Posted by: naero
Bolivien, Paso Bella Vista- La Paz - 02/17/13 02:25 PM
Die Einreise nach Bolivien war nicht ganz so einfach. Zuallererst waren die Wege kaum vorhanden und nicht beschildert. So kamen wir, nachdem wir den falschen Pfad gefolgt waren, erstmal bei einem Minenfeld aus.
Ein Erbe von der Zeit Pinochets, Zeuge von den (noch immer) gespannenen Verhältnissen zwischen Chile und den umliegenden Staaten. Auch auf Feuerland gibt es Minenfelder an der Chilenischen Grenze.
Schliesslich finden wir den richtigen Weg, und stehen beim Bolivianischen Grenzposten. Ein Soldat gibt uns eine Unterrschrift im Pass, und sagt, dass reiche. Dass das nicht stimmt werden wir bei unserer Ausreise merken, als wir an der Grenze nach Peru 30€ pro Person blechen müssen. Unglaublich viel Geld für Bolivianische Verhältnisse. Hier wird uns deutlich, wie einfach es ist um hier zu ‚verschwinden‘. Falls ich beschliesse um Berufsverbrecher zu werden, wisst ihr, wo ihr mich finden könnt
Grenzpfosten. Willkommen in Bolivien!
Wir stellen unser Zelt im Windschatten der Ranger auf, unter aufmerksamer Beobachtung von drei Bolivianischen Soldaten, die kein Wort mit uns wechseln möchten. So ganz wohl fühlen wir uns nicht bei der Sache, einer der ersten-und letzten Male auf dieser Reise. Am nächsten Morgen scheinen unsere Bedenken unbegründet. Um sechs Uhr morgens legen die Soldaten los: sie gehen eine Runde joggen. Auch wenn wir jetzt schon lange über 4000hm waren, würden wir dafür ganz einfach die Puste nicht haben. Ich bewundere die kleinen, zähen Kerle.
Den Weg werden wir ab jetzt immer fragen müssen, gute Karten oder Strassenschilder braucht man in Bolivien nicht zu erwarten. Auf 4000m finden wir die ersten Äcker. Ist das Quinoa?
Bald schon erreichen wir Llica, und damit auch schnell die Salar de Uyuni. Die grösste Salzfläche der Welt, etwa ein drittel von Belgien. Die riesige, weisse Fläche ist mehr als beeindruckend.
Auf 3800m freuen wir uns über den herrlichen, harten Untergrund. Wir kommen gut voran, aber die Sonne brennt wie verrückt, weil sie auch noch reflektiert wird. Vermummen ist angesagt. Trotz des Lappens, werde ich einen Sonnenbrand auf der Nase bekommen.
Um Mittags unser Essen zu kochen, wird schnell Schatten produziert
Am Rande der Salzfläche gibt es wieder ein Paar Löcher im Salz. Interessante Boobytraps!
Als herrlicher Abschluss sehen wir auf dem Rand der Salar de Uyuni nochmal eine grosse Gruppe Flamingos überfliegen .
Nach fünf Monaten Reise, dachten wir dass uns nichts mehr so schnell umhaut. Bolivien aber war so anders, dass es uns wieder vollkommen baff stellte, zum Glück. In Uyuni schauten wir uns unsere Augen aus auf dem Markt.
Lama
Wir assen köstliche Lamasuppe. Die ist viel billiger als Rindfleisch. Rinder können hier oben nicht leben. Die hygienischen Umstände sind ‚anders‘, wir passen uns an. Letztendlich haben wir nie Probleme mit Essen gehabt, nur mit Trinkwasser.
Es geht weiter nach Potosí, nochmal über Pässe von 4400hm. Die Landschaft entschädigt, so wie immer in den Anden, grosszügig. Wenn ich mir die bunten Gesteine so ansehe, finde ich es manchmal schade dass ich nur so wenig von Geologie weiss.
Man beachte die Salar de Uyuni in der Ferne
In diesem Dorf kauft man Coca Blätter im Gebäude neben der Polizei. Als wir hineinfahren, sind viele Wege gesperrt, es wird ein Film gedreht. Wir verstehen das voll und ganz, es ist eine tolle Kulisse.
Es gibt hier mehr Lamas und Schafe als Menschen, verständlich bei der spärlichen Vegetation.
Und dann ist es auf einmal so weit: es schneit wieder morgens! Das letzte Mal hatten wir auf Feuerland durch Schnee gefahren. Vor allem die schneebedekten Kakteen gefallen uns.
Wir kommen in einem Dorf an, und sind auf der Suche nach Brot und Benzin. Im ersten Laden versteht man uns nicht: hier wird kein Spanisch gesprochen, nur Quechua. Wir fühlen uns saudoof, so langsam konnten wir prima kommunizieren, jetzt sprechen die Leute hier nicht mal die Landeshauptsprache! In den nächsten Laden kommen wir nicht mal hinein: Die Inhaberin schlägt uns die Tür vor der Nase zu. Dieses Misstrauen gegenüber Fremden kommt hier in der Gegend öfter vor. Als wir mit einem Bolivianer darüber reden, erzählt er uns, warum es wahrscheinlich so ist: Die meisten Leute, die hier wohnen, wissen nur von Freunden oder Familie wie reich die Gringos sind. In Uyuni wird das Geld gelassen, hier sieht man sie nur durch ihr Land ziehen. Die Leute in diesen kleinen Dörfern verdienen nichts an den Gringos. Das einzige was sie tun ist mit der Nase hoch in der Luft vorbeiziehen. Richtig sympathisch macht man sich da nicht. Wir hatten auch später den Eindruck, dass man gerade in Gebieten, die etwa 100km um einen touristischen Sammelpunkt wie zB die Salar de Uyuni, Potosí oder Sucre, nicht wirklich willkommen ist. Auch wird man hier auch öfter schamlos um Geld gebeten. Wenn man dann aber weiter weg von Touristenzentren ist, werden die Leute wieder zunehmend freundlicher, und sehen einen viel weniger als reichen Eindringling.
Das ist das besagte Dorf. Kurz danach waren wir in einem kräftigen Sandsturm. Bei einem Anstieg riss gerbens Kette. Wir behoben den Defekt, während wir gesandstrahlt wurden. Im nachhinein kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, ich habe Gerben selten so fluchen gehört!
Nach Potosí wurde die Landschaft immer lieblicher, langsam aber sicher verloren wir Höhenmeter. Nun konnte man auch abends vor dem Zelt sitzen, einfach in einem t-shirt. Wir empfanden es als Luxus, nicht mehr bei Minusgraden zu zelten. Merkwürdig, es war so normal geworden um morgens bei Eiseskälte zu frühstücken, dass wir es gar nicht mehr als erschwerend empfanden. Wenn es aber dann mal warm war beim Frühstück, dann waren wir richtig gut gelaunt. Alles ist relativ!
Neben den Strassen hier stehen oft Kreuze. Sie erinnern an Verkehrsopfer, meistens sind es mehrere auf einem Platz. Der Grund ist ganz einfach: Auf dem Land findet man fast niemanden der alleine im Auto sitzt. Und anschnallen? Ach ja, man hat ja das Kreuz am Spiegel hängen.
Wir kommen in die Region von Pucara und Vallegrande. Hier kommen wenige Touristen hin, und wir werden dann auch viel freundlicher behandelt. Das Leben ist hier beschaulich, die Menschen sehr freundlich. Wir kamen auch dahinter, warum man besser mit wasserdischten Taschen unterwegs sein sollte: Hunde markieren nunmal ihr Revier...
Dann und wann findet man hier auch Fahrräder.
Bald fahren wir dann auch so weit herunter, dass wir in den Nebelwald geraten. Davon gibt es zwar nur wenige Fotos, aber ich war vollkommen hin und weg. Nach Monaten Wüste und Altiplano, jetzt wieder eintauchen in das wogende Leben! Im Nebelwald regnet es zwar kaum, aber die Bäume und Pflanzen holen sich die Feuchtigkeit aus der Luft: an fast jedem Tag hängt es hier voll mit Wolken.
Die In den Tälern unter diesen Nebelwäldern ist es zwar etwas trockener, aber auch hier wimmelt es von Leben. Überall fliegen uns Papagaien und Condore um die Ohren, manche Bäume tragen riesige Blumen und die Kakteen sind hier sicher stattlich zu nennen.
Wir schlafen in einem Tal, worin es abends nur so hallt von Papageiengeschrei. Wir vermuten dass sie an einer Stelle an den Felsen versammeln, wo es seltene Minerale gibt. Die Vögel essen dann etwas von diesen Felsen, um ihren Bedarf zu stillen. Da tausende das tun, gibt es immer mal wieder Konflikte.
In dieser abgelegenen Region, auf Wegen die wir ziemlich spannend finden, kommt uns auf einmal ein französischer Camper entgegen, so ein Haus auf Rädern. Wir sind zu verblüfft um Fotos zu machen. Wie sie es bis hierhin geschafft haben, ist uns ein Rätsel.
An der (modernen!) Brücke über den Fluss steht ein Schild: ‚Fischen mit Sprengstoff verboten‘.
Wir fangen wieder an zu klettern. Eine gute Karte hätte uns erzählt, dass das nächste Dorf 1500 Höhenmeter höher lag. Dann hätten wir vielleicht genug Wasser mitgenommen. Wir kommen abends ohne Wasser an, und ich mache mich auf die Suche während Gerben das Lager aufschlägt. Ich folge ein paar Kühen, und finde ein schlammiges Wasserloch. Ich filtere das Wasser durch 4 Lagen Baumwolle, koche es, und gebrauche dann noch Micropur, um sicher zu gehen. Schlammiges Wasser kann so toll schmecken!
Zum Glück erreichen wir am nächsten Tag ein Dorf, und können wir uns wieder mit Vorräten eindecken. Wieder fahren wir durch den Nebelwald, die glitschigen Abfahrten auf Kleistrassen mit Abgründen von mehr als 100 metern an der Seite halten die Sache sehr spannend. Wir müssen vor allem darüber lachen, wie das hier gezeigt wird.
Eine Bolivianische Leitplanke!
Ein Erbe von der Zeit Pinochets, Zeuge von den (noch immer) gespannenen Verhältnissen zwischen Chile und den umliegenden Staaten. Auch auf Feuerland gibt es Minenfelder an der Chilenischen Grenze.
Schliesslich finden wir den richtigen Weg, und stehen beim Bolivianischen Grenzposten. Ein Soldat gibt uns eine Unterrschrift im Pass, und sagt, dass reiche. Dass das nicht stimmt werden wir bei unserer Ausreise merken, als wir an der Grenze nach Peru 30€ pro Person blechen müssen. Unglaublich viel Geld für Bolivianische Verhältnisse. Hier wird uns deutlich, wie einfach es ist um hier zu ‚verschwinden‘. Falls ich beschliesse um Berufsverbrecher zu werden, wisst ihr, wo ihr mich finden könnt

Grenzpfosten. Willkommen in Bolivien!
Wir stellen unser Zelt im Windschatten der Ranger auf, unter aufmerksamer Beobachtung von drei Bolivianischen Soldaten, die kein Wort mit uns wechseln möchten. So ganz wohl fühlen wir uns nicht bei der Sache, einer der ersten-und letzten Male auf dieser Reise. Am nächsten Morgen scheinen unsere Bedenken unbegründet. Um sechs Uhr morgens legen die Soldaten los: sie gehen eine Runde joggen. Auch wenn wir jetzt schon lange über 4000hm waren, würden wir dafür ganz einfach die Puste nicht haben. Ich bewundere die kleinen, zähen Kerle.
Den Weg werden wir ab jetzt immer fragen müssen, gute Karten oder Strassenschilder braucht man in Bolivien nicht zu erwarten. Auf 4000m finden wir die ersten Äcker. Ist das Quinoa?
Bald schon erreichen wir Llica, und damit auch schnell die Salar de Uyuni. Die grösste Salzfläche der Welt, etwa ein drittel von Belgien. Die riesige, weisse Fläche ist mehr als beeindruckend.
Auf 3800m freuen wir uns über den herrlichen, harten Untergrund. Wir kommen gut voran, aber die Sonne brennt wie verrückt, weil sie auch noch reflektiert wird. Vermummen ist angesagt. Trotz des Lappens, werde ich einen Sonnenbrand auf der Nase bekommen.
Um Mittags unser Essen zu kochen, wird schnell Schatten produziert
Am Rande der Salzfläche gibt es wieder ein Paar Löcher im Salz. Interessante Boobytraps!
Als herrlicher Abschluss sehen wir auf dem Rand der Salar de Uyuni nochmal eine grosse Gruppe Flamingos überfliegen .
Nach fünf Monaten Reise, dachten wir dass uns nichts mehr so schnell umhaut. Bolivien aber war so anders, dass es uns wieder vollkommen baff stellte, zum Glück. In Uyuni schauten wir uns unsere Augen aus auf dem Markt.
Lama
Wir assen köstliche Lamasuppe. Die ist viel billiger als Rindfleisch. Rinder können hier oben nicht leben. Die hygienischen Umstände sind ‚anders‘, wir passen uns an. Letztendlich haben wir nie Probleme mit Essen gehabt, nur mit Trinkwasser.
Es geht weiter nach Potosí, nochmal über Pässe von 4400hm. Die Landschaft entschädigt, so wie immer in den Anden, grosszügig. Wenn ich mir die bunten Gesteine so ansehe, finde ich es manchmal schade dass ich nur so wenig von Geologie weiss.
Man beachte die Salar de Uyuni in der Ferne
In diesem Dorf kauft man Coca Blätter im Gebäude neben der Polizei. Als wir hineinfahren, sind viele Wege gesperrt, es wird ein Film gedreht. Wir verstehen das voll und ganz, es ist eine tolle Kulisse.
Es gibt hier mehr Lamas und Schafe als Menschen, verständlich bei der spärlichen Vegetation.
Und dann ist es auf einmal so weit: es schneit wieder morgens! Das letzte Mal hatten wir auf Feuerland durch Schnee gefahren. Vor allem die schneebedekten Kakteen gefallen uns.
Wir kommen in einem Dorf an, und sind auf der Suche nach Brot und Benzin. Im ersten Laden versteht man uns nicht: hier wird kein Spanisch gesprochen, nur Quechua. Wir fühlen uns saudoof, so langsam konnten wir prima kommunizieren, jetzt sprechen die Leute hier nicht mal die Landeshauptsprache! In den nächsten Laden kommen wir nicht mal hinein: Die Inhaberin schlägt uns die Tür vor der Nase zu. Dieses Misstrauen gegenüber Fremden kommt hier in der Gegend öfter vor. Als wir mit einem Bolivianer darüber reden, erzählt er uns, warum es wahrscheinlich so ist: Die meisten Leute, die hier wohnen, wissen nur von Freunden oder Familie wie reich die Gringos sind. In Uyuni wird das Geld gelassen, hier sieht man sie nur durch ihr Land ziehen. Die Leute in diesen kleinen Dörfern verdienen nichts an den Gringos. Das einzige was sie tun ist mit der Nase hoch in der Luft vorbeiziehen. Richtig sympathisch macht man sich da nicht. Wir hatten auch später den Eindruck, dass man gerade in Gebieten, die etwa 100km um einen touristischen Sammelpunkt wie zB die Salar de Uyuni, Potosí oder Sucre, nicht wirklich willkommen ist. Auch wird man hier auch öfter schamlos um Geld gebeten. Wenn man dann aber weiter weg von Touristenzentren ist, werden die Leute wieder zunehmend freundlicher, und sehen einen viel weniger als reichen Eindringling.
Das ist das besagte Dorf. Kurz danach waren wir in einem kräftigen Sandsturm. Bei einem Anstieg riss gerbens Kette. Wir behoben den Defekt, während wir gesandstrahlt wurden. Im nachhinein kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, ich habe Gerben selten so fluchen gehört!
Nach Potosí wurde die Landschaft immer lieblicher, langsam aber sicher verloren wir Höhenmeter. Nun konnte man auch abends vor dem Zelt sitzen, einfach in einem t-shirt. Wir empfanden es als Luxus, nicht mehr bei Minusgraden zu zelten. Merkwürdig, es war so normal geworden um morgens bei Eiseskälte zu frühstücken, dass wir es gar nicht mehr als erschwerend empfanden. Wenn es aber dann mal warm war beim Frühstück, dann waren wir richtig gut gelaunt. Alles ist relativ!
Neben den Strassen hier stehen oft Kreuze. Sie erinnern an Verkehrsopfer, meistens sind es mehrere auf einem Platz. Der Grund ist ganz einfach: Auf dem Land findet man fast niemanden der alleine im Auto sitzt. Und anschnallen? Ach ja, man hat ja das Kreuz am Spiegel hängen.
Wir kommen in die Region von Pucara und Vallegrande. Hier kommen wenige Touristen hin, und wir werden dann auch viel freundlicher behandelt. Das Leben ist hier beschaulich, die Menschen sehr freundlich. Wir kamen auch dahinter, warum man besser mit wasserdischten Taschen unterwegs sein sollte: Hunde markieren nunmal ihr Revier...
Dann und wann findet man hier auch Fahrräder.
Bald fahren wir dann auch so weit herunter, dass wir in den Nebelwald geraten. Davon gibt es zwar nur wenige Fotos, aber ich war vollkommen hin und weg. Nach Monaten Wüste und Altiplano, jetzt wieder eintauchen in das wogende Leben! Im Nebelwald regnet es zwar kaum, aber die Bäume und Pflanzen holen sich die Feuchtigkeit aus der Luft: an fast jedem Tag hängt es hier voll mit Wolken.
Die In den Tälern unter diesen Nebelwäldern ist es zwar etwas trockener, aber auch hier wimmelt es von Leben. Überall fliegen uns Papagaien und Condore um die Ohren, manche Bäume tragen riesige Blumen und die Kakteen sind hier sicher stattlich zu nennen.
Wir schlafen in einem Tal, worin es abends nur so hallt von Papageiengeschrei. Wir vermuten dass sie an einer Stelle an den Felsen versammeln, wo es seltene Minerale gibt. Die Vögel essen dann etwas von diesen Felsen, um ihren Bedarf zu stillen. Da tausende das tun, gibt es immer mal wieder Konflikte.
In dieser abgelegenen Region, auf Wegen die wir ziemlich spannend finden, kommt uns auf einmal ein französischer Camper entgegen, so ein Haus auf Rädern. Wir sind zu verblüfft um Fotos zu machen. Wie sie es bis hierhin geschafft haben, ist uns ein Rätsel.
An der (modernen!) Brücke über den Fluss steht ein Schild: ‚Fischen mit Sprengstoff verboten‘.
Wir fangen wieder an zu klettern. Eine gute Karte hätte uns erzählt, dass das nächste Dorf 1500 Höhenmeter höher lag. Dann hätten wir vielleicht genug Wasser mitgenommen. Wir kommen abends ohne Wasser an, und ich mache mich auf die Suche während Gerben das Lager aufschlägt. Ich folge ein paar Kühen, und finde ein schlammiges Wasserloch. Ich filtere das Wasser durch 4 Lagen Baumwolle, koche es, und gebrauche dann noch Micropur, um sicher zu gehen. Schlammiges Wasser kann so toll schmecken!
Zum Glück erreichen wir am nächsten Tag ein Dorf, und können wir uns wieder mit Vorräten eindecken. Wieder fahren wir durch den Nebelwald, die glitschigen Abfahrten auf Kleistrassen mit Abgründen von mehr als 100 metern an der Seite halten die Sache sehr spannend. Wir müssen vor allem darüber lachen, wie das hier gezeigt wird.
Eine Bolivianische Leitplanke!