Posted by: thory
Übelkeit bei längeren Anstrengungen - 08/28/03 09:14 AM
Hallo,
bei langen intensiven Anstrengungen stellt sich bei mir manchmal eine Übelkeit ein, fühlt sich an wie so ein unverdauter Klos im Magen. Das ist mir das letzte Mal beim diesjährigen Alpenbrevet in Andermatt passiert.
Ich habe auch kein so richtiges Gefühl dafür, mit welchem Puls ich bei einer Langstrecke gerade noch fahren kann.
Den ersten Pass beim Alpenbrevet bin ich mit einem Puls von um die 150 hochgefahren (1300 Hm in 1:40). Oben war ein heftiger Regen, deshalb keine Pause und sofort mit Abfahrt und nachfolgender Auffahrt des Grimsel Passes begonnen (1550 HM 2:00 Stden). Wieder so mit einem Durchschnittspuls von etwas über 150). Auf dem Grimsel habe ich 15 Minuten Pause gemacht und mich dann in die Abfahrt gestürtzt und bin den Nufenen angegangen. Die erste Hälfte lief noch ganz o.k. aber dann stellte sich die genannte Übelkeit ein. Ich musste 2 Mal Pause machen und als ich die Passhöhe dann erreichte, habe ich mich an dem kleinen See (eher Tümpel) oben für eine Weile schlafen gelegt. Danach ging es wieder besser und ich machte mich an die Abfahrt nach Airolo und sehr vorsichtig an die Auffahrt durchs Val Tremola zum Gotthard. Für die 900Hm benötigte ich 1:28, wobei ich anfangs einen Puls von um die 140 hatte und später dann wieder etwas mehr Gas geben konnte (Puls wieder so bei gut 150). Entsprechend der offiziellen Zeitmessung kam ich dann mit einer Gesamtzeit von 10:18 ins Ziel.
Konkret habe ich dazu fogende Fragen:
- kennt jemand so ein beschriebenes Übelkeitsgefühl und wie kann man dem vorbeugen?
- was sind Eurer Erfahrung nach die Pulswerte, mit denen man sich dauerhaft belasten kann? Meine Eckdaten: Alter 46, max Dauerpuls 171, ANS ca 163, Maxpuls knappe 190.
- noch eine Kurisität: mir wurde in der Mitte der Auffahrt zum Gotthard eine Büchse 'Red Bull' in die Hand gedrückt. Es schmeckte schauerlich, aber danach lief es besser - alles Einbildung?
Noch eine Anmerkung: das Val Tremola ist über weite Strecken gepflastert, d.h. man kann diese Zeiten nicht mit den anderen Pässen vergleichen.
Gruss
Thomas
bei langen intensiven Anstrengungen stellt sich bei mir manchmal eine Übelkeit ein, fühlt sich an wie so ein unverdauter Klos im Magen. Das ist mir das letzte Mal beim diesjährigen Alpenbrevet in Andermatt passiert.
Ich habe auch kein so richtiges Gefühl dafür, mit welchem Puls ich bei einer Langstrecke gerade noch fahren kann.
Den ersten Pass beim Alpenbrevet bin ich mit einem Puls von um die 150 hochgefahren (1300 Hm in 1:40). Oben war ein heftiger Regen, deshalb keine Pause und sofort mit Abfahrt und nachfolgender Auffahrt des Grimsel Passes begonnen (1550 HM 2:00 Stden). Wieder so mit einem Durchschnittspuls von etwas über 150). Auf dem Grimsel habe ich 15 Minuten Pause gemacht und mich dann in die Abfahrt gestürtzt und bin den Nufenen angegangen. Die erste Hälfte lief noch ganz o.k. aber dann stellte sich die genannte Übelkeit ein. Ich musste 2 Mal Pause machen und als ich die Passhöhe dann erreichte, habe ich mich an dem kleinen See (eher Tümpel) oben für eine Weile schlafen gelegt. Danach ging es wieder besser und ich machte mich an die Abfahrt nach Airolo und sehr vorsichtig an die Auffahrt durchs Val Tremola zum Gotthard. Für die 900Hm benötigte ich 1:28, wobei ich anfangs einen Puls von um die 140 hatte und später dann wieder etwas mehr Gas geben konnte (Puls wieder so bei gut 150). Entsprechend der offiziellen Zeitmessung kam ich dann mit einer Gesamtzeit von 10:18 ins Ziel.
Konkret habe ich dazu fogende Fragen:
- kennt jemand so ein beschriebenes Übelkeitsgefühl und wie kann man dem vorbeugen?
- was sind Eurer Erfahrung nach die Pulswerte, mit denen man sich dauerhaft belasten kann? Meine Eckdaten: Alter 46, max Dauerpuls 171, ANS ca 163, Maxpuls knappe 190.
- noch eine Kurisität: mir wurde in der Mitte der Auffahrt zum Gotthard eine Büchse 'Red Bull' in die Hand gedrückt. Es schmeckte schauerlich, aber danach lief es besser - alles Einbildung?
Noch eine Anmerkung: das Val Tremola ist über weite Strecken gepflastert, d.h. man kann diese Zeiten nicht mit den anderen Pässen vergleichen.
Gruss
Thomas