C-6318) - Soto - Cabuerniga (C-628/CA-280) - Carmona - Selis - Panes - Las Arenas - Onis (AS-114) und weiter ueber die N-634 nach Oviedo} war die Hochebene ums Valle de Mena bis etwa Soto ziemlich eben, gelegentlich ein kleiner, leichter Pass drin, doch zu vernachlaessigen im Vergleich zu den gewaltigen Steigungen, die mich danach ermuedeten und ebenfalls beeindruckten. Vor allem war die Landschaft da oben recht weitlaeufig, das Auge kann schweifen, die Bergformationen sind interessant und fuer uns ungewohnt. Und zumindest als ich dort war, truebte oft fast kein Autolaerm die Idylle. Soto bis Balmaseda (in Deiner Richtung) wuerd ich jederzeit empfehlen, wobei Du nach Soto wohl nicht kommen wuerdest; also ab Reinosa dann. Die Strecke kannst in etwa bei den Gockel-Mappen nachziehen. Und bitte sei vorsichtig abseits der Strassen in Spanien: das Land wimmelt vor Dornen und Dornbueschen. :-)
Falls Dus einrichten kannst, fahr mal lieber nicht die Puerta de Palombera von Norden her an; da gehts auf ueber dreissig Kilometer nur noch bergauf (nach Soto/Espinilla). Mir hat die Abfahrt da schon gereicht, bin total ausgekuehlt.
Anmerkung zu meinem vorherigen Beitrag: gemeint war die N-634, nicht die N-624.
Viel Spass und viele Gruesse,
roland.
meine spaete Antwort sei mir bitte verziehen. Ebenso mein langsames Radeln der Kueste entlang - von Irun bis Porto brauchte ich volle vierzehn Tage. Und dabei hatte ich nur drei regnerische Tage in Galizien dabei, ansonsten wettermaessig nahezu Idealbedingungen. Die Laenge dieses Teilabschnitts betrug ganz grob 1500 km, muss die genauen Daten erstmal zusammenzaehlen.
Der Wind war nicht schlimm, mal kam er von vorn, mal von der Seite, und durchaus auch mal von hinten. Am Schlimmsten warn mir die vielen Steigungen auf der N-634 mit dem schrecklichen Verkehr dazu und haeufig keinem Seitenstreifen. An Deiner Stelle wuerde ich die Kueste dennoch besuchen, einfach auch, um sie gesehen zu haben, z.B. in Ribadeo oder Zumaia. Diese Steilabbrueche ins tosende Meer sind fuer uns Binnenlaendler auf alle Faelle beeindruckend. Willst Du das Kap Finisterre besuchen? Dies wuerd ich auf alle Faelle tun, zumal es nur ein kleiner Abstecher von der Route sein duerfte, sofern Du von Porto weg nicht gleich ins Inland radeln willst. Allerdings laesst sich von Porto viel schoener nach Sueden entradeln als nach Norden; im Sueden hast einen wunderbaren Radweg entlang der Atlantikkueste von Vila Nova de Gaia, waehrend Du nach Norden durch Wohngebiete mit reichlich Verkehr und miserablen Strassen Deinen Weg suchen darfst. Moeglicherweise bietet auch das Tal des Dourobachs eine Radlmoeglichkeit aus Porto raus.
Zur Gelaendebeschaffenheit im Inland kann ich Dir leider nur wenig sagen. Fuer meine kurze Inlandspassage {(Bilbao -) Balmaseda (BI-636) - Valle de Mena - am Ebro-Quellgebiet suedlich vorbei - Reinosa (C-6318) - Soto - Cabuerniga (C-628/CA-280) - Carmona - Selis - Panes - Las Arenas - Onis (AS-114) und weiter ueber die N-634 nach Oviedo} war die Hochebene ums Valle de Mena bis etwa Soto ziemlich eben, gelegentlich ein kleiner, leichter Pass drin, doch zu vernachlaessigen im Vergleich zu den gewaltigen Steigungen, die mich danach ermuedeten und ebenfalls beeindruckten. Vor allem war die Landschaft da oben recht weitlaeufig, das Auge kann schweifen, die Bergformationen sind interessant und fuer uns ungewohnt. Und zumindest als ich dort war, truebte oft fast kein Autolaerm die Idylle. Soto bis Balmaseda (in Deiner Richtung) wuerd ich jederzeit empfehlen, wobei Du nach Soto wohl nicht kommen wuerdest; also ab Reinosa dann. Die Strecke kannst in etwa bei den Gockel-Mappen nachziehen. Und bitte sei vorsichtig abseits der Strassen in Spanien: das Land wimmelt vor Dornen und Dornbueschen. :-)
Falls Dus einrichten kannst, fahr mal lieber nicht die Puerta de Palombera von Norden her an; da gehts auf ueber dreissig Kilometer nur noch bergauf (nach Soto/Espinilla). Mir hat die Abfahrt da schon gereicht, bin total ausgekuehlt.
Anmerkung zu meinem vorherigen Beitrag: gemeint war die N-634, nicht die N-624.
Viel Spass und viele Gruesse,
roland.