Posted by: Käthchen
Re: Training nach Prof. Froboese, Sporthochschule - 05/22/06 02:18 PM
In Antwort auf: BastelHolger
Ich antworte mal dir, wobei die gleiche Antwort auch zu Martinas Beitrag passt. (Ihr habt auch beide meine gleichen Stellen zitiert, habt ihr euch abgesprochen?

Nee, haben wir gar nicht nötig


Zitat:
Für alle anderen Radler bietet es sich durchaus an, auch den eigenen "Motor", sprich den Zustand des Körpers zu betrachten. Hier halte ich die persönlichen Erfolge für wichtiger als die absoluten. Wenn es jemandem gelingt von 180 auf 150 Kilogramm abzuspecken, wird ihm das mehr bringen, als mit 180 Kg den besten Sattel, Lenker und die besten Griffe herauszusuchen.
Ich gebe dir begrenzt recht. Natürlich bringt es für den allgemeinen Gesundheitszustand und sicher auch für die Radlfitness mehr, auf 150 kg runterzukommen.
Aber ein 180-kg-Kerl, der abnehmen will und gerne radfahren würde - soll der dann warten, bis er auf 150 kg runter ist, bevor er sich ein Rad kauft? Würdest du ihn erstmal ins Sportstudio schicken, Muskeln aufbauen, statt ihm zu helfen, ein möglichst für ihn geeignetes Rad zu wählen?
Zitat:
Selbstverständlich spielt das Thema Rad in diesen Betrachtungen auch weiterhin eine wichtige Rolle. Der Rahmen und sämtliche Maße passen im Idealfall wie ein Maßanzug zum Fahrer. Nur sehen die Maße anders aus, wenn der Fahrer einen trainierten Körper hat, als wenn er eine "Couch-Potato" ist.

Nein! Der Umfang vielleicht... aber die Längenmaße nicht. Und während sich die Belastung beim Radfahren mit ein paar Kilo mehr schon erhöht, sitzt der Körperschwerpunkt doch so, daß dann hauptsächlich der Sattel mehr belastet wird (und das Sitzfleisch) als Arme und Rücken. Zumindest nehmen die meisten Leute um den Bauch rum mehr zu als um die Brust

Zitat:
Aber darum geht es hier nicht. Es geht darum festzuhalten, dass der Körper im Allgemeinen ein weitaus höheres Potential zur Verbesserung des Systems Rad + Fahrer bietet als das Rad. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.