Posted by: Zottemek
Re: Eure Lieblingsanstiege in den Alpen - 09/08/11 08:56 PM
Zoncolan fand ich schon besonders, aber eher als sportliche Herausforderung (natürlich mit Gepäck).
Der alte Bergsteiger, in dessen Tochters Unterkunft ich anschließend übernachtete, empfahl mir den benachbarten Monte Crostis als viel schöner. Ich habe mich aber alleine nicht getraut, nachdem die Giroprofis letztens mit Streik gedroht hatten, weil sie ihn zu gefährlich fanden.
So bleibt mir ein Stachel unter der Haut, eine Herausforderung, auf die ich vielleicht irgendwann noch eingehen werde.
Vor vielen Jahre hatte mir ein Freund vom Würzjoch vorgeschwärmt, diesen Sommer bin ich endlich drüber gefahren, leider in der falschen Richtung. Auch das lockt also noch, dann aber in west-östlicher Richtung.
Das Hahntennjoch fand ich - anders als Matthias (veloträumer) - von Imst her kommend sehr beeindruckend. Noch im Wald gibts Schranke und Ampel nebst Warntafel, daß die Straße bei Gewitter wegen Murengefahr gesperrt wird, schaut man sich weiter oben die Geröllhänge an, kann man sichs einigermaßen vorstellen, wie dann die Berge runterkommen, ganz oben folgt auf einmal noch ein Stück liebliche Almlandschaft. Die andere Seite ist eher klassisch "schön", habe ein paar mal auf der Abfahrt angehalten, um zu schauen.
Favoriten kann ich nicht nennen, mein Erleben wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflußt: Wetter, körperliche und geistige Verfaßtheit, übriger Verkehr, Erwartungen, zufällige Erlebnisse. So war ich in diesem Jahr erstmals allein im Hochgebirge unterwegs, das war deutlich anders als in Begleitung.
Gruß, Theo
Der alte Bergsteiger, in dessen Tochters Unterkunft ich anschließend übernachtete, empfahl mir den benachbarten Monte Crostis als viel schöner. Ich habe mich aber alleine nicht getraut, nachdem die Giroprofis letztens mit Streik gedroht hatten, weil sie ihn zu gefährlich fanden.
So bleibt mir ein Stachel unter der Haut, eine Herausforderung, auf die ich vielleicht irgendwann noch eingehen werde.
Vor vielen Jahre hatte mir ein Freund vom Würzjoch vorgeschwärmt, diesen Sommer bin ich endlich drüber gefahren, leider in der falschen Richtung. Auch das lockt also noch, dann aber in west-östlicher Richtung.
Das Hahntennjoch fand ich - anders als Matthias (veloträumer) - von Imst her kommend sehr beeindruckend. Noch im Wald gibts Schranke und Ampel nebst Warntafel, daß die Straße bei Gewitter wegen Murengefahr gesperrt wird, schaut man sich weiter oben die Geröllhänge an, kann man sichs einigermaßen vorstellen, wie dann die Berge runterkommen, ganz oben folgt auf einmal noch ein Stück liebliche Almlandschaft. Die andere Seite ist eher klassisch "schön", habe ein paar mal auf der Abfahrt angehalten, um zu schauen.
Favoriten kann ich nicht nennen, mein Erleben wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflußt: Wetter, körperliche und geistige Verfaßtheit, übriger Verkehr, Erwartungen, zufällige Erlebnisse. So war ich in diesem Jahr erstmals allein im Hochgebirge unterwegs, das war deutlich anders als in Begleitung.
Gruß, Theo