Posted by: veloträumer
Re: Campen mit Tagestouren in Frankreich - 06/04/20 04:43 PM
Da sind jetzt viel Unbekannte drin. Einfache Routen sind eher solche von Ost nach West, eigentlich würde sich der EV6 anbieten, von Basel via Doubs-Route, nach einem Intermezzo westlich der Saône dann an der mittleren und unteren Loire entlang nach Nantes. Damit werden auch die schwierigeren Gebiete der Auvergne umgangen. Der Doubs ist ganz toll zu fahren und die Ausschilderung vom EV6 scheint auch komplett gut zu sein - zumindest weiß ich es vom Doubs. Campings gibt es an der Strecke schon genügend, die Radroute ist mittlerweile auch sehr beliebt.
Ob ihr dann noch Zeit für eine Rückroute habe, erschließt sich mir nicht, oder ob die Rückreise mit Bahn organisieren wollt. Ein Rückroute könnte sich am den Rhein-Marne-Kanal orientieren, um z.B. in Strasbourg ans deutsche Bahnnetz anzudocken. Zwischen Atlantik und Nancy kann ich gar keinen Tipp geben.
Nicht so weit nach Westen und über Oberitalien - das geht entweder einfach nur am Meer entlang oder mit einer veritablen Alpenbarriere. Ersteres ist wieder die Zeitfrage und auch wo ihr ggf. eine Rückreiseort per Bahn braucht oder es noch komplett durch Oberitalien per Velo gehen soll?
Nach Süden wäre recht simpel zu denken, denn vom EV6 in Chalon-s-Saône folgt man schlicht der Saône nach Lyon und weiter der Via Rhone. Das sit sicherlich nicht top in Sachen Landscahft, baer sehr hier doch dei erste Wahl. Hügelige Radroute könnte man östlicher am Rande des Vercors erwägen.
Noch die Idee, einen großen Pass mit überschaubarem Aufwand zu meistern. Das könnte etwa sein, wenn man von der Provence der Durance aufwärts folgt und den Col de Montgenèvre versuchen. Zwar hat man sehr lange ein einfaches Flusstal, aber schon beim Lac Serre-Ponçon muss man auf und ab oberhalb des Flusses fahren. Bei L'Argentière gibt es eine erste größe Steigung um nach Briançon zu gelangen, wobei man nicht die verkehrsstarke Nationalstraße, sondern die eher umwegige Departmentstraße wählen sollte. Die Stadt selbst verteilt sich dann auf einer recht großen Höhenspanne. Von der Oberstadt hat man einen eher moderaten Passanstieg von noch gut 500 Hm. Zur italienischen Seite zieht sich Susa-Tal lange flach hin, nicht aber nicht ohne 1-2 Gegenanstiege. Ab ca. Oulx ist man auch den Hauptverkehhr los, da dann begleitende Autobahn existiert. So kommt man z.B. nach Turin.
Die Mittelmeerroute nach Italien hätte auch ihre Tücken, nicht nur mit Verkehr, sondern auch topografisch nicht überall einfach. Zur Umgehung des schwierigsten Teils mit Marseille und Touilon würde ich ohnehin erstmal auf die Durance einschwenken und dann via Rians, Cotignac nach Hyères oder über Draguignan nach Fréjus ein relativ einfache Route wählen (jedoch nicht ohne Hügel). Die Verdon-Route wäre natürlich attrakiver, aber schon arg schwer.
Ob ihr dann noch Zeit für eine Rückroute habe, erschließt sich mir nicht, oder ob die Rückreise mit Bahn organisieren wollt. Ein Rückroute könnte sich am den Rhein-Marne-Kanal orientieren, um z.B. in Strasbourg ans deutsche Bahnnetz anzudocken. Zwischen Atlantik und Nancy kann ich gar keinen Tipp geben.
Nicht so weit nach Westen und über Oberitalien - das geht entweder einfach nur am Meer entlang oder mit einer veritablen Alpenbarriere. Ersteres ist wieder die Zeitfrage und auch wo ihr ggf. eine Rückreiseort per Bahn braucht oder es noch komplett durch Oberitalien per Velo gehen soll?
Nach Süden wäre recht simpel zu denken, denn vom EV6 in Chalon-s-Saône folgt man schlicht der Saône nach Lyon und weiter der Via Rhone. Das sit sicherlich nicht top in Sachen Landscahft, baer sehr hier doch dei erste Wahl. Hügelige Radroute könnte man östlicher am Rande des Vercors erwägen.
Noch die Idee, einen großen Pass mit überschaubarem Aufwand zu meistern. Das könnte etwa sein, wenn man von der Provence der Durance aufwärts folgt und den Col de Montgenèvre versuchen. Zwar hat man sehr lange ein einfaches Flusstal, aber schon beim Lac Serre-Ponçon muss man auf und ab oberhalb des Flusses fahren. Bei L'Argentière gibt es eine erste größe Steigung um nach Briançon zu gelangen, wobei man nicht die verkehrsstarke Nationalstraße, sondern die eher umwegige Departmentstraße wählen sollte. Die Stadt selbst verteilt sich dann auf einer recht großen Höhenspanne. Von der Oberstadt hat man einen eher moderaten Passanstieg von noch gut 500 Hm. Zur italienischen Seite zieht sich Susa-Tal lange flach hin, nicht aber nicht ohne 1-2 Gegenanstiege. Ab ca. Oulx ist man auch den Hauptverkehhr los, da dann begleitende Autobahn existiert. So kommt man z.B. nach Turin.
Die Mittelmeerroute nach Italien hätte auch ihre Tücken, nicht nur mit Verkehr, sondern auch topografisch nicht überall einfach. Zur Umgehung des schwierigsten Teils mit Marseille und Touilon würde ich ohnehin erstmal auf die Durance einschwenken und dann via Rians, Cotignac nach Hyères oder über Draguignan nach Fréjus ein relativ einfache Route wählen (jedoch nicht ohne Hügel). Die Verdon-Route wäre natürlich attrakiver, aber schon arg schwer.