Bahnfahren in Polen

Posted by: Hesana

Bahnfahren in Polen - 08/30/05 01:15 PM

In Antwort auf: Austrolupo

Am schlimmsten war es dann als wir von Danzig nach Berlin zurückfahren wollten,wir müssen uns nur gleich beim letzten Waggon anstellen,wo sich der Gebäckwagen befindet.Als der Zug ankam und wir beim hinteren Ende standen deutete uns die Schaffnerin den Vogel und deutete nach vorn,vorne angekommen schickte uns ein anderer Zugsführer wieder schimpfend nach hinten.


Hallo Austrolupo,
so etwas ähnliches ist uns auch in Danzig passiert. Uns sagte man wir müßten hinter der Lok stehen bleiben, was wir auch taten. Aber nach einfahren des Zuges hieß es: ne,ne, hinten gehören Räder hin! Und das war für uns nicht so einfach getan, denn wir hatten Hund und Hänger dabei. Und der Hänger war schon schön säuberlich zusammengeklappt. Nun schiebe mal ein Fahrrad und ziehe einen zusammengeklappten Hänger. Es ging garnichts mehr, ein hilfsbereiter Passant nahm mir dann den Hänger ab. Hinten angekommen, wollten die uns schon wieder zurückschicken. Aber jetzt reichte es und ich stieg einfach ein. Nun standen mein Mann mit Hund und ich mit Hänger jeweils an einem anderen Ende des Waggons. Die bepackten Räder natürlich genau vor den Toiletten und der Zug war voll. Die meisten Mitreisenden waren verständnisvoll, aber wie immer waren auch andere dabei. Das ging so weit, daß der Hund aus dem Zug sprang und dank der Leine unter dem Zug hing! böse Bekomme den mal so schnell wieder rein in den Zug. Unsere Fahrt dauerte allerdings nur 2,5 Std., da war das Stehen noch auszuhalten. Ach ja, ein Familienvater mußte mit seiner Babyschale unbedingt über das bepackte Fahrrad samt Hund steigen. Warum auch eine Tür weitergehen, das wäre warscheinlich zu einfach gewesen.

Du hast recht, die Anreise mit Auto ist wirklich entspannter. Wir hatten unser in Olsztyn auf dem Campingplatz stehen gelassen und es war nach 2,5 Wochen auch noch da zwinker .

Gemütlich ging es dann an der Ostseeküste zurück, die uns aber überhaupt nicht gefallen hatte. Vielzuviel Trubel und Menschen, was war das für eine idylle in den Masuren......

Viele Grüße
Sabine