Posted by: Christian234
Indien / Himalaja - 12/08/12 11:27 AM
Nachdem es mehrere Jahre in den Nahen und Mittleren Osten ging sollte es diesmal Indien sein.
Für uns ein völlig neues Land und auch in erstmaliger Besetzung als Vater und Sohn.
Am 24. September ging es mit dem Flieger von Berlin nach Delhi. Von dort weiter mit dem Bus nach Shimla.
Hier angekommen brauchten wir ersteinmal eine Mütze Schlaf und nahmen uns ein kleines Hotel. Am nächsten Tag ging es dann richtig los.
Zuerst führte unser Weg durch die Vorgebirge des Himalaja in Richtung Manali.
Es war heiß und schwül, die Vegetation erinnerte teilweise an tropische Regenwälder, in den Bäumen tobten die Affen und bunte Vögel schwirrten umher.
Für die ca. 300 km brauchten wir 3 Tage.
Ab Manali ,welches auf 2000m Höhe liegt, ging es dann richtig in die Berge.
Zuerst mussten wir über den Paß Rothang La (knapp 4000m Höhe). Die Straße ist häufig asphaltiert aber auch stark befahren.
Wir hatten Glück mit dem Wetter und sind recht locker bis auf 3400m Höhe gefahren. Hier haben wir übernachtet.
Am nächsten Tag dann die letzten 600 Hm bis zum Paß. Oben angekommen wundern wir uns über das rege Treiben. In warme Schneeanzüge verpackt spielt die indische Mittelklasse im Restschnee – wir sind noch mit kurzen Klamotten unterwegs.
Die anschließende Abfahrt ist mühsam – der Straßenbelag fehlt oder ist ganz und gar weg und man muß sehr konzentriert sein. Trotz Hydrauligbremsen schmerzen die Hände vom Bremsen.
Im Tal angekommen (noch immer auf 3400m Höhe) bogen wir nach Osten ins Chandra – valley ein. Ab jetzt und für die nächsten ca. 300 km war Pistenfahren auf etwa 4000m Höhe angesagt.
Für uns beide eine neue Erfahrung. Wir mussten lernen uns auf den Rhythmus einzulassen den der Untergrund und die dünne Höhenluft zulassen.
Es war eine wunderbare und einsame Strecke durch die fantastische Hochgebirgswelt. Berge mit einer Höhe von 5000 – 7000m Höhe säumten unseren Weg.
Wir mussten noch den ca. 4600m hohen Paß Kunzum La überqueren. Das war durchaus eine gewisse Herausforderung. Wir versuchten wenigstens 100 Höhenmeter am Stück zu fahren aber selbst das schafften wir am Ende nicht mehr.
Schließlich erreichten wir aber überglücklich den Paß und waren mächtig stolz. So hoch waren wir mit Rädern noch nie.
Nun ging es weiter durch traumhafte Spitti – valley in Richtung Kaza.
Dieses Tal ist nun auch wieder etwas besiedelt und der Einfluß des Buddhismus ist allerorts sichtbar. Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen.

In Kaza mussten wir uns ein Permit für die Weiterreise in Richtung Nako besorgen. Es war problemlos zu bekommen – aber einen Reisetag sollte man dafür schon einplanen.
Nach insgesamt 14 Tagen, 900 km, und ca. 13000 Höhenmetern waren wir zurück in Shimla. Wir führen wieder mit dem Bus nach Dehli wo wir uns noch 2 Tage umgesehen haben. Auch dieser kurze Stadtaufenthalt war sehr lohnend.
Hier gibt es ein kleines Filmchen der Tour: Indien 2012
Wer konkrete Fragen zu der Tour hat kann sich sehr gerne an mich wenden.
Liebe Grüße von uns an alle Leser.
Christian und Philipp
Für uns ein völlig neues Land und auch in erstmaliger Besetzung als Vater und Sohn.
Am 24. September ging es mit dem Flieger von Berlin nach Delhi. Von dort weiter mit dem Bus nach Shimla.

Hier angekommen brauchten wir ersteinmal eine Mütze Schlaf und nahmen uns ein kleines Hotel. Am nächsten Tag ging es dann richtig los.
Zuerst führte unser Weg durch die Vorgebirge des Himalaja in Richtung Manali.
Es war heiß und schwül, die Vegetation erinnerte teilweise an tropische Regenwälder, in den Bäumen tobten die Affen und bunte Vögel schwirrten umher.
Für die ca. 300 km brauchten wir 3 Tage.






Ab Manali ,welches auf 2000m Höhe liegt, ging es dann richtig in die Berge.
Zuerst mussten wir über den Paß Rothang La (knapp 4000m Höhe). Die Straße ist häufig asphaltiert aber auch stark befahren.
Wir hatten Glück mit dem Wetter und sind recht locker bis auf 3400m Höhe gefahren. Hier haben wir übernachtet.

Am nächsten Tag dann die letzten 600 Hm bis zum Paß. Oben angekommen wundern wir uns über das rege Treiben. In warme Schneeanzüge verpackt spielt die indische Mittelklasse im Restschnee – wir sind noch mit kurzen Klamotten unterwegs.



Die anschließende Abfahrt ist mühsam – der Straßenbelag fehlt oder ist ganz und gar weg und man muß sehr konzentriert sein. Trotz Hydrauligbremsen schmerzen die Hände vom Bremsen.
Im Tal angekommen (noch immer auf 3400m Höhe) bogen wir nach Osten ins Chandra – valley ein. Ab jetzt und für die nächsten ca. 300 km war Pistenfahren auf etwa 4000m Höhe angesagt.
Für uns beide eine neue Erfahrung. Wir mussten lernen uns auf den Rhythmus einzulassen den der Untergrund und die dünne Höhenluft zulassen.
Es war eine wunderbare und einsame Strecke durch die fantastische Hochgebirgswelt. Berge mit einer Höhe von 5000 – 7000m Höhe säumten unseren Weg.














Wir mussten noch den ca. 4600m hohen Paß Kunzum La überqueren. Das war durchaus eine gewisse Herausforderung. Wir versuchten wenigstens 100 Höhenmeter am Stück zu fahren aber selbst das schafften wir am Ende nicht mehr.



Schließlich erreichten wir aber überglücklich den Paß und waren mächtig stolz. So hoch waren wir mit Rädern noch nie.

Nun ging es weiter durch traumhafte Spitti – valley in Richtung Kaza.
Dieses Tal ist nun auch wieder etwas besiedelt und der Einfluß des Buddhismus ist allerorts sichtbar. Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen.










In Kaza mussten wir uns ein Permit für die Weiterreise in Richtung Nako besorgen. Es war problemlos zu bekommen – aber einen Reisetag sollte man dafür schon einplanen.
Nach insgesamt 14 Tagen, 900 km, und ca. 13000 Höhenmetern waren wir zurück in Shimla. Wir führen wieder mit dem Bus nach Dehli wo wir uns noch 2 Tage umgesehen haben. Auch dieser kurze Stadtaufenthalt war sehr lohnend.








Hier gibt es ein kleines Filmchen der Tour: Indien 2012
Wer konkrete Fragen zu der Tour hat kann sich sehr gerne an mich wenden.
Liebe Grüße von uns an alle Leser.
Christian und Philipp