Posted by: Falk
Re: VCA: Reschen - Venedig: Noch Detailfragen - 04/24/10 10:23 PM
Denk mal an die Schiffsgröße. Dass es bei den Schlickrutschern nicht geht, die durch die engen Kanäle fahren (die alte 5 beispielsweise), ist sicherlich klar. Auf der alten 12 (die sollte jetzt LN, Laguna Nord, heißen) war das kein Problem.
27.08.1998
...
In Venezia S.L., hier ist es warm bei klarem Himmel, schreibe ich als erstes die Züge nach Verona P.N. mit Gepäckwagen auf und fahre dann durch die Stadt ist nach Fondamente nuove. mit dem Fahrrad ist das etwas mühsam, die zahlreichen Brücken muss ich übertragen. 20.35 fährt die 12 nach Treporti, 21.45 bin ich wieder an Land. Bis Ca' Savio sind es fast 5km, ich lande auf den selben Zeltplatz wie 1991, Camping da Sole, jetzt ziemlich voll, Sanitäranlagen in erfreulichen Zustand. Aufbauen, Duschen, Reinfahren in den Ort, ich habe Hunger. Um diese Zeit (23.00) bekomme ich tatsächlich noch eine große und gute Pizza. Tag aufschreiben, dabei entlädt sich ein saftiges Gewitter. In einer Regenpause fahre ich zum Zelt zurück, in der Nacht gießt und donnert es weiter.
Sonnabend, 29.08. Venezia – Torbole
Fahrplanbedingt muss ich heute hier weg, sonst müsste ich morgen um 6 losfahren. Für Rückzugstage ist das Wetter typisch: Sonne, wolkenlos, klar, leichter Wind. Jetzt endlich kann ich ins Meer, immer noch warm, aber trübe, der Sturm hat den Sand aufgewirbelt. Abbauen, bezahlen, auf der Fahrt zum Hafen lade ich in einer neuen Kaufhalle Proviant. 11.11 fährt die 12 ab Treporti, sie ist krachend voll. für das Fahrrad brauche ich nur 2000 Lire draufzuzahlen, das finde ich gut. In Burano wird es auf einen Schlag leer, die Andenkenhändler können sich freuen. Die Paradefahrt bei Kaiserwetter setzt sich fort, 12.25 an Venezia F.N. Der Weg zum Bf ist relativ einfach, über eine ziemlich breite Straße, laut Namen ein zugefüllter Kanal (parallel zum Canale Grande) - Strada Nova, Rio Terra Maddalena, Rio San Leonardo und Rio Lista di Spagna. Am Bahnhof Fahrradkarte (bis Rostock) kaufen und Fahrkarte bis Verona P.N. 13.34 Abfahrt, Eilzug, 15.19 an Verona Porta Nuova. am Nebengleis steht der „Spree-Alpen-Express" nach Berlin, leider ohne Gepäckwagen. Erneuter Fahrkartenkauf, 15.45 geht es weiter nach Rovereto. Von hier aus fahre ich über den Passo San Giovanni (287m) rüber nach Torbole am Nordende des Gardasees. Auf der Kuppe, Passhöhe kann man es gar nicht kennen, bis runter nach Torbole, ist Stau, für mich eine völlig neue Erfahrung. Ich kann mich aber vorbeimogeln. Unten am See habe ich erst auf dem 5. Zeltplatz, Camping Maroadi, Erfolg, alle anderen sind ausgebucht. Außer mir sind hier fast ausschließlich Brettsegel- und Bergfahrradfans. Dickes Auto / Campingbus / Fahrräder [ohne alles] und Segelbretter auf dem Dach / hinter dem Heck. Ich baue auf, natürlich bekomme ich nur einen Platz hinter dem Klo, gehe dann ins Wasser ( warm, sauber, relativ hohe Wellen) und fahre am Abend nach Arco (5km nördlich). Kleine alte Stadt, verwinkelt, drüber eine Burgruine, davor ein hässliches Gewerbegebiet. Ich fahre zum Burgberg hoch, danach esse ich bei einem Chinesen - sehr lecker - und schreibe den Tag auf. 21.30 Rückfahrt, Duschen, in die Koje.
In den Tarifen von actv finde ich nichts, was dagegen spricht. Seinerzeit habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Irgendwie müssen ja zumindest die Bewohner der Buranogruppe ihre Fahrräder hinbekommen.
Falk, SchwLAbt
27.08.1998
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In Venezia S.L., hier ist es warm bei klarem Himmel, schreibe ich als erstes die Züge nach Verona P.N. mit Gepäckwagen auf und fahre dann durch die Stadt ist nach Fondamente nuove. mit dem Fahrrad ist das etwas mühsam, die zahlreichen Brücken muss ich übertragen. 20.35 fährt die 12 nach Treporti, 21.45 bin ich wieder an Land. Bis Ca' Savio sind es fast 5km, ich lande auf den selben Zeltplatz wie 1991, Camping da Sole, jetzt ziemlich voll, Sanitäranlagen in erfreulichen Zustand. Aufbauen, Duschen, Reinfahren in den Ort, ich habe Hunger. Um diese Zeit (23.00) bekomme ich tatsächlich noch eine große und gute Pizza. Tag aufschreiben, dabei entlädt sich ein saftiges Gewitter. In einer Regenpause fahre ich zum Zelt zurück, in der Nacht gießt und donnert es weiter.
Sonnabend, 29.08. Venezia – Torbole
Fahrplanbedingt muss ich heute hier weg, sonst müsste ich morgen um 6 losfahren. Für Rückzugstage ist das Wetter typisch: Sonne, wolkenlos, klar, leichter Wind. Jetzt endlich kann ich ins Meer, immer noch warm, aber trübe, der Sturm hat den Sand aufgewirbelt. Abbauen, bezahlen, auf der Fahrt zum Hafen lade ich in einer neuen Kaufhalle Proviant. 11.11 fährt die 12 ab Treporti, sie ist krachend voll. für das Fahrrad brauche ich nur 2000 Lire draufzuzahlen, das finde ich gut. In Burano wird es auf einen Schlag leer, die Andenkenhändler können sich freuen. Die Paradefahrt bei Kaiserwetter setzt sich fort, 12.25 an Venezia F.N. Der Weg zum Bf ist relativ einfach, über eine ziemlich breite Straße, laut Namen ein zugefüllter Kanal (parallel zum Canale Grande) - Strada Nova, Rio Terra Maddalena, Rio San Leonardo und Rio Lista di Spagna. Am Bahnhof Fahrradkarte (bis Rostock) kaufen und Fahrkarte bis Verona P.N. 13.34 Abfahrt, Eilzug, 15.19 an Verona Porta Nuova. am Nebengleis steht der „Spree-Alpen-Express" nach Berlin, leider ohne Gepäckwagen. Erneuter Fahrkartenkauf, 15.45 geht es weiter nach Rovereto. Von hier aus fahre ich über den Passo San Giovanni (287m) rüber nach Torbole am Nordende des Gardasees. Auf der Kuppe, Passhöhe kann man es gar nicht kennen, bis runter nach Torbole, ist Stau, für mich eine völlig neue Erfahrung. Ich kann mich aber vorbeimogeln. Unten am See habe ich erst auf dem 5. Zeltplatz, Camping Maroadi, Erfolg, alle anderen sind ausgebucht. Außer mir sind hier fast ausschließlich Brettsegel- und Bergfahrradfans. Dickes Auto / Campingbus / Fahrräder [ohne alles] und Segelbretter auf dem Dach / hinter dem Heck. Ich baue auf, natürlich bekomme ich nur einen Platz hinter dem Klo, gehe dann ins Wasser ( warm, sauber, relativ hohe Wellen) und fahre am Abend nach Arco (5km nördlich). Kleine alte Stadt, verwinkelt, drüber eine Burgruine, davor ein hässliches Gewerbegebiet. Ich fahre zum Burgberg hoch, danach esse ich bei einem Chinesen - sehr lecker - und schreibe den Tag auf. 21.30 Rückfahrt, Duschen, in die Koje.
In den Tarifen von actv finde ich nichts, was dagegen spricht. Seinerzeit habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Irgendwie müssen ja zumindest die Bewohner der Buranogruppe ihre Fahrräder hinbekommen.
Falk, SchwLAbt