Posted by: Cruising
Re: Rundtour Alb - Oberschwaben - Bodensee - 09/11/20 07:46 PM
Und auf zum Endspurt
Von Radolfzell bis zum Oberen Donautal durchquerten wir praktisch den halben Hegau – ohne auch nur einen der berühmten Hegau-Vulkane überhaupt zu Gesicht zu bekommen
Schade, aber eine schöne Strecke war es trotzdem. @Matthias: Stockach ließen wir außen vor, doch wie von dir angeregt radelten wir über Orsingen / Nenzingen, dann über Heudorf und Neuhausen ob Eck. Es folgte eine berauschende Abfahrt, nur mit einem kurzen Gegenanstieg, bis nach Fridingen. Dort waren wir in der Sonne für zwei Tage gut aufgehoben. Auch gastronomisch ein echter Tipp
5). Fridingen (Wanderung ~10 km)
Von Fridingen erreicht man jetzt nicht gleich die Top-Aussichtsfelsen wie etwa den Eichfelsen oder den Schaufelsen, doch der Blick vom Laibfelsen und vom Bettelmannsfels ist auch noch beeindruckend genug.

Dann querten wir beim Jägerhaus die Donau über die aus mächtigen Steinquadern bestehende Furt und stiegen hinauf zum Schloss Bronnen auf seiner beeindruckenden Felszinne, das leider nicht zu besichtigen ist, da privat und angeblich ständig bewohnt.

Ehrlich, wenn ich ein paar Wünsche frei hätte, bei der guten Fee oder so, dann wäre einer, dieses tolle Teil mal besichtigen zu dürfen. Nur eine Fußgängerbrücke und ein alter Materiallift führen hinauf, keine Garage ist zu sehen, nur ein halb verfallener Schuppen. Ob der Schlossherr dort womöglich vertrocknet und seit Jahren schon im Sessel sitzt?
Ein Ort, um die Phantasie schweifen zu lassen…
Von Beuron ging es dann mit der Bahn zurück nach Fridingen. Die Strecke und auch die Bahnhöflein haben noch echt Potential für Eisenbahnromantik, auch wenn das rollende Material zeitgemäßer geworden ist.

Die Weichen und die Bahnschranke in Fridingen werden aber noch von Hand bedient wie wohl vor 100 Jahren schon
6). Fridingen – Stahlecker Hof (99 km)
Das Obere Donautal – wir hatten es gewusst, aber das war die mit Abstand schönste Facette dieser Tour! Da werden wir sicher in Zukunft wieder öfter hinkommen. Idee: Zwei, drei Tage hinradeln, dann dort drei oder vier Nächte bleiben, wandern und @Matthias eine eintägige Rad-Rundtour durch das Bära- und Schmeiental absolvieren, dann auf anderem Weg zurück. Das wäre eine klasse Idee für einen 10-tägigen Kurzurlaub
Die Strecke an der Oberen Donau entlang war dann wie erwartet allererste Sahne und @Uli und @Knut wie beschrieben von bester Feinsplitt-Qualität, teilweise auch asphaltiert. Auf dem nachstehenden Bild sieht man bei genauerem Hinsehen wieder Schloss Bronnen von seiner Panoramalage herübergrüßen.

@Lutz: Nicht sahen wir allerdings diesmal die Donau-Versickerung, nur ein entsprechendes Hinweisschild. Wahrscheinlich war zu viel Wasser im Bach…
Manchmal tritt das Tal hier wie ein Cañon zusammen und man radelt direkt an der oft recht bröseligen Felswand entlang. Das heroische alte Schild konnten wir leider nicht mehr ausmachen – nachstehend ein Bild aus unserem Archiv von 2007.

Wahrscheinlich war es irgendwann mal von der Wand gebröselt – kein Wunder in einer Gegend, wo es nahebei in den 60er-Jahren ein ganzes Mühlen-Anwesen mit Mann und Maus verschüttet hat… Wir traten also in die Pedale und radelten vorbei am Kloster Beuron…
…und zwischen den Burgen Werenwag und Wildenstein hindurch bis Laiz kurz vor Sigmaringen, wo wir die Donau zum letzten Mal überquerten.
Schnitt hier nochmal, wegen Gefahr der Zeitüberschreitung.



5). Fridingen (Wanderung ~10 km)
Von Fridingen erreicht man jetzt nicht gleich die Top-Aussichtsfelsen wie etwa den Eichfelsen oder den Schaufelsen, doch der Blick vom Laibfelsen und vom Bettelmannsfels ist auch noch beeindruckend genug.

Dann querten wir beim Jägerhaus die Donau über die aus mächtigen Steinquadern bestehende Furt und stiegen hinauf zum Schloss Bronnen auf seiner beeindruckenden Felszinne, das leider nicht zu besichtigen ist, da privat und angeblich ständig bewohnt.

Ehrlich, wenn ich ein paar Wünsche frei hätte, bei der guten Fee oder so, dann wäre einer, dieses tolle Teil mal besichtigen zu dürfen. Nur eine Fußgängerbrücke und ein alter Materiallift führen hinauf, keine Garage ist zu sehen, nur ein halb verfallener Schuppen. Ob der Schlossherr dort womöglich vertrocknet und seit Jahren schon im Sessel sitzt?

Von Beuron ging es dann mit der Bahn zurück nach Fridingen. Die Strecke und auch die Bahnhöflein haben noch echt Potential für Eisenbahnromantik, auch wenn das rollende Material zeitgemäßer geworden ist.

Die Weichen und die Bahnschranke in Fridingen werden aber noch von Hand bedient wie wohl vor 100 Jahren schon

6). Fridingen – Stahlecker Hof (99 km)
Das Obere Donautal – wir hatten es gewusst, aber das war die mit Abstand schönste Facette dieser Tour! Da werden wir sicher in Zukunft wieder öfter hinkommen. Idee: Zwei, drei Tage hinradeln, dann dort drei oder vier Nächte bleiben, wandern und @Matthias eine eintägige Rad-Rundtour durch das Bära- und Schmeiental absolvieren, dann auf anderem Weg zurück. Das wäre eine klasse Idee für einen 10-tägigen Kurzurlaub

Die Strecke an der Oberen Donau entlang war dann wie erwartet allererste Sahne und @Uli und @Knut wie beschrieben von bester Feinsplitt-Qualität, teilweise auch asphaltiert. Auf dem nachstehenden Bild sieht man bei genauerem Hinsehen wieder Schloss Bronnen von seiner Panoramalage herübergrüßen.

@Lutz: Nicht sahen wir allerdings diesmal die Donau-Versickerung, nur ein entsprechendes Hinweisschild. Wahrscheinlich war zu viel Wasser im Bach…
Manchmal tritt das Tal hier wie ein Cañon zusammen und man radelt direkt an der oft recht bröseligen Felswand entlang. Das heroische alte Schild konnten wir leider nicht mehr ausmachen – nachstehend ein Bild aus unserem Archiv von 2007.

Wahrscheinlich war es irgendwann mal von der Wand gebröselt – kein Wunder in einer Gegend, wo es nahebei in den 60er-Jahren ein ganzes Mühlen-Anwesen mit Mann und Maus verschüttet hat… Wir traten also in die Pedale und radelten vorbei am Kloster Beuron…

…und zwischen den Burgen Werenwag und Wildenstein hindurch bis Laiz kurz vor Sigmaringen, wo wir die Donau zum letzten Mal überquerten.
Schnitt hier nochmal, wegen Gefahr der Zeitüberschreitung.