Re: TiSA-T3-SW/NW Trentino-Lombardia-Tirol-Bayern

Posted by: veloträumer

Re: TiSA-T3-SW/NW Trentino-Lombardia-Tirol-Bayern - 01/10/25 07:49 PM

In Antwort auf: m.indurain
Um die Sellagruppe und die Drei Zinnen ist es schon sehr überlaufen. Da werde ich (wahrscheinlich) in der Hochsaison nicht mehr hinfahren.
Das ist trotz des Andrangs immer noch schwer zu ermessen. So zerstückelt, wie ich gefahren bin, habe ich da auch wieder beides erlebt. Der fette Andrang einerseits, aber auch total einsame Stunden. Der Tag mit den Drei-Zinnen war ein solcher Ausflugstag, dass er kaum zu toppen ist. Die Zinnen dann aber erst am Nachmittag hoch, war nicht mehr so schlimm, wie sich zuvor angedeutet hatte. Viele Autos und Motorräder stehen auch hässlich auf den Parkplätzen, was das Bild von viel Verkehr manchmal verstärkt, auf der Straße verteilt sich das aber. Immerhin sind das alles keine Transit- oder Siedlerstrecken. Was mich dann mehr im Bereich der Sellarunde stört sind diese Kommerzentwicklungen in den Orten, überall die gleichen Shops und ein ziemlich künstliches Gehabe einer bestimmten Besucherklientel, ein Teil davon auch der Radler. Das ist dann etwas abseits wie z.B. südlicher in die Belluneser Alpen rein ganz anders und geerdeter.

In Antwort auf: m.indurain
Wenn Du die Seiser Alm bisher nur so erlebt hast, wie auf dem Foto, empfehle ich eine weitere Befahrung bei besserer Sicht. Es lohnt sich, wenn Lang- und Plattkofel zu sehen sind.
Da habe ich natürlich ein systematisches Problem auf meinen Radreisen. Manche Ecken habe ich mehrfach besucht und immer war das Wetter schlecht, besoonders traumatisch in meiner Erinerung der Col d'Aubisque in den Pyrenäen und der Blick auf den Monte Rosa. Seiser Alm könnte ich mir nochmal vorstellen, vielleicht aber eher mal im Herbst. Gesehen habe ich die Bergkulissen immer mal wieder zwischen den Berglücken, teils auch von anderen Standorten noch (Panider Sattel, Obergummer). Es gab andere Orte, da war es noch drastischer, z.B. am Plose.

In Antwort auf: m.indurain
Tremalzo runter zum Passo Nota mit dem Gepäck stelle ich mir recht schwierig vor. Ich bin einmal 1992 mit dem Rennrad (mit 20er Reifen, Rennrad-Schuhen, viel geschoben und 3 Platten) vom Passo Nota hoch und dann zahlreiche Male mit dem MTB. Die Straße ist teils sehr grob geschottert und dazu noch recht steil.
Ich würde die Tremalzo-Offroad-Seite auch nicht als radreisetauglich bezeichnen. Viele Ecken musste ich da runterschieben. Mit heutigen Gravelbikes geht da aber für viele auch mehr, auch wenn ich das selber nicht könnte. Das ist nun auch ein Frage der Kondition (Alter), des Gepäcks und des Fahrgeschicks - das sind alles Dinge, die ich jetzt nicht mehr ändern kann oder will. Ein paar solcher "Fluch"einheiten brauche ich dann aber doch und - wie du sagst - am Ende möchte man es nicht mehr missen. Im letzten Jahr hatte ich in den Pyrenäen auch mindestens zwei solcher Strecken mit dann ebenfalls tollen Landschaften.