Posted by: Olaf K.
Re: Island! Ab Mitte Juni für 6 Wochen zu früh? - 04/26/12 07:39 PM
Wenn du Mitte Juni loslegst und 6 Wochen lang bleibst, dann kommst du ja erst Ende Juli zurück. Und im Juli würde ich davon ausgehen, dass eigentlich alles geöffnet sein sollte, zu allermindest ab der zweiten Julihälfte. Nachdem du ja deine Route sowieso schon entsprechend angelegt hast, hätte ich also keine Bedenken.
Die Westfjorde sind durchaus etwas anders als das restliche Island und dabei eigentlich für sich genommen eine Reise wert. Insbesondere die verlassenen Fjorde und Gehöfte der Hornstrandir Halbinsel haben ihren Charme, aber es gibt auch jede Menge kleiner Leuchttürmchen, Vogelfelsen, weiße Sandstrände, interessante Schiffswracks und alte Heringsfabriken sowie Freibäder am Ende der Straße... Aber für die erste Islandreise kannst du das alles bedenkenlos streichen und dich auf den Rest der Insel konzentrieren. Bloß die Snæfellsnes würde ich dir dringend empfehlen, nicht etwa weil sie so ausgesprochen beeindruckend und schön wäre, sondern weil die Ringstraße zwischen Reykjavík und Akureyri einfach wirklich nicht besonders angenehm zu radeln ist.
Es gibt auch Tankstellen, insbesondere die unbemannten Kreditkartendinger, wo ein Mindestumsatz verlangt wird, mit dem du wahrscheinlich ein ganzes Jahr lang kochen könntest. Ich hatte mit meinem Benzinkocher aber noch nie Probleme. Notfalls schnorrt man jemanden an, vielleicht noch einen Liter extra zu tanken, oder man fragt die Automobilisten und Motorradler am Zeltplatz. (Im übrigen gibt es vor allem am Ende der Saison jede Menge Brennstoff für lau an den Zeltplätzen in Richtung Flughafen).
Sprengisandur und Kjölur sind beide gut zu radeln, wobei ich Kjölur landschaftlich schöner finde. Vom Kjölur aus könntest du auf einer richtig üblen, kaum bekannten Nebenpiste direkt in die Arnarvatnsheiði und dann über die Kaldidalur-Route zurück Richtung Reykjavík. Wenn es sich ausgeht ist aber auch ein Abstecher zur Askja und zu den Kverkfjöll lohnenswert.
Die Westfjorde sind durchaus etwas anders als das restliche Island und dabei eigentlich für sich genommen eine Reise wert. Insbesondere die verlassenen Fjorde und Gehöfte der Hornstrandir Halbinsel haben ihren Charme, aber es gibt auch jede Menge kleiner Leuchttürmchen, Vogelfelsen, weiße Sandstrände, interessante Schiffswracks und alte Heringsfabriken sowie Freibäder am Ende der Straße... Aber für die erste Islandreise kannst du das alles bedenkenlos streichen und dich auf den Rest der Insel konzentrieren. Bloß die Snæfellsnes würde ich dir dringend empfehlen, nicht etwa weil sie so ausgesprochen beeindruckend und schön wäre, sondern weil die Ringstraße zwischen Reykjavík und Akureyri einfach wirklich nicht besonders angenehm zu radeln ist.
Es gibt auch Tankstellen, insbesondere die unbemannten Kreditkartendinger, wo ein Mindestumsatz verlangt wird, mit dem du wahrscheinlich ein ganzes Jahr lang kochen könntest. Ich hatte mit meinem Benzinkocher aber noch nie Probleme. Notfalls schnorrt man jemanden an, vielleicht noch einen Liter extra zu tanken, oder man fragt die Automobilisten und Motorradler am Zeltplatz. (Im übrigen gibt es vor allem am Ende der Saison jede Menge Brennstoff für lau an den Zeltplätzen in Richtung Flughafen).
Sprengisandur und Kjölur sind beide gut zu radeln, wobei ich Kjölur landschaftlich schöner finde. Vom Kjölur aus könntest du auf einer richtig üblen, kaum bekannten Nebenpiste direkt in die Arnarvatnsheiði und dann über die Kaldidalur-Route zurück Richtung Reykjavík. Wenn es sich ausgeht ist aber auch ein Abstecher zur Askja und zu den Kverkfjöll lohnenswert.