Posted by: edo
Re: Jakobsweg: Schwarzwald - Santiago de Compostel - 05/13/07 08:38 PM
Hallo floime!
Hallo liebe rad-forum member.
Wie der Betreff schon sagt haben 3 kumpels und ich vor, den jakobsweg langzuradeln.
wir wollen in Ravensburg starten und dann irgendwann in Santiago de Compostella
ankommen *g*
Nachdem ich im vergangenen Jahr von Bamberg bis Genf gefahren bin, will ich in diesem Juni von Genf weiter nach Santiago de Compostella fahren.
Wir haben und für Reise max. 50 tage zeitgenommen, wäre aber auch gut, wenn es
weniger sein würden. wir wollen nicht rasen wie die bekloppten, auch etwas genießen,
aber trotzdem irgendwie an einem tag viel weg schaffen.
was meint ihr, ist diese strecke von mehr als 2000km in dieser zeit zu bewältigen?
Es ist unsere erste größere radtour- und dann muten wir uns gleich soetwas zu *g*
Letztes Jahr bin ich in zwei Wochen die rund 1000 km von Bamberg bis Genf gefahren. Dabei habe ich mal einen halben Tag oder einen Tag für Besichtigungen pausiert. Im Durchschnitt bin ich so 80 km am Tag gefahren. Ging ganz gut. Die physische Kondition ist bei mir nur das eine Problem. Das andere Problem bei größeren Touren ist, dass ich irgendwann die Schnauze voll habe vom Radfahren und einfach wieder heim will. Außerdem muss natürlich die Gesundheit und das Sitzfleisch mitspielen. Gutes Wetter wäre auch schön
Dann wollte ich mal fragen, ob ihr vll tipps für die strecke habt.
mein grob ausgesponnener plan war es -- wie gesagt in ravensburg zu starten, von da
dann an den reihn- bis basel, dort dann richtig Dijon weiter. von Dijon nach süden
entlang an der Saone - Rohne bis nach Lyon, noch weiter südlich, vll bis nach Mompelier.
(wir wollen das zentralmassiv umfahren, das soll es ja doch insich haben, oder?)
Dann von der Südküste frankreich nach westen, bis zur spanischen grenze, dann einen guten
Übergang über die pyrinäen finden und dann den jakobsweg entlang. (dafür haben wir auch schon
das bikline buch, sollte für den jakobweg absolut ausreichen und da mach ich mir eig. wenig sorgen
wegen der strecke)
In Antwort auf: floime
Hallo liebe rad-forum member.
Wie der Betreff schon sagt haben 3 kumpels und ich vor, den jakobsweg langzuradeln.
wir wollen in Ravensburg starten und dann irgendwann in Santiago de Compostella
ankommen *g*
Nachdem ich im vergangenen Jahr von Bamberg bis Genf gefahren bin, will ich in diesem Juni von Genf weiter nach Santiago de Compostella fahren.
In Antwort auf: floime
Wir haben und für Reise max. 50 tage zeitgenommen, wäre aber auch gut, wenn es
weniger sein würden. wir wollen nicht rasen wie die bekloppten, auch etwas genießen,
aber trotzdem irgendwie an einem tag viel weg schaffen.
was meint ihr, ist diese strecke von mehr als 2000km in dieser zeit zu bewältigen?
Es ist unsere erste größere radtour- und dann muten wir uns gleich soetwas zu *g*
Letztes Jahr bin ich in zwei Wochen die rund 1000 km von Bamberg bis Genf gefahren. Dabei habe ich mal einen halben Tag oder einen Tag für Besichtigungen pausiert. Im Durchschnitt bin ich so 80 km am Tag gefahren. Ging ganz gut. Die physische Kondition ist bei mir nur das eine Problem. Das andere Problem bei größeren Touren ist, dass ich irgendwann die Schnauze voll habe vom Radfahren und einfach wieder heim will. Außerdem muss natürlich die Gesundheit und das Sitzfleisch mitspielen. Gutes Wetter wäre auch schön

In Antwort auf: floime
Dann wollte ich mal fragen, ob ihr vll tipps für die strecke habt.
mein grob ausgesponnener plan war es -- wie gesagt in ravensburg zu starten, von da
dann an den reihn- bis basel, dort dann richtig Dijon weiter. von Dijon nach süden
entlang an der Saone - Rohne bis nach Lyon, noch weiter südlich, vll bis nach Mompelier.
(wir wollen das zentralmassiv umfahren, das soll es ja doch insich haben, oder?)
Dann von der Südküste frankreich nach westen, bis zur spanischen grenze, dann einen guten
Übergang über die pyrinäen finden und dann den jakobsweg entlang. (dafür haben wir auch schon
das bikline buch, sollte für den jakobweg absolut ausreichen und da mach ich mir eig. wenig sorgen
wegen der strecke)
Alle Wege führen nach Santiago de Compostella.
Mir persönlich hat letztes Jahr die Schweiz sehr gut gefallen. Die Wege sind sehr gut ausgeschildert. Ich habe bei Konstanz über den Bodensee übergesetzt und bin dann auf der Pilger-Route (Route 41, www.veloland.ch) bis zum Züricher See, dann über Einsiedeln, Schwyz, Thun, Fribourg, Lausanne bis nach Genf.
Prima Alternative durch die Schweiz wäre auch die Mittelland-Route (Veloland Route #5) vom Bodensee/Romanshorn durchs Schweizer Mittelland bis zum Genfer See. Das Mittelland habe ich aber ziemlich hügelig (bis ca. 1000 m Höhe, also noch nicht bergig) in Erinnerung. Angenehmer soll die Aare-Route (Veloland-Route #8) sein, hier fahrt ihr am Bodensee und Rhein entlang bis zur Aare, diese dann hoch bis Biel und nehmt dort wieder die Mittelland-Route weiter nach Süden zum Genfer See.
Von Genf aus kann man der Rhone bis in die Gegend von Lyon folgen und sich dann für den Weg nach Süden am Mittelmeer entlang oder nach Westen durchs Zentralmassiv.
Wie Daniel bereits sagte: St.Jean-Pied de Port ist der Übergang über die Pyrenäen für Jakobspilger. Dort treffen sicher mehrere Pilgerwege. Dort beginnt auch die Wegbeschreibung des Bikeline Führers, weshalb sollte man einen anderen Übergang wählen?
In Antwort auf: floime
Ich wollte vielmehr fragen, wie es sich in Frankreich so radfährt.
ich habe schon gelesen das der Michelin 1:200000 atlas wohl gut sein soll.
würde es reichen, für eine solche tour ? man würde sich ja im vorfeld vorbereiten)
Generell bin ich aber noch absolut unsicher, was die ganze strecke in frankreich betrifft.
wie fährt es sich vom bodensee am reihn entlang bis nach basel- und dann richtung dijon.
ist es sehr bergig ? schließlich kommen unten im süden ja gleich die alpen :-)
Wie fährt es sich an der Saone und rohne ? oder gibt es dazu vll eine andere,
landschaftlich schönere strecke?- die im endeffekt auch richtung lyon und momepleier verläuft ?
wie kommt man dann am besten (bzw. schönsten) nach spanien- an der küst entlang, oder
doch wieder weiter ins land hinein?
gibt es Orte,die sich besonders lohnen - daran vorbeizufahren, oder etwas landschaftlich gigantisches,
was man auf keinem fall verpassen sollte ?
Zur französischen Route kann ich kaum was sagen, da ich noch nie mit dem Fahrrad in Frankreich war. Zu sehen gibt es landschaftlich und kulturell in Frankreich jede Menge. Schaut einfach mal in einen Reiseführer.
Karten in 1:200.000 sollten ausreichen. Ein Atlas ist mir auf dem Rad zu unpraktisch.
In Deutschland nehme ich immer die ADFC-Karten 1:150.000 (die Neuen gibt es auch mit GPS-Gitter).
Für die Schweiz kann ich die Veloreisekarte Schweiz 1:301.000 von Kümmerly & Frey empfehlen. Reicht vollkommen aus und es gibt sie dort in jeder Tankstelle (oder ISBN: 3259005331 für EUR 11.90).
Für Frankreich will ich es mal mit den Regional-Straßenkarten von IGN 1:250.000 probieren.
Bei meiner Planung haben mir zwei Bücher von Bert Teklenborg geholfen:
"Auf Jakobswegen, Von Süddeutschland durch die Schweiz nach Le Puy und Arles in Frankreich, Wanderführer" ISBN 3-7022-2627-3
"Radwandern entlang des Jakosbswegs" ISBN 3-9805535-1-5, dieses Buch beschreibt folgende Route: Straßburg, Taizé, Cluny, Le Puy, Cahors, Gascogne, Pyrenäen bis Santiago de Compostella.
In Antwort auf: floime
WIe verhält es sich in frankreich mit dme wildcampen, hat da jemand erfahrungen ? das es nicht erlaubt ist, ok-
aber wie sind trotzdem die möglichkeiten dazu?
Ich hoffe das waren nicht zuviele fragen auf einmal :-)
Danke schonmal für eure antworten ;-)
floime
Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
Wie wollt ihr denn heimkommen? Flugzeug, Bahn, Bus, Rad?
Ciao
Edo