Posted by: irg
Re: Slowenien - 05/11/10 03:58 PM
Hallo matthias!
Ja, ich glaube, du hast recht, ich gehe zu sehr von den Routen, die ich selbst fahre aus. Bei meiner eben ins Wasser gefallenen Route kann ich zB. auf den ersten ca. 250km (Ljubljana-Ljubljana auf einer Route v.a. durch winzige Dörfer und grosse Wälder rund um Kocevje) nirgends mit einer Unterkunft rechnen. An manchen Stellen könnte ich einen Umweg einbauen und zB. in Kocevje nächtigen, das würde mich aber ca. 25km oder mehr Umweg kosten für eine für mich uninteressante Stadt. Natürlich ist es nicht völlig ausgeschlossen, dass ich einmal ein verschlafenes Gasthaus irgendwo unterwegs treffe, aber rechnen kann ich dort nicht damit.
Aber, das muss ich sagen, ich fahre am liebsten auf ziemlich unbekannten Routen.
Mit den Bären ist das so eine Sache: Wenn du in den dichter besiedelten Teilen des Landes bleibst, ist die Chance, einen zu treffen, so gut wie Null. Selbst hatte ich aber einmal ahnungsloserweise das zweifelhafte Vergnügen, mich den Grossteil einer Nacht mit zweien von den netten Tierchen herumschlagen zu dürfen. (Wie das abgelaufen ist, habe ich schon mehrmals im Forum berichtet, das findet sich über die Suchfunktion.) Seither habe ich vor den Bärchen einen ziemlichen Respekt, was mich allerdings nicht abhält, Gebiete, in denen sie leben, weiterhin zu beradeln. Aber so blauäugig bin ich nicht mehr unterwegs.
Später habe ich noch mindestens 2 Bärenspuren gefunden: Einen Baum, den ein Bär als Kratzbaum verwendet hat, und einen Bärenköttel, der pikanterweise nur wenige hundert Meter hinterm Dorf auf der Strasse gelegen ist. Der Bär ist dem Inhalt nach von Obst angelockt worden, der muss bis ganz nahe ans Dorf gekommen sein.
Ein slowenischer Braunbär ist kein Raubtier, und wir stehen nicht auf seiner Speisekarte, aber er kann sich durchaus, wie es mir damals passiert ist, ausgesprochen selbstbewusst benehmen. Deshalb finde ich es gescheiter, die Bären zu erwähnen. Ich möchte nur möglichst nicht dazu beitragen, dass jemand anderer so einen unnötigen Streit mit einem Bären wie ich erlebt.
lg! georg
Ja, ich glaube, du hast recht, ich gehe zu sehr von den Routen, die ich selbst fahre aus. Bei meiner eben ins Wasser gefallenen Route kann ich zB. auf den ersten ca. 250km (Ljubljana-Ljubljana auf einer Route v.a. durch winzige Dörfer und grosse Wälder rund um Kocevje) nirgends mit einer Unterkunft rechnen. An manchen Stellen könnte ich einen Umweg einbauen und zB. in Kocevje nächtigen, das würde mich aber ca. 25km oder mehr Umweg kosten für eine für mich uninteressante Stadt. Natürlich ist es nicht völlig ausgeschlossen, dass ich einmal ein verschlafenes Gasthaus irgendwo unterwegs treffe, aber rechnen kann ich dort nicht damit.
Aber, das muss ich sagen, ich fahre am liebsten auf ziemlich unbekannten Routen.
Mit den Bären ist das so eine Sache: Wenn du in den dichter besiedelten Teilen des Landes bleibst, ist die Chance, einen zu treffen, so gut wie Null. Selbst hatte ich aber einmal ahnungsloserweise das zweifelhafte Vergnügen, mich den Grossteil einer Nacht mit zweien von den netten Tierchen herumschlagen zu dürfen. (Wie das abgelaufen ist, habe ich schon mehrmals im Forum berichtet, das findet sich über die Suchfunktion.) Seither habe ich vor den Bärchen einen ziemlichen Respekt, was mich allerdings nicht abhält, Gebiete, in denen sie leben, weiterhin zu beradeln. Aber so blauäugig bin ich nicht mehr unterwegs.
Später habe ich noch mindestens 2 Bärenspuren gefunden: Einen Baum, den ein Bär als Kratzbaum verwendet hat, und einen Bärenköttel, der pikanterweise nur wenige hundert Meter hinterm Dorf auf der Strasse gelegen ist. Der Bär ist dem Inhalt nach von Obst angelockt worden, der muss bis ganz nahe ans Dorf gekommen sein.
Ein slowenischer Braunbär ist kein Raubtier, und wir stehen nicht auf seiner Speisekarte, aber er kann sich durchaus, wie es mir damals passiert ist, ausgesprochen selbstbewusst benehmen. Deshalb finde ich es gescheiter, die Bären zu erwähnen. Ich möchte nur möglichst nicht dazu beitragen, dass jemand anderer so einen unnötigen Streit mit einem Bären wie ich erlebt.
lg! georg