Posted by: Peter Lpz
Re: Wintertour in Deutschland - 10/20/11 06:11 PM
Hallo Falk,
Germanien ist immer noch recht groß und hat erhebliche Unterschiede in der Witterung. Ich kann mich an eine Forums - Erzgebirgswintertour bei -18°C erinnern, bei der auch vielen gut- und besonders den weniger gut gekleideten Erwachsenen etwas zu frisch ums Herz wurde. An Rhein/Wupper würde ich überwiegend wärmeres Klima unterstellen, eine Garantie gibts aber nicht.
@Lupil:
Wenn es um die Herausforderung mit Witterungsunbilden/Steigungen bei einem untrainierten Jungen geht, leuchtet mir nicht ein, wieso das nicht im Herbst möglich sein sollte. Es ist auch jetzt schon früh dunkel und es wird auch zuweilen empfindlich kalt. Man kann aber die Radwege noch nutzen und ärgert sich nicht mit Schnee herum. Der ist zwar bei -18°C wunderschön und man kann auch herrlich durchfahren, aber häufige Aufwärmphasen in Lokalen schlagen auch ein wenig ins Kontor und vergeuden die kurze Zeit des Tageslichts. Ist es dunkel, wirds noch kälter... Ist es nicht gar so kalt, dann könnte der Schnee eine hässliche Konsistenz haben oder Passagen schlicht vereisen.
Macht doch mit dem Jungen im Herbst mal ne ordentliche Nachtfahrt nach dem Abendbrot - sucht Euch ein Ziel in angemessener Entfernung. Da hat er auch seinen Spaß. Oder ihr trommelt ihn mal 3:00 Uhr aus dem Bett und fahrt vor dem Frühstück mal ne Runde. Man sieht dann viele Tiere - wenn der Mond scheint. Ich wüsste nicht, warum die "Erlebnispädagogik" an den Winter gebunden sein sollte. Ausserdem muss ich über das Wort irgendwie lachen. Es passt so schön ins Bild.
Abraten möchte ich von der Verwendung von Regenkleidung, solange es nicht regnet. Bei Kälte zu schwitzen, ist etwas fürchterliches und geht sehr schnell in hässliches Frieren über - besonders bei Untrainierten. Dem Wind begegnet man am besten mit Windstoppermaterial. Unter Regenbekleidung schwitzt man immer. Ebenso schlimm ist die Verwendung von Klickpedalen. Sie funktionieren im Schnee oftmals nicht und bilden böse Kältebrücken zum Fuß. Im Winter fahre ich gerne mit dicken Wanderschuhen, Hände und Füße warm zu halten, fällt am schwersten. Man schafft im Winter auch erheblich weniger Strecke, kalkuliert etwa die Hälfte! Ein paar Fäustlinge können hilfreich sein, sind zum Radeln aber ein wenig gewöhnungsbedürftig. Fürs Training eines untrainierten Jungen ist der Winter in meinen Augen etwas zu viel "Erlebnispädagogik". Auch sehe ich die Gefahr, dass man ihm den Spaß am Radfahren gänzlich vergällt.
Gruß Peter
Germanien ist immer noch recht groß und hat erhebliche Unterschiede in der Witterung. Ich kann mich an eine Forums - Erzgebirgswintertour bei -18°C erinnern, bei der auch vielen gut- und besonders den weniger gut gekleideten Erwachsenen etwas zu frisch ums Herz wurde. An Rhein/Wupper würde ich überwiegend wärmeres Klima unterstellen, eine Garantie gibts aber nicht.
@Lupil:
Wenn es um die Herausforderung mit Witterungsunbilden/Steigungen bei einem untrainierten Jungen geht, leuchtet mir nicht ein, wieso das nicht im Herbst möglich sein sollte. Es ist auch jetzt schon früh dunkel und es wird auch zuweilen empfindlich kalt. Man kann aber die Radwege noch nutzen und ärgert sich nicht mit Schnee herum. Der ist zwar bei -18°C wunderschön und man kann auch herrlich durchfahren, aber häufige Aufwärmphasen in Lokalen schlagen auch ein wenig ins Kontor und vergeuden die kurze Zeit des Tageslichts. Ist es dunkel, wirds noch kälter... Ist es nicht gar so kalt, dann könnte der Schnee eine hässliche Konsistenz haben oder Passagen schlicht vereisen.
Macht doch mit dem Jungen im Herbst mal ne ordentliche Nachtfahrt nach dem Abendbrot - sucht Euch ein Ziel in angemessener Entfernung. Da hat er auch seinen Spaß. Oder ihr trommelt ihn mal 3:00 Uhr aus dem Bett und fahrt vor dem Frühstück mal ne Runde. Man sieht dann viele Tiere - wenn der Mond scheint. Ich wüsste nicht, warum die "Erlebnispädagogik" an den Winter gebunden sein sollte. Ausserdem muss ich über das Wort irgendwie lachen. Es passt so schön ins Bild.
Abraten möchte ich von der Verwendung von Regenkleidung, solange es nicht regnet. Bei Kälte zu schwitzen, ist etwas fürchterliches und geht sehr schnell in hässliches Frieren über - besonders bei Untrainierten. Dem Wind begegnet man am besten mit Windstoppermaterial. Unter Regenbekleidung schwitzt man immer. Ebenso schlimm ist die Verwendung von Klickpedalen. Sie funktionieren im Schnee oftmals nicht und bilden böse Kältebrücken zum Fuß. Im Winter fahre ich gerne mit dicken Wanderschuhen, Hände und Füße warm zu halten, fällt am schwersten. Man schafft im Winter auch erheblich weniger Strecke, kalkuliert etwa die Hälfte! Ein paar Fäustlinge können hilfreich sein, sind zum Radeln aber ein wenig gewöhnungsbedürftig. Fürs Training eines untrainierten Jungen ist der Winter in meinen Augen etwas zu viel "Erlebnispädagogik". Auch sehe ich die Gefahr, dass man ihm den Spaß am Radfahren gänzlich vergällt.
Gruß Peter