Posted by: JuergenS
Re: wie kommt man durch die Wüste - 12/25/12 05:27 PM
Noch ein paar Hinweise:
- Die Klima- und Geo-Daten kannst du auf den verschiedenen Wetterseiten online erkunden (Averages, Sunrise und Sunset u.w.). Es gibt auch Windkarten, meine Erfahrung: überwiegend kommt der Wind an der Westküste aus Norden oder Westen, im Südwesten inwärts aus Südwest, kann aber, wie geschrieben, auch ganz anders kommen...
- Wüste: ich bin schon bei höheren Temperaturen gefahren (bis 50 Grad), bei der trockenen Luft geht das, fahren ist erträglicher als Laufen oder Stehen. Zelten jenseits der 30 Grad nachts (z.B. im DV auf erhitztem Boden) ist nicht so der Brüller, aber man *überlebt* das alles..
- mit Sand hatte ich nie Probleme, die Straßen sind - fast - alle asphaltiert (Ausnahme: Apache Trail und einige Backroads sowie Trails z.B. in den Canyonlands i.w.S., der 17-Miles-Loop im Monument Valley u.a.(Wellblech-Problem durch die 4WD's).
- Platten: ich fahre seit über 10 Jahren mit schmalen Conti Travelcontact und habe bisher so in 4 Wochen max. 1 - 2 Platten gehabt. Aufpassen muss man vor den Reifenteilen der LKW's (Drahtstücke, die sich langsam durcharbeiten) sowie in manchen Ecken: kleine Dorne u.ä. Auch beim Zelten immer vorher den Untergrund nach sowas absuchen.
- Anders als in Europa gibt's de nur wenige Nebenstraßen zum ausweichen: innerhalb der Städte, Backroads zu den Interstates (in CA ist die Benutzung meistens unbedingte Pflicht sonst kann's teuer werden, habe mal umgerechnet fast 150 Euro für ein Ticket bezahlen müssen, weil ich das Schild (*Bicycles must exit*) übersehen hatte, da gibt's keine Diskussionen)
- Das DV von Las Vegas aus anzufahren ist eigentlich nicht zu empfehlen: die Anstiege zum Mountain Springs (direkt hinter Vegas) sowie der Towns Pass (aus'm DV raus) sind ätzend. Umgekehrt geht's besser.
- Dem Hinweis auf den *Zickzack-Kurs* kann ich mich eigentlich anschließen: Früher wollte ich auch mal eine Tour quer durch machen, nach vielen Berichten bin ich mittlerweile davon abgekommen: östlich der Rockies wird's erstmal für ein paar Wochen öde (Texas, Kansas usw.), ganz im Norden so wie dann wieder im Osten wohl nicht. Aber davon können andere hier vllt. mehr berichten. Alles von der Westküste bis zu den Rockies ist faszinierend...
Aber die Durchquerung ist eben ein Traum oder besser: Klassiker (ähnlich der Route 66, die für's Rad im östlichen Bereich auch nicht so dolle ist) - es kommt halt auf die persönlichen Präferenzen an. *Crazyguyonabike* ( = TransAmerica Trail) war übrigens die *Gründungstour* der gleichnamigen Webseite von Neil Gunton.
MfG
Jürgen
- Die Klima- und Geo-Daten kannst du auf den verschiedenen Wetterseiten online erkunden (Averages, Sunrise und Sunset u.w.). Es gibt auch Windkarten, meine Erfahrung: überwiegend kommt der Wind an der Westküste aus Norden oder Westen, im Südwesten inwärts aus Südwest, kann aber, wie geschrieben, auch ganz anders kommen...
- Wüste: ich bin schon bei höheren Temperaturen gefahren (bis 50 Grad), bei der trockenen Luft geht das, fahren ist erträglicher als Laufen oder Stehen. Zelten jenseits der 30 Grad nachts (z.B. im DV auf erhitztem Boden) ist nicht so der Brüller, aber man *überlebt* das alles..
- mit Sand hatte ich nie Probleme, die Straßen sind - fast - alle asphaltiert (Ausnahme: Apache Trail und einige Backroads sowie Trails z.B. in den Canyonlands i.w.S., der 17-Miles-Loop im Monument Valley u.a.(Wellblech-Problem durch die 4WD's).
- Platten: ich fahre seit über 10 Jahren mit schmalen Conti Travelcontact und habe bisher so in 4 Wochen max. 1 - 2 Platten gehabt. Aufpassen muss man vor den Reifenteilen der LKW's (Drahtstücke, die sich langsam durcharbeiten) sowie in manchen Ecken: kleine Dorne u.ä. Auch beim Zelten immer vorher den Untergrund nach sowas absuchen.
- Anders als in Europa gibt's de nur wenige Nebenstraßen zum ausweichen: innerhalb der Städte, Backroads zu den Interstates (in CA ist die Benutzung meistens unbedingte Pflicht sonst kann's teuer werden, habe mal umgerechnet fast 150 Euro für ein Ticket bezahlen müssen, weil ich das Schild (*Bicycles must exit*) übersehen hatte, da gibt's keine Diskussionen)
- Das DV von Las Vegas aus anzufahren ist eigentlich nicht zu empfehlen: die Anstiege zum Mountain Springs (direkt hinter Vegas) sowie der Towns Pass (aus'm DV raus) sind ätzend. Umgekehrt geht's besser.
- Dem Hinweis auf den *Zickzack-Kurs* kann ich mich eigentlich anschließen: Früher wollte ich auch mal eine Tour quer durch machen, nach vielen Berichten bin ich mittlerweile davon abgekommen: östlich der Rockies wird's erstmal für ein paar Wochen öde (Texas, Kansas usw.), ganz im Norden so wie dann wieder im Osten wohl nicht. Aber davon können andere hier vllt. mehr berichten. Alles von der Westküste bis zu den Rockies ist faszinierend...
Aber die Durchquerung ist eben ein Traum oder besser: Klassiker (ähnlich der Route 66, die für's Rad im östlichen Bereich auch nicht so dolle ist) - es kommt halt auf die persönlichen Präferenzen an. *Crazyguyonabike* ( = TransAmerica Trail) war übrigens die *Gründungstour* der gleichnamigen Webseite von Neil Gunton.
MfG
Jürgen