Posted by: Tasting Travels
Re: Iran - "fahrradfreundliches" Reiseland? - 09/05/13 04:22 PM
Moin Felix. Ich fand den Iran großartig. Immer wieder kamen die Menschen auf uns zu und halfen uns. Viele wollen übrigens selbst gern in die USA. Ein paar Vorurteile á la "die Westler leben genau wie wir es bei Sex and the City, How I met your mother etc sehen" gibt es allerdings. Einige Perser sind recht rassistisch was die Iranischen Minderheiten und Zuzügler aus Pakistan und vor allem Afghanistan angeht, aber auf Westler sind sie einfach sehr neugierig.
Wenn du ein bisschen Sensibel umgehst, versuchst, dich kulturell anzupassen und vllt sogar ein paar Worte Farsi lernst (ein paar Worte reichen oft), werden sie dich lieben :-)
Und wenn du durch den Westen reinkommst, dann haben die da ein Netzwerk mit dem Fahrradverband und ein paar LKW Fahrern. Ein lokaler Radler sammelt die Reiseradler auf der Straße ein (bzw spricht sie an und bietet ihnen einen Zeltplatz) nachdem die LKW Fahrer sie angerufen haben und ihnen von ein paar ausländischen Radlern erzählt haben. Klingt zunächst etwas gruselig, doch es geht darum, die Radlerkultur zu stärken, den Ausländern von Anfang an zu zeigen, wie gastfreundlich man ist, usw. Das ist alles privat organisiert und der Staat hat damit nichts zu tun. Ich stehe selbst mit zweien dieser Radler in Kontakt. Der berühmte Akbar (der hat schon Hinz und Kunz auf der Straße eingesammelt und trägt ein Fotoalbum mit all den Reiseradlern bei sich, die bei seinem Kumpel im Garten gezeltet haben) und Hamed, den ich nie persönlich kennen gelernt habe. Die beiden dürften auch bei warmshowers sein wenn ich mich nicht irre (in Marand und Täbris).
Viel Spaß im Iran!
Wenn du ein bisschen Sensibel umgehst, versuchst, dich kulturell anzupassen und vllt sogar ein paar Worte Farsi lernst (ein paar Worte reichen oft), werden sie dich lieben :-)
Und wenn du durch den Westen reinkommst, dann haben die da ein Netzwerk mit dem Fahrradverband und ein paar LKW Fahrern. Ein lokaler Radler sammelt die Reiseradler auf der Straße ein (bzw spricht sie an und bietet ihnen einen Zeltplatz) nachdem die LKW Fahrer sie angerufen haben und ihnen von ein paar ausländischen Radlern erzählt haben. Klingt zunächst etwas gruselig, doch es geht darum, die Radlerkultur zu stärken, den Ausländern von Anfang an zu zeigen, wie gastfreundlich man ist, usw. Das ist alles privat organisiert und der Staat hat damit nichts zu tun. Ich stehe selbst mit zweien dieser Radler in Kontakt. Der berühmte Akbar (der hat schon Hinz und Kunz auf der Straße eingesammelt und trägt ein Fotoalbum mit all den Reiseradlern bei sich, die bei seinem Kumpel im Garten gezeltet haben) und Hamed, den ich nie persönlich kennen gelernt habe. Die beiden dürften auch bei warmshowers sein wenn ich mich nicht irre (in Marand und Täbris).
Viel Spaß im Iran!