Posted by: bk1
Re: Europas schönste Radreiseziele... - 05/17/05 08:13 PM
Man kann fast überall schöne Wege finden, aber letztlich finde ich die MIV-Dichte pro km² doch ein recht brauchbares Kriterium. Das spricht für dünn besiedelte Gegenden, wie sie sich in Skandinavien finden lassen. Im Landesinnern, weit weg von den großen Städten und ein Stück weg von den kleineren Städten sind die Straßen meist mit erträglich geringer Verkehrsdichte belastet. Das spricht für Länder, in denen das Benzin gemessen am Durchschnittseinkommen noch relativ teuer ist, wie z.B. einige der vor einem Jahr in die EU eingetretenen Länder, wo man außerhalb der großen Städte viele leere Straßen finden kann. Und es spricht vielleicht auch ein bißchen für die Schweiz, die trotz hoher Bevölkerungsdichte einen relativ hohen Anteil des Verkehrs mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt.
Der MIV ist zum größten Teil Regionalverkehr, die durchschnittliche Autofahrt ist 5 km lang. Fahrten von sagen wir mehr als 50 km sind schon eher selten, auch wenn sie sich in manchen Gegenden zu häufen scheinen. Deshalb versuche ich immer, große Städte und deren Nähe zu vermeiden, wenn es sich irgendwie einrichten läßt. Ich weiß nicht, ob es für eine einmalige Durchfahrt gelingt, die Fahrradfreundlichkeit von Paris wahrzunehmen oder ob man nicht doch eher durch hunderte von Fahrradverboten genervt wird. Und auf einer relative ruhigen innerstädtischen Durchfahrt sind immer noch viel mehr Autos unterwegs als auf einer relativ vielbefahrenen außerörtlichen Nationalstraße, nur wird man halt durch den Stadtverkehr dermaßen absorbiert, daß man gar keine freie Kapazität mehr hat, dies in dem Maße wie auf außerörtlichen Straßen wahrzunehmen. Viele große Städte bleiben leider auch nach näherem Kennenlernen ziemlich fahrradfeindlich.
Der MIV ist zum größten Teil Regionalverkehr, die durchschnittliche Autofahrt ist 5 km lang. Fahrten von sagen wir mehr als 50 km sind schon eher selten, auch wenn sie sich in manchen Gegenden zu häufen scheinen. Deshalb versuche ich immer, große Städte und deren Nähe zu vermeiden, wenn es sich irgendwie einrichten läßt. Ich weiß nicht, ob es für eine einmalige Durchfahrt gelingt, die Fahrradfreundlichkeit von Paris wahrzunehmen oder ob man nicht doch eher durch hunderte von Fahrradverboten genervt wird. Und auf einer relative ruhigen innerstädtischen Durchfahrt sind immer noch viel mehr Autos unterwegs als auf einer relativ vielbefahrenen außerörtlichen Nationalstraße, nur wird man halt durch den Stadtverkehr dermaßen absorbiert, daß man gar keine freie Kapazität mehr hat, dies in dem Maße wie auf außerörtlichen Straßen wahrzunehmen. Viele große Städte bleiben leider auch nach näherem Kennenlernen ziemlich fahrradfeindlich.