Re: Rückweg von Santiago de Compostela

Posted by: veloträumer

Re: Rückweg von Santiago de Compostela - 11/12/12 04:33 PM

In Antwort auf: m.indurain
In Antwort auf: veloträumer
Probleme mit Betrunkenen bekommst du aber auch bei Anwesenheit neben dem Rad. Evtl. bist du dann selbst das "Opfer". Es geht eher was zu Bruch, wenn man häufig in überfüllten Radabteilen im Nahverkehr fährt - das ist dann auch meist keine Absicht sondern Folge von Gedränge, Hektik und Unvermögen - gelegentlich auch wegen Alkohol. Vandalismus an einem Rad im Nachtzug dürfte hingegen sehr, sehr selten sein.


So was hab ich im Nahverkehr noch nicht erlebt.

Ich bezog mich auf deutsche Nahverkehrszüge. Da kann man so ziemlich alles erleben. Wenn du da noch nichts Entsprechendes erlebt hast, fährst du zu selten. Für eine Wertung der italienischen Sitten fehlt mir die Erfahrung in Brennpunkten oder zu Festzeltzeiten, für Fern- und Nachtzüge gänzlich. Es ging ja zuletzt um den Bier-&-Saufgroßraum Tirol-Oberbayern. omm Die Nachtzüge von/nach München sind zudem jeweils DB-Züge, Italiener verkehren bei uns nicht. Manchmal hängen die eingeschleppten Sitten auch mit der Qualität des Aufsichtspersonals zusammen.

In frz. Nachtzügen bietet der Radraum gar keine Sitzgelegenheit - da würde man nicht mal gerne rumstehen, weil zu unattraktiv. Vielleicht ist auch das Personal dort etwas strenger. Eine Lokalreisende am Morgen habe ich dieses Jahr aber auch in einem frz. NZ beobachtet - eher das Gegenteil von Trinksucht - feines Tuch & Schminkkastenfraktion. - Ähnliches gilt für den TGV. Schon wegen der Reservierungspflicht können nicht Beliebige mitfahren, die Züge können folglich nicht überquellen. Ist der Zug ausgebucht, ist er voll. In frz. Nahverkehrszügen wird zu Stoßzeiten auf bestimmten Strecken die Radmitnahme ausgeschlossen (z.B. Strasbourg - Mulhouse). Offenbar will man damit Konflikten vorbeugen.