Posted by: Thomas_Berlin
VeloMap, OpenMTBmap und Komoot mit der GPSMAP66s - 08/27/22 07:06 AM
Ich hab' schon so manches Geld im Bezug auf's Radreisen zum Fenster rausgeworfen. Diese 20€ gehören absolut nicht dazu. Allein die 10m-Höhenlinien sind mir die 20€ pro Jahr wert.
Die Website ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man's einmal gecheckt hat geht es fluchs. Ich ziehe die (non-unicode) Karten direkt vom download-Verzeichnis auf die SD Card im 66s und benutze auch nur das Minimum dessen, was ich für die konkrete Reise brauche (das erhöht die Verarbeitungsgeschwindigkeit). Mit der Mac-Version von BaseCamp kann ich garnichts anfangen - das Programm ist eine Zumutung.
Wie jemand anderes hier auch aufführt, bin ich nach einiger Zeit ebenfalls von der velopmap auf die openMTB map umgestiegen. Gerade wenn man viel im Wald unterwegs ist, kommt einem die höhere Granularität des Wegenetzes sehr entgegen.
Und hier noch was semi off-topic zum Thema GPSMAP66:
Neuerdings kann man mit der Komoot ConnectIQ App auf der GPSMAP die tracks nicht nur nachfahren sondern auch routen (also mit Hilfe von Abbiegehinweisen). Seither ist meine Schnittstelle zum Garmin Komoot. Bisher fand ich das Nachfahren von in Komoot erstellten Tracks nicht sonderlich prickelnd, denn ich kam immer wieder vom Weg ab.
Man kann über Komoot denken was man will, aber dadurch, dass jeder Nutzer Bilder und tracks hochladen kann und es viele auch tun findet man mit immer wieder Verstecktes & Abenteuerliches, das es zu erkunden gibt - besonders interessant, wenn man auf 'lost places' steht. Gestern zum Beispiel kam ich mitten im Wald an ein paar dieser zylindrischen DDR-Wachtürme vorbei. Die hätte ich ohne Komoot bzw. mit reiner Garmin-Navigation nie gefunden. Ging auch schon mit besonders schönen Bachläufen oder besonders dramatischen Blickwinkeln auf Atomkraftwerke.
Hat man sich den Weg am Rechner oder Handy zurechtgezimmert und abgespeichert zieht die Connect IQ App diesen dann über WLAN und/oder Bluetooth (kann unterwegs auch das 'tethering' deines Handies sein) in deine GPSMAP, wo du sie offline speichern und dann per routing und beim Abkommen vom Weg gut funktionierendem offline-rerouting nachfahren kannst. Mit der Mehrtages-Option bei Komoot Premium kann man auch längere Touren bequem planen. Allerdings würde ich den Ausgangstrack erstmal ausserhalb von Komoot planen, denn Komoot kommt mit sehr vielen Wegpunkten nicht gut zurecht.
Die Website ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man's einmal gecheckt hat geht es fluchs. Ich ziehe die (non-unicode) Karten direkt vom download-Verzeichnis auf die SD Card im 66s und benutze auch nur das Minimum dessen, was ich für die konkrete Reise brauche (das erhöht die Verarbeitungsgeschwindigkeit). Mit der Mac-Version von BaseCamp kann ich garnichts anfangen - das Programm ist eine Zumutung.
Wie jemand anderes hier auch aufführt, bin ich nach einiger Zeit ebenfalls von der velopmap auf die openMTB map umgestiegen. Gerade wenn man viel im Wald unterwegs ist, kommt einem die höhere Granularität des Wegenetzes sehr entgegen.
Und hier noch was semi off-topic zum Thema GPSMAP66:
Neuerdings kann man mit der Komoot ConnectIQ App auf der GPSMAP die tracks nicht nur nachfahren sondern auch routen (also mit Hilfe von Abbiegehinweisen). Seither ist meine Schnittstelle zum Garmin Komoot. Bisher fand ich das Nachfahren von in Komoot erstellten Tracks nicht sonderlich prickelnd, denn ich kam immer wieder vom Weg ab.
Man kann über Komoot denken was man will, aber dadurch, dass jeder Nutzer Bilder und tracks hochladen kann und es viele auch tun findet man mit immer wieder Verstecktes & Abenteuerliches, das es zu erkunden gibt - besonders interessant, wenn man auf 'lost places' steht. Gestern zum Beispiel kam ich mitten im Wald an ein paar dieser zylindrischen DDR-Wachtürme vorbei. Die hätte ich ohne Komoot bzw. mit reiner Garmin-Navigation nie gefunden. Ging auch schon mit besonders schönen Bachläufen oder besonders dramatischen Blickwinkeln auf Atomkraftwerke.
Hat man sich den Weg am Rechner oder Handy zurechtgezimmert und abgespeichert zieht die Connect IQ App diesen dann über WLAN und/oder Bluetooth (kann unterwegs auch das 'tethering' deines Handies sein) in deine GPSMAP, wo du sie offline speichern und dann per routing und beim Abkommen vom Weg gut funktionierendem offline-rerouting nachfahren kannst. Mit der Mehrtages-Option bei Komoot Premium kann man auch längere Touren bequem planen. Allerdings würde ich den Ausgangstrack erstmal ausserhalb von Komoot planen, denn Komoot kommt mit sehr vielen Wegpunkten nicht gut zurecht.